Cubot Cheetah im Test

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10 Installation
8.5 Akkuleistung
9 Betriebssystem
10 Display
8.5 Hardware
9 Speicherplatz
9 Kamera
9 Funktionen
9.5 Konnektivität
9.2

Ich bewerte hier folgendes Produkt: Cubot Cheetah. Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich habe dieses Produkt im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen von Cubot Direct erhalten. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön dafür! Trotzdem werde ich das Cubot Cheetah ehrlich, objektiv und kritisch begutachten. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

Testbericht zum Cubot Cheetah

► Kaufgrund:

Cubot als chinesischer Smartphone-Hersteller hat es mit seinen formidablen Low-Budget-Smartphones schon in die Herzen vieler Fans geschafft. Dabei berufen sie sich auch beim Cubot Cheeatah auf ein altbekanntes Konzept: Schönes Design und gute Performance. Für Cubot-Verhältnisse ist der angepriesene Preis von knapp 200 Euro zwar etwas höher als üblich, jedoch möchte sich Cubot mit dem Cheetah auch in der Mittelklasse mehr Umsätze sichern. Der erste Eindruck zum Cubot Cheetah weiß zu gefallen, ähnelt es doch sehr einem iPhone. Dünn, schlicht, elegant. Inwiefern das Cubot Cheetah sonst noch überzeugen kann, erfahrt ihr jetzt.

► Lieferumfang:

Das Smartphone Cubot Cheetah wird im Gegensatz zum Dinosaur in der altbekannten, braunen Box geliefert, auf der in goldender Schrift das Wort „CUBOT“ zu sehen ist. Warum Cubot hier wieder auf die alte Box zurückgreift, bleibt mir ein Rätsel. Ich hatte mich optisch schon auf die neue Box gefreut, nun gut, hauptsache das Gerät ist geil! Im Einzelnen sind folgende Inhalte Bestandteil des Pakets:

  • Cubot Cheetah (Akku nicht herausnehmbar!)
  • vorinstallierte Display-Schutzfolie (dünn)
  • USB-Ladekabel
  • Ladegerät für die Steckdose
  • neuartiges, transparentes Schutzcase (nur Rückseitenschutz) mit verstärktem Eckkantenschutz
  • Bedienungsanleitung/Benutzerhandbuch/Quick-Start-Guide auf Englisch
  • Nadel für SIM-Halterung

Cubot Cheetah Testbericht Cubot Cheetah Testbericht

Wer sich schon mal ein Cubot-Produkt bestellt hat, der weiß, dass der Lieferumfang bei Cubot normalerweise recht großzügig ausfällt. Beim Cubot Cheetah hat man allerdings an den unnötigen Dingen gespart. So fallen die Feucht- und Trockentücher weg, im Gegensatz zum Cubot H2 liegt auch kein OTG-Kabel bei, auf eine gehärtete Display-Schutzfolie hat man ebenfalls verzichtet.

Hervorheben möchte ich das verbesserte Schutzcase, welches neben dem Eckkantenschutz auch noch mit einer Anti-Rutsch-Schicht ausgestattet ist. Das Smartphone ist somit griffiger, Noppen an der Innenseite des Schutzcases halten das Smartphone fest an der Position. Gute Idee und funktioniert in der Praxis perfekt. Das Case ähnelt dem des Cubot Dinosaur sehr, marginale Unterschiede sind nur auf der Strukturierung der Rückseite zu erkennen.

► Installation:

Das Cubot Cheetah ist bereits nach wenigen Sekunden betriebsbereit und funktioniert auch ohne eingelegte SIM-Karte. Anders als sonst muss man sich nicht durch ein Installations-Setup klicken, es erscheint direkt der Startbildschirm, es muss lediglich die Sprache ausgewählt werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, sodass auch technikaverse Menschen Spaß am Smartphone haben werden.

Normalerweise steht an dieser Stelle der verfügbare Speicherplatz des Cubot Cheetahs. Laut Herstellerangaben kommt das Cheetah mit 32 GB Speicherplatz. Nach dem freien Speicherplatz wird man in den Einstellungen zwar fündig, wirklich glauben kann man das aber nicht. Laut Anzeige werden nur 200 MB von den 32 GB genutzt. Das ist mehr als lächerlich, bedenkt man, dass das neuste Android 6.0 installiert ist. Entweder es wird hier getrickst, oder das Betriebssystem befindet sich permanent im RAM, was ich mir auch nicht vorstellen kann. Hm, vielleicht lüftet sich das Geheimnis bald, ich kann es mir jedenfalls nicht erklären.

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► Akkuleistung:

Ui, hier war erst einmal schlucken angesagt. Ein 3.050 mAh kleiner Akku. Immerhin möchte ich das Cubot Cheetah möglichst lange benutzen. Gerade in Zeiten des Pokémon Go-Wahnsinns ist die Akkudauer entscheidend. Werde ich mit dem Cubot Cheetah daher nicht der allerbeste Trainer der Welt werden? Alles nur halb so schlimm, der Akku bietet für seine Größe eine überdurchschnittlich gute Leistung

Hier der Praxistest des Akkus, der auf eine wirklich effiziente Software sowie ausgeklügelte Chipsätze hinweist; Energie wird so gut wie kaum vergeudet. Andernfalls lässt sich die gute Betriebsdauer von sagenhaften 7 Stunden und 7 Minuten nicht erklären. Der Test erfolgte bei ausgeschaltetem WLAN, geringster Display-Helligkeit und ausgeschalteter Dimm-Funktion. Damit wird ein Battery Score von 4.276 Punkten erzielt! An das überragende Ergebnis des Cubot Cheetah kommt es damit nicht, für einen 3.050 mAh kleinen Akku ist das Ergebnis aber nicht schlecht!

Cubot Cheetah akku Cubot Cheetah battery

Schade finde ich nur, dass der Akku des Cubot Cheetah nicht herausnehmbar ist. Somit kann man das Smartphone bei einem Akku-Defekt in dem Müll werfen. Einen Ersatzakku wird es deshalb ebenfalls nicht geben. Wer Angst um die Akkuleistung hat, kann sich zusätzlich eine Powerbank kaufen. Damit ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite, für Pokémon Go-Spieler ist eine Powerbank ohnehin Pflicht!

Sehr gut gefällt mir hingehen, dass das Cubot Cheetah mit einer Quick-Charge-Funktion ausgestattet ist, die ein zügiges Aufladen der Batterie erlaubt. So ist nach guten 2 Stunden der Akkzustand wieder auf 100%.

► Betriebssystem:

Das Betriebssystem ist das Android 6.0 Marshmallow. Wer sich mit den Android-Systemen auskennt, der wird sich auch hiermit schnell zurechtfinden. Großartige Neuerungen gibt es beim neusten Betriebssystem ohnehin kaum, falls doch, so sind diese intuitiv bedienbar. Das Cubot Cheetah hat sogenannte Soft-Buttons, da es keine Tasten im eigentlichen Sinne sind, sondern die Tasten lediglich auf einer aufgezeichnete Darstellungen beruhen, deren Funktionen über den Touchscreen ausgeübt werden können.

Das besondere beim Cubot Cheetah ist allerdings, dass diese Tasten nicht auf dem Display (wie bei Tablets üblich ist), sondern sich darunter befinden (auf dem Metallrahmen) und somit jederzeit zu sehen sind. Die Tasten sind zwar nicht erleuchtet, dank silberner Schrift aber gut lesbar.

Über das Pfeil-Zurück-Symbol (rechte Taste) kann man seine vorherige Aktion umkehren, das Kreis-Symbol (mittlere Taste) trägt einem zum Startbildschirm zurück, die linke Teste öffnet das Widget- und Einstellungsmenü der einzelnen Bildschirme. Die diversen Einstellungsmenüs wie beispielsweise Helligkeit, W-LAN, Bluetooth, Audioprofil, usw. können leicht aufgerufen werden, indem man über das Display von oben nach unten streicht.

Cubot Cheetah Apps Cubot Cheetah Apps Cubot Cheetah Apps

Im Vergleich zu anderen Modellen fällt vor allem das neuartige Kategorisierungsystem (nach Buchstaben sortiert) auf. Hier hat Cubot wohl etwas nachgeholfen und ein eigenes Setup installiert. So gelangt man in das eigentliche Einstellungsmenü erst nach zwei weiteren Klick darauf. Auch die herunterziehbaren Voreinstellungen weisen mehr Funktionen auf als zuvor. Vom Prinzip her hat sich allerdings nichts geändert, die Veränderungen beschränken sich lediglich auf optische Verfeinerungen.

Des Weiteren besitzt das Cubot Cheetah von Werk aus viele nützliche Apps, z.B. CleanMaster und Hotknot. Im Vergleich zu anderen Cubot-Produkten wurden aber mehr Apps als sonst installiert, darunter auch ein paar, die ich als unnötig ansehe. Ansonsten sind die Apss in Ordnung. In Verbindung mit dem hervorragenden Display werden die Symbole kräftig und intensiv dargestellt. Das Betriebssystem verläuft dank der Hardware stabil und flüssig. Bugs, Abbrüche oder andere Fehler konnte ich keine feststellen. Zudem gibt es wieder die Funktion, die mir sämtlich installierte Apps zeigt. Das war beim Cubot H2 nicht möglich und funktionierte nur über mehrere Umwege.

► Display:

Das 5,5 Zoll große IPS Display besticht durch seinen guten Multi-Touch-Screen und seinen 267 ppi. Zudem handelt es sich hierbei um ein 2,5D gebogenes und randloses Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Ihr habt richtig gehört! Das Cubot Cheetah hat ein FULL HD-Display verbaut. Bei dieser Displaygröße war ich zwar nie ein Freund von FHD, das Display des Cubot Cheetah ist aber irgendwie anders. Die Farben sind intensiver und kräftiger. Sowas hatte ich bei anderen FHD noch nicht gesehen.

Ich finde das genial und das Display gefällt mir wahnsinnig gut. Wer hingegen kräftige Farben scheut und weniger auf den Anime-Look steht, sollte beim Display ein wenig die Helligkeit runterdrehen. In Puncto Farben ist das Display des Cubot Cheetah – meiner Meinung nach- ganz weit vorne.

Cubot Cheetah bewertung Cubot Cheetah review Cubot Cheetah review

Neben dem Design und der Auflösung können auch die Wisch- sowie die Touch-Funktion überzeugen, denn diese sind wirklich erstklassig, sodass ein bequeme Alltagstauglichkeit herrscht. Die Betriebstemperatur des Display hält sich auch nach längerer Dauer im kühlen Bereich. Genial am Display ist aber auch der schmale (Slim Full) Metallrahmen. Das Cubot Cheetah sieht einfach luxuriös aus, das Display sowie der Rand lassen es zierlich und elegant erscheinen. Die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls nicht zu verachten.

Die vorinstallierte Schutzfolie sollte aber in jedem Fall entfernt werden, da mit dieser Fehler beim Wischen oder Entsperren auftreten können. Die Helligkeit kann über den entsprechenden Regler (Balken) hervorragend angepasst werden, die Minimal- sowie die Maximalwerte sind absolut überzeugend. Alternativ kann auch der Modus „adaptive Helligkeit“ ausgewählt werden, sodass sich das Display den Lichtverhältnissen automatisch anpasst.

Da der Bilschirm ab und an mit Spiegelungen zu kämpfen hat, ist der Einsatz im Freien – bei starken Sonneneinstrahlungen – nur begrenzt zu empfehlen. Der Bildschirm ist bereits ab Werk auf „automatisch drehen“ eingestellt, sodass es beim ersten Video schauen keine Überraschungen gibt.

► Technische Daten / Benchmarks:

Wer jetzt glaubt, dass das Smartphone nur etwas fürs Auge sei, der irrt. Denn Cubots verbaute Hardware kann sich durchaus sehen lassen. Dabei richten sich die Daten sowohl an Normalos als auch Gamer. Geliefert wird das Cubot Cheetah mit 3 GB Arbeitsspeicher, einem MTK6753A Achtkern-Prozessor mit 1,3 GHZ (64 Bit) und 32 GB Speicherplatz. Wer mehr Speicherplatz benötigt, der kann über eine Speicherplatzerweiterung per Micro SD-Karte nachdenken.

Als echtes Geschenk empfinde ich die 3GB Arbeitsspeicher bei dem gute LPDDR3 Rammbausteine verbaut wurden, die sich zum einen durch ihre großartige Performance und zum anderen durch ihre gute Effizienzklasse auszeichnen. Dadurch bleibt dem Smartphone mehr Saft übrig, sodass auch einige Games wie z.B. Monster Legends, Pokémon Go oder CSR2 werden können. Selbst bei grafikkartenlastigen Spielen wie CSR2 machte das Cubot Cheetah eine gute Figur.

Angesichts der fehlenden Prozessor-Power dürfte das Smartphone mit anspruchsvolleren Spielen aber seine Probleme bekommen. Zwar sind diese spielbar, dann aber mit Rucklern und geringen fps (ca. 15).

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Für normale Aufgaben ist das Smartphone aber fast schon überqualifiziert. Die Hardware erlaubt dem Display eine schnelle und flüssige Wiedergabe von Bildern, Videos und Spielen. Normale Aufgaben, wie das Surfen, E-Mail schreiben, Whatsapp, usw. erfüllt das Cubot Cheetah zuverlässig und reibungslos; Das Aufrufen der einzelnen Apps oder das Abspielen der Videos geschieht innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. Die Internetseiten – bei entsprechender Internetverbindung vorausgesetzt – werden zügig geladen und der Flashplayer arbeitet einwandfrei. Selbst mehrere Tasks, d.h. Multitasking sind dank der 3 GB kein Problem! Ich hätte mir lediglich einen Octacore-Prozessor zu dem Preis gewünscht.

Beim Benchmark macht das Smartphone eine durchschnittliche Figur, die für die knapp 200 € aber nicht überraschend sein dürfte. Mithilfe der Geekbench3-App erzielte das Cubot Cheetah im Single-Core-Ranking 625 Punkte, im Multi-Core-Ranking 2.746 Punkte. Vor allem beim Multi-Core-Ranking fällt die höhere Leistung – dank des Achtkern-Prozessors – ins Auge. Das Cubot Dinosaur hatte bei gleicher Prozessorleistung (1,3 GHz, Vierkern-Prozessor) fast 1.000 Punkte weniger im Multi-Core-Ranking zu verzeichnen!

Bei AnTuTu landet das Cubot Cheetah auch mit 38.536 Punkte im Mittelfeld (am Preis gemessen). Hartgesottenen Benchmark-Freaks wird dies natürlich bei Leibe nicht reichen. Wer ein performancestarkes Smartphone möchte, muss eben nochmal 300€ drauf zahlen. Performancemässig gesehen entspricht das Cubot Cheetah einem Samsung Galaxy S5.

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► Speicherplatz/Dual-SIM:

Das Cubot Cheetah wird nur in der 32-GB-Variante angeboten, weitere Speicherplatz kann per SD-Karte hinzugekauft werden. Mir persönlich reichen die 32 GB, mehr braucht man nur wenn man wirklich viele Apps installieren oder täglich mehrere Videos/Bilder schießen möchte.

Des Weiteren unterstützt das Handy die duale SIM-Karten-Funktion (Dual SIM), allerdings handelt es sich hierbei (leider) nur um einen Hybrid-Slot, d.h. man hat die Qual der Wahl. Entweder eine 2. SIM-Karte ODER eine Speicherplatzerweiterung (SD-Karte). Beides gleichzeitig funktioniert leider nicht.

► Kamera:

Im Cubot Cheetah sind eine Rückkamera mit 13 MP und eine Frontkamera mit 5 MP (interpoliert 8 MP) verbaut. Laut Herstellerangaben handelt es sich bei der der rückseitigen Kamera um keine interpolierten Werte, wie z.B. beim Cubot Dinosaur. Nachgeprüft habe ich es nicht, die Ergebnisse bestätigen aber etwaige Annahmen.

Wer Cubot kennt, der weiß, dass die Kamera oftmals nur durchschnittlich bis schlecht ist. Beim Cubot Cheetah bewegen wir uns aber im oberen Mittelfeld der Kameraleistung. Ich ahbe wirklich nichts zu meckern. Die Bilder sind scharf und bilden die dargestellten Gegenstände realitätsnah ab. Die Farben sind – wie bereits auf dem Display – erstklassig. Und jetzt kommt der Clué: Auch beim Hineinzoomen sind noch viele Details erkennbar. Diese nehmen zwar bei der höchsten Stufe ab, beim einfachen Zoom (2-3 fach Zoom) sehen die Bilder immer noch hervorragend aus. Das habe ich schon ganz anders erlebt und ich wurde positiv von der Kamera des Cubot Cheetahs überrascht.

Der Autofokus ist allerdings eine Katastrophe. Wie, welcher Autofokus? Richtig, er funktioniert schlicht weg nicht. Jedes Bild und/oder Video habe ich manuell fokussiert, indem mit meinem Finger das Display berührt habe. Vielleicht war ich auch einfach zu ungeduldig, aber mir hat es zu lange geaduert. Mehr als 2 Sekunden konnte ich einfach nicht warten, dass sollte man von der Kamera auch erwarten können. Ein Überbelichten oder eine Unterbelichtung konnte ich nicht feststellen. Getestet habe ich es beim Fotografieren des sonnigen Himmels. Hier gabs es sonst immer eine starke Überbelichtung, beim Cubot Cheeath war dies nicht der Fall.

Cubot Cheetah Kamera Cubot Cheetah Kamera

Die gedrehten Videos werden im .3gp-Format abgespeichert, was bei einigen Schnittprogrammen zu Problemen führen könnte (z.B. bei dem von mir genutztem Programm „Magix Video Deluxe 2015 Premium“, weshalb ich das gedrehte Video nicht zuschneiden kann). Die geschossenen Fotos werden im .jpg-Format abgespeichert, besitzen eine Auflösung von 4160 x 3120 und haben eine durchschnittlich Größe von 3-6 MB. Das Exportieren der Bilder und Videos auf den PC erfolgte problemlos, zuvor kann ausgewählt werden, ob das Smartphone als Kamera, USB-Schnittstelle oder Laufwerk dienen soll.

Bis auf den Autofokus finde ich die Kameraleistung prima, hier hat Cubot endlich nachgebessert und die peinlichen Ergebnisse nicht wiederholt.

► Design & Verarbeitung:

Auffallend ist, dass das Cubot Cheetah sehr dünn und schmal ist, das Gewicht ist mit 172 Gramm als leicht einzustufen. Wesentlich schwerer wird es allerdings, wenn man das globige Schutzcase überstülpt. Mir persönlich gefällt das Schutzcase nicht, da es die schlanke Linie des Smartphones zerstört. Im Gegenzug erhält man dafür aber einen wirklich hervorragenden Schutz. Hier muss man also einen Kompromiss eingehen.

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Der zu Beginn gebotene Apple-Vergleich lässt sich auch nach längerer Betrachtung nicht leugnen. Der iPhone-Klon kann zwar technisch gesehen dem Original nicht gegenübertreten, die geniale Optik darf man für die knapp 200 Euro aber gerne mitholen. Auch das Roségold ähnelt dem Original sehr stark und wirkt hierbei alles andere als das kitschige Pink oder Lila von anderen, namenhaften Herstellern.

Die Einzelteile sind gut verschraubt, was dem Cubot Cheetah einen hochwertigen Eindruck verleiht. Die Verarbeitungsqualität ist state oft the art, offensichtliche Mängel, scharfe Kanten oder unsaubere Arbeiten konnte ich jedenfalls nicht entdecken. Ein Spitzenergebnis und den Preis allemal wert.

Das Cubot Cheetah ist in den Farben Roségold, Gold und Silber erhältlich.

 ► (Fehlende) Funktionen:

  • Das Cubot Cheetah besitzt keine richtige Benachrichtigungs-LED, die mich auf verpasste Anrufe, Nachrichten, etc. aufmerksam machen würde. Zwar blinkt eine LED beim Aufladen des Smartphones rot, mehr konnte ich dieser LED leider nicht abgewinnen. Auch in den Einstellungen gab es keine Funktion, um besagtes Licht konfigurieren zu können.
  • Des Weiteren ist beim Cubot Cheetah ein Fingerabdruck-Sensor vorhanden. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass dieser schon Mal besser funktioniert hat. Im Praxistest wies der Fingersensor eine Trefferquote zwischen 60-70% auf. Wenn dies stören sollte, kann die üblichen Sicherheits-/Entsperrungscode wie z.B. der vierstellige Code, Muster oder Wischen selbstverständlich benutzen.
  • Des Weiteren können bei ausgeschaltetem Display mithilfe des Smart-Wake-Up durch das Imitieren verschiedener Buchstaben bestimmte Funktionen direkt angesprochen werden. Zum Beispiel wird durch das Nachzeichnen des Buchstabens „c“ direkt auf die Kontaktdaten, bei „e“ direkt auf den Internetexplorer zurückgegriffen. Das spart Zeit und unnötiges Herumgedrücke. Was ich absolut cool finde, ist das man diese Buchstaben nun selbst konfigurieren kann, d.h. ich kann auf den Buchstaben „c“ eine bleibige App legen. So kann man die Shortcodes seinen individuellen Wünschen anpassen.
  • Die Sensoren des Cubot Cheetahs sind zeitgemäß. So besitzt es neben den üblichen Licht-, Entfernungs- und G-Sensor auch einen Gyro-Sensor. Vor allem der Gyro-Sensor (auch Gyroscope genannt) liefert in letzter Zeit einen ungemein hohen Stellenwert – dank Pokémon Go. Nur wer diesen Sensor besitzt kann im AR-Modus die Pokémons in seine Umwelt projizieren. Andernfalls weiß die Kamera nicht, was sie machen soll. Darüber hinaus ermöglicht er das Spielen von 3D-Spielen
  • Wer unbedingt Geocaching betreiben oder das Smartphone als NAVI nutzen möchte, kann dies dank starkem GPS-Empfang (GPS sowie A-GPS) tun. Der Empfang war imemr konstant gut
  • Lediglich einen E-Kompass oder einen Augenscanner sucht man beim Cubot Cheetah vergeblich.

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► Datenübertragung/Konnektivität:

Im Gegensatz zu anderen China-Handys unterstützt das Cubot Cheetah das schnelle 4G LTE Netz (Band 20), was in der zunehmend digitalen Welt von großem Vorteil ist. Somit können auch unterwegs Filme und Videos reibungslos angeschaut werden. Der Wechsel in das 2G- oder 3G-Netz funktionierte ebenfalls problemlos. Die Signalstärke der jeweiligen Netze waren sehr gut, ein totales Funkloch blieb aus. Getestet habe ich es einmal in einem kleinen Wald und in der Stadt, die jeweiligen Ergebnisse waren zur vollsten Zufriedenheit.

Auch die Übertragung der auf dem Cubot Cheetah gespeicherten Daten wie z.B. Bilder und Videos erfolgte zügig. Der W-LAN-Empfänger überträgt die Daten mühelos in die Cloud, die Reichweite ist gut, auch an schlechten WLAN-Spots im Haus. Die Verbindungen waren stabil und abbruchsfrei, zu Ladezeiten oder Pufferungen kam es auch bei YouTube-Videos nicht. Wer lieber mit dem PC arbeitet, kann die Daten per Kabel auf seinen PC übertragen. Beide Übertragungsweisen funktionierten im Test ohne Probleme.

► Fazit:

Das Cubot Cheetah besticht vor allem durch sein edles Design, der guten Kamera und der starken Performance. Kleinere Mängel sind der Autofokus der Kamera sowie die Trefferquote des Fingerprint-Sensors. Wer sich darüber im Klaren ist, dass der 3.050 mAh mit seinen 7 Stunden Betriebsdauer ein kleines Wunder wirkt, wird mit dem Cubot Cheetah viel Freude haben. Neben dem guten 1,3 GHz-Achtkernprozessor wurden hier 3 GB RAM verbaut, sodass auch Gamerherzen höher schlagen dürfen, denn nicht nur die Performance ist atemberaubend, sondern auch das Display. Diese konnte in der Praxis durch seine hohe Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und der genialen Farben absolut überzeugen.

Für mich ist das Cubot Cheetah ein großartiges Smartphone. Wer rein auf die Performance spekuliert, kann auch auf das Cubot Dinosaur zurückgreifen, denn dieses weist eine höhere Akkuleistung bei ähnlicher Performance auf. Wer aber Style hat und auch Optisch was darbeiten möchte, kann getrost zum  Cubot Cheetah greifen. Es ist stylischer und zudem leichter.

[+] FHD-Display (1.920 x 1.080)
[+] 2,5 D gebogen und randlos
[+] Android 6.0 Marshmallow
[+] exakte Bedienung über Touchscreen möglich
[+] 3.050 mAh Akku (über 7 Stunden Betriebszeit)
[+] 3 GB RAM (LPDDR3)
[+] Viele Sensoren und Funktionen (z.B. Gyro-Sensor)
[+] Hohe Konnektivität durch 4G LTE-Unterstützung sowie 4.0 Bluetooth
[+] Schnelles Aufladen dank Quick-Charge
[+] sehr gute Verarbeitung
[+] edles Design und Optik
[+] Guter WLAN- und GPS-Empfang
[+] Kameraleistung

[0] einige, unnötige Apps
[0] keine echte Dual SIM-Funktion
[0] Fingerabdruck-Scanner

[-] keine Benachrichtigungs-LED
[-] Autofokus

Ich gebe dem Cubot Cheetah 9,2 Sterne. Für alle, die sich nicht mehr gedulden wollen und das Cubot Cheetah ihr Eigentum nennen möchten. Auf Amazon ist das Cubot Cheetah derzeit für 199,99 € zu haben. Meiner Meinung nach ein gerechtfertigter Preis zu dem man nichts falsch machen kann. Gotta catch’em all!

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Video zum Cubot Cheetah – Unboxing, Testbericht, Pokémon Go, Review und Fazit

Bilder zum Cubot Cheetah – Unboxing, Testbericht, Pokémon Go, Review und Fazit

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