Cubot Dinosaur im Test

10 Installation
9.5 Akkuleistung
9 Betriebssystem
9 Display
8.5 Hardware
8.5 Speicherplatz
8.5 Kamera
9 Funktionen
9 Konnektivität
9

Ich bewerte hier folgendes Produkt: Cubot Dinosaur. Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich habe dieses Produkt im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen von Cubot Direct erhalten. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön dafür! Trotzdem werde ich das Cubot  Dinosaur ehrlich, objektiv und kritisch begutachten. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

gearbest-smartphone

Testbericht zum Cubot Dinosaur

► Kaufgrund:

Cubot als chinesischer Smartphone-Hersteller hat es mit seinen formidablen Low-Budget-Smartphones schon in die Herzen vieler Fans geschafft. Dabei berufen sie sich auch beim Cubot Dinosaur auf ein altbekanntes Konzept: Schönes Design und gute Performance. Sowohl optisch als auch performancetechnisch ist das Cubot Dinosaur – meiner Meinung nach – eine Mischung aus den beiden hervorragenden Smartphones Cubot H2 und Note S. Das alleine ist schon ein Grund das Cubot Dinosaur zu testen. Inwiefern Cubot den Akku oder die Kamera verbessert hat, erfahrt ihr im Test. Archäologen aufgepasst! Wir graben nun das in Bernstein eingeschlossene Cubot Dinosaur aus.

► Lieferumfang:

Das Smartphone Cubot Dinosaur wird in einer weißen Box geliefert, auf der in silberne Schrift das Wort „CUBOT“ zu sehen ist. Das ist komplett neu und grenzt sich optisch schon mal von der bisher bekannten braun-goldenden Box ab. Inwiefern dies jetzt auf das Cubot Dinosaur zurückzuführen ist oder ob es sich dabei um ein einheitliche Neuerung handelt, bleibt ungewiss. Im Einzelnen sind folgende Inhalte Bestandteil des Pakets:

  • Cubot Dinosaur mit herausnehmbaren Akku
  • USB-Ladekabel
  • Ladegerät für die Steckdose
  • neuartiges, transparentes Schutzcase (nur Rückseitenschutz) mit verstärktem Eckkantenschutz
  • Bedienungsanleitung/Benutzerhandbuch/Quick-Start-Guide auf Englisch

Wer sich schon mal ein Cubot-Produkt bestellt hat, der weiß, dass der Lieferumfang bei Cubot normalerweise recht großzügig ausfällt. Beim Cubot Dinosaur hat man allerdings an den unnötigen Dingen gespart. So fällt nun die Nadel für die SIM-Halterung weg, da wir die Rückseite des Smartphones öffnen können, die Feucht- und Trockentücher liegen ebenfalls nicht mehr bei. Im Gegensatz zum Cubot H2 liegt auch kein OTG-Kabel bei, auf eine gehärtete Display-Schutzfolie hat man ebenfalls verzichtet.

Hervorheben möchte ich das verbesserte Schutzcase, welches neben dem Eckkantenschutz auch noch mit einer Anti-Rutsch-Schicht ausgestattet ist. Das Smartphone ist somit griffiger, Noppen an der Innenseite des Schutzcases halten das Smartphone fest an der Position. Gute Idee und funktioniert in der Praxis perfekt.

Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review

► Installation:

Das Cubot Dinosaur ist bereits nach wenigen Sekunden betriebsbereit und funktioniert auch ohne eingelegte SIM-Karte. Anders als sonst muss man sich nicht durch ein Installations-Setup klicken, es erscheint direkt der Startbildschirm. Das Smartphone kommt mit einem Speicherplatz von 16 GB, zur freien Verfügung stehen nach der Installation aber nur noch 11,04 GB.

cubot-dinosaur-speicherplatz cubot-dinosaur-einstellungen

► Akkuleistung:

Kommen wir zum Herzstück des Cubot Dinosaur, dem 4.150 mAh großem Akku. Doch gehen wir erst einmal Schritt für Schritt die Gedankengänge durch. Nach dem Auspacken des Cubot Dinosaur, spätestens nach dem ersten freudigen Ausprobieren sämtlicher Funktionen, muss das Smartphone (irgendwann einmal) aufgeladen werden. Hierzu kann das Cubot Dinosaur ganz normal per USB-Kabel entweder direkt am PC/Powerbank oder an der Steckdose (mithilfe des im Lieferumfang enthaltenen Adapters) aufgeladen werden. Der 4.150 mAh große Akku hat dabei ordentlich Power, eine Quick-Charge-Funktion gibt es leider nicht. Es vergingen ca. 4 Stunden bis das Cubot Dinosaur von 0% auf 100% aufgefüllt war.

Doch genug der Theorie. Hier der Praxistest des Akkus, der auf eine wirklich effiziente Software sowie ausgeklügelte Chipsätze hinweist; Energie wird so gut wie kaum vergeudet. Andernfalls lässt sich die hohe Betriebsdauer von sagenhaften 10:02 Stunden nicht erklären. Der Test erfolgte bei ausgeschaltetem WLAN, geringster Display-Helligkeit und ausgeschalteter Dimm-Funktion. Damit wird ein Battery Score von 6.023 Punkten erzielt!

cubot-dinosaur-batterie-akkulaufzeit-battery cubot-dinosaur-batterie-akkulaufzeit

Mit dieser phänomenalen Akkuleistung hat mich das Cubot Dinosaur wirklich umgehauen. Zwar kommt es an die SOT des Cubot H2 (15 Stunden) nicht ganz ran, was angesichts des geringeren Akkus auch nicht verwundern dürfte, dennoch zeigen sowohl die Praxis als auch der Score von 6.000 Punkten, dass das Cubot Dinosaur einen überdurchschnittlich guten Akku besitzt. Hinzu kommt, dass die Mängel des Cubot H2 aufgebarbeitet wurden. So besitzt das Cubot Dinosaur endlich einen herausnehmbaren Akku und das Gewicht wurde im Vergleich zum Cubot H2 drastisch reduziert. Ergo fühlt sich das Cubot Dinosaur nicht mehr so globig an, besitzt aber dennoch eine hervorragende Akkuleistung. Im Falle eines Akkudefekts muss außerdem nicht das komplette Smartphone in den Müll wandern, es muss lediglich der Akku ausgetauscht werden. Mich freut es, dass sich Cubot den Kritiken der Community annimmt und seine Modelle stetig weiter verbessert!

Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Test

► Betriebssystem:

Das Betriebssystem ist das Android 6.0 Marshmallow. Wer sich mit den Android-Systemen auskennt, der wird sich auch hiermit schnell zurechtfinden. Großartige Neuerungen gibt es beim neusten Betriebssystem ohnehin kaum, falls doch, so sind diese intuitiv bedienbar. Das Cubot Dinosaur hat sogenannte Soft-Buttons, da es keine Tasten im eigentlichen Sinne sind, sondern die Tasten lediglich auf einer aufgezeichnete Darstellungen beruhen, deren Funktionen über den Touchscreen ausgeübt werden können. Das besondere beim Cubot Dinosaur ist allerdings, dass diese Tasten nicht auf dem Display, sondern sich darunter befinden (auf dem Metallrahmen) und somit jederzeit zu sehen sind. Die Tasten sind zwar nicht erleuchtet, dank silberner Schrift aber gut lesbar.

Über das Pfeil-Zurück-Symbol (rechte Taste) kann man seine vorherige Aktion umkehren, das Kreis-Symbol (mittlere Taste) trägt einem zum Startbildschirm zurück, die linke Teste öffnet das Widget- und Einstellungsmenü der einzelnen Bildschirme. Die diversen Einstellungsmenüs wie beispielsweise Helligkeit, W-LAN, Bluetooth, Audioprofil, usw. können leicht aufgerufen werden, indem man über das Display von oben nach unten streicht.

cubot-dinosaur-apps cubot-dinosaur-gesture-steuerung

Des Weiteren besitzt das Cubot Dinosaur von Werk aus viele nützliche Apps, z.B. CleanMaster und Hotknot. Im Vergleich zu anderen Cubot-Produkten wurden aber mehr Apps als sonst installiert, darunter auch ein paar die ich als unnötig ansehe, wie die Apps die mit „Play …“ beginnen. Ansonsten sind die Apss in Ordnung. In Verbindung mit dem hervorragenden Display werden die Symbole kräftig und intensiv dargestellt. Das Betriebssystem verläuft dank der Hardware stabil und flüssig. Bugs, Abbrüche oder andere Fehler konnte ich keine feststellen. Zudem gibt es wieder die Funktion, die mir sämtlich installierte Apps zeigt. Das war beim Cubot H2 nicht möglich und funktionierte nur über merhere Umwege.

► Display:

Das 5,5 Zoll große IPS Display besticht durch seinen guten Multi-Touch-Screen und seinen 267 ppi. Zudem handelt es sich hierbei um ein 2,5D gebogenes und randloses Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Zudem Preis hätte man vielleicht auf ein Full-HD-Display spekulieren können, insgesamt wirkt das Display dennoch edel und ist perfekt auf das Design abgestimmt.

Neben dem Design und der Auflösung können auch die Wisch- sowie die Touch-Funktion überzeugen, denn diese sind wirklich erstklassig, sodass ein bequeme Alltagstauglichkeit herrscht. Ein gebogenes Premium-Display mit erstklassigen Werten zum Spottpreis nehme ich gerne mit! Das Display gibt die verschiedenen Bilder oder Videos farbgetreu und ohne Ruckler wieder und erledigt damit die anfallenden Tätigkeiten überragend. Die Betriebstemperatur des Display hält sich auch nach längerer Dauer im kühlen Bereich.

Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review

Die vorinstallierte Schutzfolie sollte aber in jedem Fall entfernt werden, da mit dieser Fehler beim Wischen oder Entsperren auftreten können. Die Helligkeit kann über den entsprechenden Regler (Balken) hervorragend angepasst werden, die Minimal- sowie die Maximalwerte sind absolut überzeugend. Alternativ kann auch der Modus „adaptive Helligkeit“ ausgewählt werden, sodass sich das Display den Lichtverhältnissen automatisch anpasst. Da der Bilschirm ab und an mit Spiegelungen zu kämpfen hat, ist der Einsatz im Freien – bei starken Sonneneinstrahlungen – nur begrenzt zu empfehlen. Der Bildschirm ist bereits ab Werk auf „automatisch drehen“ eingestellt, sodass es beim ersten Video schauen keine Überraschungen gibt.

► Technische Daten:

Wer jetzt glaubt, dass das Smartphone nur etwas fürs Auge sei, der irrt. Denn Cubots verbaute Hardware kann sich durchaus sehen lassen. Dabei richten sich die Daten sowohl an Normalos als auch Gamer. Geliefert wird das Cubot Dinosaur mit 3 GB Arbeitsspeicher, einem MTK6735A Vierkern-Prozessor mit 1,3 GHZ (64 Bit) und 16 GB Speicherplatz. Wem das zu wenig ist, der kann über eine Speicherplatzerweiterung per Micro SD von bis zu 32 GB nachdenken (insgesamt stehen also maximal 48 GB zur Verfügung)! Der Vierkern-Prozessor sowie das Betriebssystem sind bereits bei vielen chinesischen Smartphones vorzufinden und konnten in der Praxis überzeugen.

► Performance / Benchmarks:

Als echtes Geschenk empfinde ich die 3GB Arbeitsspeicher bei dem gute LPDDR3 Rammbausteine verbaut wurden, die sich zum einen durch ihre großartige Performance und zum anderen durch ihre gute Effizienzklasse auszeichnen. Dadurch bleibt dem Smartphone mehr Saft übrig, sodass auch einige Games wie z.B. Monster Legends oder Real Racing gezockt werden können. Selbst bei grafikkartenlastigen Spielen wie Real Racing machte das Cubot Dinosaur eine gute Figur. Angesichts der fehlenden Prozessor-Power dürfte das Smartphone mit anspruchsvolleren Spielen aber seine Probleme bekommen. Zwar sind diese spielbar, dann aber mit Rucklern und geringen fps (ca. 15).

Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Test

Für normale Aufgaben ist das Smartphone aber fast schon überqualifiziert. Die Hardware erlaubt dem Display eine schnelle und flüssige Wiedergabe von Bildern, Videos und Spielen. Normale Aufgaben, wie das Surfen, E-Mail schreiben, Whatsapp, usw. erfüllt das Cubot Dinosaur zuverlässig und reibungslos; Das Aufrufen der einzelnen Apps oder das Abspielen der Videos geschieht innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. Die Internetseiten – bei entsprechender Internetverbindung vorausgesetzt – werden zügig geladen und der Flashplayer arbeitet einwandfrei. Selbst mehrere Tasks, d.h. Multitasking sind dank der 3 GB kein Problem! Ich hätte mir lediglich einen Octacore-Prozessor zu dem Preis gewünscht.

Beim Benchmark macht das Smartphone eine durchschnittliche Figur, die für die knapp 140€ aber nicht überraschen sein dürfte. Mithilfe der Geekbench3-App erzielte das Cubot Dinosaur im Single-Core-Ranking 629 Punkte, im Multi-Core-Ranking 1761 Punkte. Vor allem beim Multi-Core-Ranking fällt die geringere Leistung – aufgrund des fehlenden Achtkern-Prozessors – ins Auge. Bei AnTuTu waren es hingegen 33.635 Punkte. Hartgesottenen Benchmark-Freaks wird dies natürlich bei Leibe nicht reichen. Wer ein performancestarkes Smartphone möchte, muss eben nochmal 300€ drauf zahlen. Performancemässig gesehen entspricht das Cubot Dinosaur dem H2 bzw einem Samsung Galaxy S4.

cubot-dinosaur-geekbench cubot-dinosaur-geekbench-vergleich-2 cubot-dinosaur-antutu

► Speicherplatz/Dual-SIM:

Das Cubot Dinosaur gibt es nur in einer 16 GB-Variante, was für heutige Standards zugegebener Maßen sehr gering ist. Denn Bilder, Videos, Apps und Updates müssen alle gespeichert werden, der Durchschnitts-Typ dürfte sich bereits nach einigen Monaten am Speicherlimit bewegen. Da nach der Installation nur noch  11,04 GB zur freien Verfügung stehen, sollte man sich überlegen, ob man sich gleich eine Micro-SD-Karte gönnt. Bitte darauf achten: Es werden laut Hersteller nur Karten von bis zu 32 GB unterstützt. Andere Tester weisen zwar daraufhin, dass  der Einsatz von 64 und sogar 128 GB im Praxistest nachgewiesen wurden, diese Angaben sollte man aber mit Vorsicht genießen. Im Zweifelsfall hat man dann eine SD-Karte, die vom Smartphone nicht erkannt wird.

Des Weiteren unterstützt das Handy die duale SIM-Karten-Funktion (Dual SIM). Und hierbei handelt es sich endlich mal wieder um einen echten, dualen SIM-Kartenslot, d.h. es können zwei SIM-Karten UND eine Speicherweiterung GLEICHZEITIG eingeführt werde. Auch hier beugt sich Cubot nochmals den Community-Wünschen, wurde der Hybrid-Slot vor allem beim Cubot H2 bemägelt.

► Kamera:

Im Cubot Dinosaur sind eine Rückkamera mit 8 MP (interpoliert 13 MP) und eine Frontkamera mit 5 MP (interpoliert 8 MP) verbaut. Beginnen wir mit dem Positiven. Zu Beginn wird man dank Android durch ein Tutorial geführt, welches einem die verschiedenen Funktionen und Settings der Kamera erklären. Das ist zwar nicht wirklich notwendig, dennoch schön anzusehen. Auch der Autofokus und der Bildstabilisator funktionieren – zumindest laut Anzeige – hervorragend. Der Autofokus fokussiert schnell sein Ziel, es vergehen meist nur 1-1,5 Sekunden. Allerdings sind die gemachten Fotos für die knapp 140€ nur durchschnittlich. Sie glänzen nicht gerade durch Detail-Reichtum, können aber in Puncto Farbtreue und Intensivität überzeugen. Die Kamera neigt dazu, die Fotos unscharf darzustellen (entgegen der Annahme des schnellen Autofokuses), manuelles Fokussieren und das Ändern einiger Einstellungen kann hier manchmal Abhilfe schaffen. Schaut man sich die Fotos auf dem Smartphone-Display ohne Zoom an, sehen sie gut aus. Am PC bzw. auf dem Smartphones werden aber die Crops und die schwammigen Details bereits bei geringem Zoom sichtbar.

Die gedrehten Videos werden im .3gp-Format abgespeichert, was bei einigen Schnittprogrammen zu Problemen führen könnte (z.B. bei dem von mir genutztem Programm „Magix Video Deluxe 2015 Premium“, weshalb ich das gedrehte Video nicht zuschneiden kann). Das Video ist in Ordnung, ein echtes highlight sollte man aber nicht erwarten. Die geschossenen Fotos werden im .jpg-Format abgespeichert, besitzen eine Auflösung von 4160 x 3120 und haben eine durchschnittlich Größe von 3-4 MB. Das Exportieren der Bilder und Videos auf den PC erfolgte problemlos, zuvor kann ausgewählt werden, ob das Smartphone als Kamera, USB-Schnittstelle oder Laufwerk dienen soll.

Hm, schade. Die Kamera ist und bleibt leider eine Schwäche der Cubot-Reihe. Preislich sind wir an einem Punkt angelangt, in der die Kamera mit dem exzellenten Gesamteindruck des Dinosaurs nicht mehr mithalten kann.

Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Test

► Design & Verarbeitung:

Auffallend ist, dass das Cubot Dinosaur sehr dünn und schmal ist, das Gewicht ist mit 206g als leicht einzustufen. Es ist sehr stabil und lässt sich kaum verbiegen. Als klares Highlight empfinde ich die Rückseite des Smartphone. Hier fühlt sich das Smartphone nicht nur elegant an, sondern die eingeprägte Struktur erinnert an ein Luxus-Smartphone. Des Weiteren ist der Metallrahmen, der die beiden Hälften zusammenhält in gold gestaltet. Für mich ist das Cubot Dinosaur eines der schönsten Cubot-Smartphones, mir gefällt es – vor allem in Weiß – sehr gut. Das Cubot Dinosaur ist in den Farben Schwarz, Weiß und Gold zu haben, ein roségold á la iPhone 6s gibt es aber nicht. Alle Smartphones weisen auf der Rückseite die angesprochene Struktur auf.

Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Review

Die Einzelteile sind gut verschraubt, was dem Cubot Dinosaur einen hochwertigen Eindruck verleiht. Die Verarbeitungsqualität ist state oft the art, offensichtliche Mängel, scharfe Kanten oder unsaubere Arbeiten konnte ich jedenfalls nicht entdecken. Das Ergebnis ist insgesamt sehr zufriedenstellend und zu begrüßen. Chinaware ist eben nicht gleich Chinaware! Hier wurde 1A und sauber gearbeitet! Die Rückseite des Cubot Dinosaur kann bzw. sollte nicht abgenommen werden und ist mit dem stabilem Metallrahmen fest verschraubt.

 ► (Fehlende) Funktionen:

  • Das Cubot Dinosaur besitzt keine Benachrichtigungs-LED, die mich auf verpasste Anrufe, Nachrichten, etc. aufmerksam machen würde. Ich finde diese Funktion sehr nützlich und bedauere es jedes Mal, wenn sie fehlt. Zwar blinkt eine LED beim Aufladen des Smartphones blau, mehr konnte ich dieser LED leider nicht abgewinnen. Auch in den Einstellungen gab es keine Funktion, um besagtes Licht konfigurieren zu können.
  • Auf einen Fingerabdruck-Sensor oder Augenscanner hofft man vergebens, denn die sind im Cubot Dinosaur nicht vorhanden. Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen, dass dieser im Low-Budget-Smartphone eher Nachteile als Vorteile gebracht hätte. Bereits im Cubot S500 war ein Fingerabdruck-Scanner verbaut, der mehr als fraglich war. Eine Trefferquote von 60% stört einfach im Alltag, dann lieber den Scanner weglassen als einen schlechten Sensor zu verbauen. Demnach bleiben nur die üblichen Sicherheits-/Entsperrungscode übrig wie z.B. der vierstellige Code, Muster oder Wischen.
  • Des Weiteren können bei ausgeschaltetem Display mithilfe des Smart-Wake-Up durch das Imitieren verschiedener Buchstaben bestimmte Funktionen direkt angesprochen werden. Zum Beispiel wird durch das Nachzeichnen des Buchstabens „c“ direkt auf die Kontaktdaten, bei „e“ direkt auf den Internetexplorer zurückgegriffen. Das spart Zeit und unnötiges Herumgedrücke. Was ich absolut cool finde, ist das man diese Buchstaben nun selbst konfigurieren kann, d.h. ich kann auf den Buchstaben „c“ eine bleibige App legen. So kann man die Shortcodes seinen individuellen Wünschen anpassen.
  • Bei den Sensoren wurde allerdings gespart, denn neben dem Licht-, Entfernungs- und G-Sensor hat man  auf einen Gyro- und Kompass-Sensor verzichtet. Wer unbedingt Geocaching betreiben möchte oder ohne eine 3D-Brille nicht mehr aus dem Haus geht, wird vor allem die beiden letzten Sensoren schmerzlich vermissen. Wer darauf verzichten kann, erhält ein solides Smartphone.

► Datenübertragung/Konnektivität:

Im Gegensatz zu anderen China-Handys unterstützt das Cubot Dinosaur das schnelle 4G LTE Netz (Band 20), was in der zunehmend digitalen Welt von großem Vorteil ist. Somit können auch unterwegs Filme und Videos reibungslos angeschaut werden. Der Wechsel in das 2G- oder 3G-Netz funktionierte ebenfalls problemlos. Die Signalstärke der jeweiligen Netze waren sehr gut, ein totales Funkloch blieb aus. Getestet habe ich es einmal in einem kleinen Wald und in der Stadt, die jeweiligen Ergebnisse waren zur vollsten Zufriedenheit.

Auch die Übertragung der auf dem Cubot Dinosaur gespeicherten Daten wie z.B. Bilder und Videos erfolgte zügig. Der W-LAN-Empfänger überträgt die Daten mühelos in die Cloud, die Reichweite ist gut, auch an schlechten WLAN-Spots im Haus. Die Verbindungen waren stabil und abbruchsfrei, zu Ladezeiten oder Pufferungen kam es auch bei YouTube-Videos nicht. Wer lieber mit dem PC arbeitet, kann die Daten per Kabel auf seinen PC übertragen. Beide Übertragungsweisen funktionierten im Test ohne Probleme.

► Fazit:

Das Cubot Dinosaur ist ein grundsolides Smartphone mit schönem Design und erstklassiger Verarbeitung. Als Eyecatcher dient die Rückseite des Smartphones, das erstklassige Schutzcase nimmt dank transparentem Look NICHT die Sicht. Als weiteres Highlight dient der Akku, der in der Praxis mit 10 Stunden (SOT) überzeugen konnte. Neben dem handelsüblichen 1,3 GHz-Prozessor wurden hier 3 GB RAM verbaut, sodass auch Gamerherzen höher schlagen dürfen. Das Display hat zwar keine Full HD-Auflösung, stellt die Inhalte aber dennoch klar und farbgetreu dar. Kleiner Wermutstropfen ist die Kamera, denn diese liefert nur durchschnittliche Bilder.

Für mich ist das Cubot Dinosaur eine ganz klare Verbesserung des bereits soliden Cubot H2. Es ist stylischer und zudem leichter. In der Praxis kann es dank gutem Akku und starker performance überzeugen.

[+] Display (Schärfe, Kontrast)
[+] 2,5 D gebogen und randlos
[+] Android 6.0 Marshmallow
[+] exakte Bedienung über Touchscreen möglich
[+] nützliche Apps vorinstalliert
[+] 4.150 mAh Akku (über 10 Stunden Betriebszeit)
[+] 3 GB RAM (LPDDR3)
[+] Hohe Konnektivität durch 4G LTE-Unterstützung sowie 4.0 Bluetooth
[+] sehr gute Verarbeitung
[+] edles Design und Optik
[+] echte Dual SIM-Funktion

[0] einige, unnötige Apps
[0] geringer Sensor- und Funktionsumfang
[0] nur 16GB, um 32GB erweiterbar
[0] lange Akku-Ladezeit (ca. 4 Stunden)
[0] Display-Auflösung: 1280 x 720
[0] Kamera

[-] keine Benachrichtigungs-LED
[-] Kein Gyro- und kein Kompass-Sensor

Ich gebe dem Cubot Dinosaur 9,0 Sterne, da ich mir für die knapp 140€ eine bessere Kamera gewünscht hätte.

Einkaufswagen Button

Preisvergleich zum Cubot Dinosaur



  • 139,99 €
  • Preis exlusive Versandkosten und Zollgebühren.
    Preis kann abweichen.
  • Versand aus: Deutschland


  • 108,41 €
  • Preis exlusive Versandkosten und Zollgebühren.
    Preis kann abweichen.
  • Versand aus: Europa


  • -
  • Preis exlusive Versandkosten und Zollgebühren.
    Preis kann abweichen.
  • Versand aus: China


  • 152,99 €
  • Preis exlusive Versandkosten und Zollgebühren.
    Preis kann abweichen.
  • Versand aus: China

Video zum Cubot Dinosaur – Unboxing, Test und Review

Bilder zum Cubot Dinosaur – Unboxing, Test und Review

Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Review Cubot Dinosaur Test Cubot Dinosaur Test cubot-dinosaur-speicherplatz cubot-dinosaur-gesture-steuerung cubot-dinosaur-geekbench cubot-dinosaur-geekbench-vergleich1 cubot-dinosaur-geekbench-vergleich-2 cubot-dinosaur-antutu cubot-dinosaur-batterie-akkulaufzeit cubot-dinosaur-batterie-akkulaufzeit-battery cubot-dinosaur-apps cubot-dinosaur-einstellungen

 

2 Comments

  • Die vorinstallierte Schutzfolie sollte aber in jedem Fall entfernt werden, da mit dieser Fehler beim Wischen oder Entsperren auftreten können.

    FRAGE: Wie erkenne ich diese Schutzfolie? Ist dies die etwas dickere Folie direkt auf der Glasfläche? Weiß schon, etwas dumme Frage aber ich verstehe den Hinweis nicht ganz.

    DANKE!!!

    • Ist zwar schon etwas her, aber ich meine ja. Diese Schutzfolie fällt auf jeden Fall direkt ins Auge. Zuerst hatte ich es mit dieser Folie ausprobiert, aber beim Videodreh habe ich relativ schnell festgestellt, dass ich mit dieser Folie Probleme mit dem Touchscreen bekomme und das Handy nicht dahin navigiert, wie ich es möchte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.