Smartphone Cubot S500 im Test

Cubot S500 Frontseite
9.5 Lieferumfang
9.5 Installation
8.5 Akku
8.5 Betriebssystem
8 Display
8 Hardware
8.5 Speicherplatz
7 Kamera
9 Funktionen
9 Konnektivität
8.6

Ich bewerte hier folgendes Produkt: Smartphone Cubot S500. Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich habe dieses Produkt im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen von Cubot Direct erhalten. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön dafür! Trotzdem werde ich das Cubot S500 ehrlich, objektiv und kritisch begutachten. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

Testbericht zum Cubot S500

► Kaufgrund:

Heutzutage zählen Smartphones zu den Grundbedürfnissen, kaum jemand kann ohne sie auskommen. Doch die Produktvielfalt ebenso die Preisspannen sind enorm. Generell suche ich hierbei eher Smartphones aus dem Low-Budget-Bereich (Preis maximal 200€), da ich der Meinung bin, dass Handys sehr kurzlebig sind und relativ schnell ausgetauscht werden müssen – sei es wegen der Hardware oder der geplanten Obsoleszenz. Mit dieser Einstellung bin ich meist auf der Suche nach Smartphones, die in erster Linie zum Telefonieren gedacht sind. Sie sollten vom Design her ansprechend und nicht zu dick sein. Viele Spielereien oder tonnenweise App-Junk möchte ich vermeiden.

Die Bedienung sollte simple sein, der Akku mindestens einen Tag überstehen! Den Gebrauch des Internetbrowsers sowie nützliche Apps (Whatsapp, Skype, facebook, etc.) sollte das Smartphone schnell, ruckelfrei und ohne Probleme erledigen können. Anspruchsvolle Spiele sind zweitrangig, ein scharfes und helles Display dennoch Pflicht. Da ich bereits schon viele gute Smartphones von Cubot getestet habe, stieß mir das Cubot S500 ins Auge, da es mit neuen Features wie Fingerabdruck-Scanner, gebogenem Display und verbesserte Kamera lockte. Ob es Cubots neustes Meisterwerk werden wird, erfahrt ihr im Folgenden.

► Lieferumfang:

Das Smartphone Cubot S500 wird in einer edlen, vergoldeten Box geliefert, auf der in silberne Schrift das Wort „CUBOT“ zu sehen ist. Der Lieferumfang kann sich durchaus sehen lassen:
– Cubot S500 Smartphone
– 2700mAh Akku (fest integriert)
– USB-Ladekabel
– Ladegerät für die Steckdose
– Schutzfolie für das Display (gehärtetes Plastik)
– transparentes Schutzcase (nur Rückseitenschutz)
– 2 speziell verpackte Reinigungstücher (Feucht- und Trockentuch)
– Hilfsmittel zum Öffnen der SIM-Kartenhalertung
– Bedienungsanleitung/Benutzerhandbuch/Quick-Start-Guide

Hut ab, hier lässt CUBOT kaum Wünsche offen. Das Kaufen einer Displayschutzfolie kann ich mir sparen, denn diese ist samt Reinigungstuch dabei. Vorher sollte man allerdings die vorinstallierte Schutzfolie auf dem Display entfernen. Selbst an ein Schutzcase hat CUBOT gedacht. Dieses schützt allerdings nur die Rückseite und agiert als Bumper.

Durch den großzügigen Lieferumfang spare ich mir 10-20 Euro, dem Einsatz des Cubot S500 im Alltag, gegen Kratzer und sonstigen Eventualitäten, steht nichts mehr im Wege. Schade, dass man auf einen austauschbaren Akku verzichtet hat, die Rückseite ist ebenfalls NICHT abnehmbar.

Cubot S500 Lieferumfang Cubot S500 Unboxing

► Installation:

Die erstmalige Installation des Cubot S500 dauert nicht mal 1 Minute, weshalb das Gerät sehr schnell betriebsbereit ist. Auch sind die Funktionen bereits ohne eine eingelegte Sim-Karte zu benutzen. Das Smartphone kommt mit einem Speicherplatz von 16 GB, zur freien Verfügung stehen nach der Installation aber nur noch 11,64 GB. Geliefert wurde das Cubot S500 mit einem Akkustand von 61%.

cubot-s500-akku cubot-s500-speicherplatz cubot-s500-apps

► Akkuleistung:

Nach dem Öffnen folgt meist das erstmalige Laden. Aufgeladen wird das Cubot S500 ganz normal per USB-Kabel entweder direkt am PC oder an der Steckdose (mithilfe des im Lieferumfang enthaltenen Adapters). Wer jetzt erst einmal wie beim Cubot P11 oder Note S die Rückseite des Cubot S500 abmontieren möchte, den muss ich enttäuschen. Leider wurde im S500 nur ein 2700 mAh starker Akku eingebaut. Das sorgt erst einmal für Verwirrung, denn bereits das Note S konnte mit einen hervorragenden 4150 mAh Akku glänzen.

Wer allerdings einen starken Einbruch in der Akkuleistung befürchtet, sollte sich den Batterietest von Geekbench anschauen. Durch die optimierte Soft- und Firmware ist es den Entwicklern gelungen bei einem kleineren Akku eine starke Akkuleistung herauszuholen. Mit immerhin fast 8 Stunden kommt das Cubot S500 mit voller Akkuleistung (von 100% auf 0%, geringe Helligkeit) aus, bei mittlerer Displayhelligkeit schafft das Smartphone 6:15 Stunden am Stück!

Das dürfte für normale User mehr als ausreichend sein. Ich habe das Cubot S500 nun seit 9 Tagen im Einsatz und lade es alle 2 Tage auf. Meines Wissens nach besitzt das Cubot S500 keine Schnellladefunktion, eine vollständige Aufladung von 0% auf 100% dauert daher ziemlich genau 2 Stunden 43 Minuten. Die Leistung des – leider NICHT herausnehmbaren- Akkus konnte mich in der Praxis vollstens überzeugen. Fairerweise sollte man aber auch erwähnen, dass diese sehr von den individuellen Ansprüchen abhängig ist. Whatsapp-Süchtige, Dauer-Selfie-Poster oder lange Gaming-Sessions verbrauchen natürlich mehr Akku. Die einfachste Lösung ist wie bei jedem Handy: Abends aufladen, tagsüber entleeren.

Cubot S500 Akkuleistung

► Betriebssystem:

Das Betriebssystem ist das Android Lollipop 5.1. Wer sich mit den Android-Systemen auskennt, der wird sich auch hiermit schnell zurechtfinden. Da Cubot bei den Buttons hin und her wechselt, finden sich auch beim Cubot S500 „neue“ Tasten, deren Symbole bekannt sein dürften. Hierbei handelt es sich jedoch um sogenannte Soft-Buttons, da es keine Tasten im eigentlichen Sinne sind, sondern lediglich aufgezeichnete Darstellungen sind, deren Funktion über den Touchscreen ausgeübt werden können.

Über das Pfeil-Zurückkehr-Symbol (rechte Taste) kann man seine vorherige Aktion umkehren, das Haus-Symbol (mittlere Taste) trägt einem zum Startbildschirm zurück, die Menü-Taste (linke Taste) öffnet das Widget- und Einstellungsmenü der einzelnen Bildschirme. Die diversen Einstellungsmenüs wie beispielsweise Helligkeit, W-LAN, Bluetooth, Audioprofil, usw. können leicht aufgerufen werden, indem man über das Display von oben nach unten streicht.

Des Weiteren besitzt das Cubot S500 von Werk aus viele nützliche Apps. Einen echten Junk-Friedhof oder nervige Abo-Apps konnte ich NICHT entdecken. Obwohl ich bereits andere Android 5.1 Smartphones besitze, wirken die gestalteten App-Symbole des Cubot S500 frischer und neu designed. In Verbindung mit dem hervorragenden Display werden die Symbole kräftig und intensiv dargestellt. Sie sind etwas verspielt, aber dennoch gut zu erkennen. Genau mein Ding, ich finde sie klasse!

Das Betriebssystem verläuft dank der Hardware stabil und flüssig. Bugs, Abbrüche oder andere Fehler konnte ich keine feststellen.

Cubot S500 Apps  Cubot S500 Bedienung

► Display:

Eingebaut ist ein 5 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280 x 720, welches sich durch seine hervorragende Schärfe und Kontrast auszeichnet. Die gute Farbwiedergabe sowie das kristallklare Erkennen der Apps, habe ich ja bereits oben beschrieben. Damit besitzt das Smartphone zwar KEIN Full HD und andere Smartphones mögen vielleicht eine höhere (absurdere) Pixeldichte aufweisen, dennoch sollte sich jeder im Klaren sein, dass ein 5-Zoll-Bildschirm eben KEIN krasser Flachbildfernseher ist, bei dem ich aus 3 Meter Entfernung darauf starre.

Die Pixeldichte ist in meinen Augen vollkommend ausreichend, Full HD ist bei dieser Größe und Reichweite in meinen Augen eine Verschwendung, einzelne Pixel können bereits bei dieser Kombination (Displaygröße und 720p) NICHT mehr wahrgenommen werden. Zudem ist das Display zu 2.5D gebogen, was NICHT nur dem Design zugutekommt, denn die Wisch- sowie die Touch-Funktion sind erstklassig, sodass ein bequeme Alltagstauglichkeit herrscht. Ein gebogenes Premium-Display zum Spottpreis nehme ich gerne mit!

Das Display gibt die verschiedenen Bilder oder Videos farbgetreu und ohne Ruckler wieder und erledigt damit die anfallenden Tätigkeiten überragend. Die vorinstallierte Schutzfolie sollte aber in jedem Fall entfernt werden, da mit dieser Fehler beim Wischen oder Entsperren auftreten können. Da es kein mattes Display ist, hat es ab und an mit Lichtreflexionen zu kämpfen. Fingerabdrücke sind ebenfalls gern gesehene Gäste auf dem Cubot S500.

Die Helligkeit kann über den entsprechenden Regler(Balken) hervorragend angepasst werden, die Minimal- sowie die Maximalwerte sind absolut überzeugend. Alternativ kann auch der Modus „adaptive Helligkeit“ ausgewählt werden, sodass sich das Display den Lichtverhältnissen automatisch anpasst. Durch die hohe Helligkeit kann das Cubot S500 auch hervorragend im Freien verwendet werden, zudem ist es sehr blickwinkelstabil. Der Bildschirm ist bereits ab Werk auf „automatisch drehen“ eingestellt werden, was nerviges Umstellen erspart.

► Technische Daten / Benchmark:

Mit den genauen Daten, wie der Prozessor zum Beispiel genau heißt, wieviel mHz der RAM hat, etc, möchte ich Sie NICHT langweilen. Wen das wirklich interessieren sollte, den verweise ich auf Antutu und Geekbench. Mir geht es hier in erster Linie um die Alltagstauglichkeit des Cubot S500. Der 1,3 GHZ Prozessor in Verbindung mit den 2 GB Arbeitsspeicher erlauben dem Display eine schnelle und flüssige Wiedergabe von Bildern, Videos und Spielen. Normale Aufgaben, wie das Surfen, E-Mail schreiben, Whatsapp, usw. erfüllt das S500 zuverlässig und reibungslos; es fühlt sich fast schon unterfordert.

Das Aufrufen der einzelnen Apps oder das Abspielen der Videos geschieht innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. Die Internetseiten – bei entsprechender Internetverbindung vorausgesetzt – werden zügig geladen und der Flashplayer arbeitet einwandfrei. Bei leistungsintensiven Spielen kommt das Cubot S500 hingegen schneller an seine Grenzen. Dies untermauern auch die Testergebnisse von Antutu, Geekbench und 3D-Mark.

Mithilfe der Geekbench3-App erzielte das Cubot S500 im Single-Core-Ranking 619 Punkte, im Multi-Core-Ranking 1804 Punkte. Bei AnTuTu waren es hingegen 31.578 Punkte. Eine Slide-Show erlebte man beim 3D-Mark-Test, es wurde lediglich ein Score von 123 erreicht. Damit ist die Leistung des S500 auf dem Niveau eines Samsung S4. Für ein Low-Budget-Smartphone eine durchaus respektable Leistung. Hartgesottenen Benchmark-Freaks reicht dieses Ergebnis bei Leiben nicht, das Cubot S500 will aber auch alles andere als ein 500 Euro schweres Performance- und Gaming-Monster sein. Das Performance-Leistungs-Verhältnis ist absolut stimmig!

cubot-s500-antutu cubot-s500-geekbench cubot-s500-benchmark

► Speicherplatz/Dual-SIM:

Das Cubot S500 gibt es nur in einer 16 GB-Variante, was zu Beginn völlig ausreicht, der ein oder andere könnte aber schnell an die Kapazitätsgrenze gelangen, denn Bilder, Videos, Apps und Updates müssen alle gespeichert werden. Da nach der Installation nur noch knapp 11,6 GB zur freien Verfügung stehen, sollte man sich überlegen, ob man direkt zusätzlichen Speicherplatz mit kauft. Zum Glück unterstützt das Smartphone eine Micro-SD/TF-Karte mit bis zu 32 GB. Bei der Bestellung daher am besten direkt eine entsprechende Karte mitliefern lassen.

Des Weiteren unterstützt das Handy die duale SIM-Karten-Funktion; dies geht allerdings zu Lasten des 2. Slots. Wer also in jedem Fall auf die duale Funktion angewiesen ist, der hat NICHT die Möglichkeit seinen Speicher zu erweitern. Wem eine SIM-Karte reicht, muss auf die Speichererweiterung NICHT verzichten. Eine „echte“ duale SIM-Karten-Funktion liegt daher NICHT vor.

► Kamera:

Die Frontkamera (für Selfies) hat 5 MP (interpoliert 8 MP), die Linse auf der Rückseite schlägt mit 8 MP (interpoliert 13 MP) zu Buche. Bei anderen, teureren Geräten hatte ich oftmals bei schlechten Lichtverhältnissen enorme Probleme. Doch selbst diese Aufgabe schafft das Cubot S500 ohne Probleme, manchmal übertreibt es aber die Kamera und erhellt das Foto (durch den eingebauten LED-Blitz oder die automatische Helligkeitsregulierung) zu stark.

Hier schafft entweder das Ausschalten des Blitzes oder eine manuelle Fokussierung Abhilfe. Die Farben wirken echt, das Bild ist meitens scharf egal ob am Tag oder in der Nacht. Somit sind schöne Partyfotos oder Collagen selbst in der Abenddämmerung mit dem S500 möglich. Der Bildstabilisator und das Fixieren von einzelnen Objekten funktioniert gut, könnte aber  NOCH schneller sein. Die Kamera lässt einen 4-fach Zoom zu, das Ergebnis ist allerdings aufgrund der hohen Unschärfe weniger zu gebrauchen.

Das Bild wird in .JPEG abgespeichert, allerdings wirken die Bilder beim Übertragen auf dem PC etwas milchig. Die Originalfotos auf dem Display sind scharf und weisen diesen Effekt NICHT auf. Wer also Fotos für Whatsapp oder Instagramm benötigt, kann dafür das S500 benutzen. Wer allerdings danach die Urlaubfotos am heimischen PC nachbearbeiten möchte, der sollte zu einer echten Kamera greifen. Insgesamt sind die Fotos um durchschnittlichen Bereich anzusiedeln (Note: 2-)

Die gedrehten Videos werden gut dargestellt und fangen den Moment gut ein. Im normalen Modus (1x Zoom) fallen kleinere Wackler NICHT ins Gewicht, das anschließende Video wird im .3gp-Format abgespeichert, was bei einigen Schnittprogrammen zu Problemen führen könnte. Das Exportieren der Bilder und Videos auf den PC erfolgte problemlos. Beim Benutzen der Kamera stehen verschiedene Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter die Handelsüblichen wie Landschaftsbilder, Panorama oder bewegendes Objekt.

Hervorheben möchte ich aber die Bild in Bild Funktion, die bereits bei der Aufnahme eines Bildes ein weiteres Bild (mit der Frontkamera) erstellt. Hierzu poppt ein Dialog (in Form eines Porträts auf), der die derzeitige Aufnahme des Selfies zeigt. Der Dialog lässt sich frei an die gewünschte Position verschieben.

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► Design & Verarbeitung:

Das Design des Cubot S500 ist schlicht und modern, aber alles andere als revolutionär. Es entspricht der Optik sowie der Qualität eines guten Mittelklasse-Smartphone (ca. 250€). Die Vorderseite sowie die Rückseite sind in einem schlichten Weißton gehalten, die das großzügige, gebogene Display unterstützen. Dennoch ist das S500 in gewisser Weise ein Eyecatcher, denn der gebürstete Aluminiumrahmen hält die beiden Hälften stilvoll zusammen, der im ersten Blick langweilig erscheinende Weißton offenbart sich hinter einer Glasscheibe, die an den Seiten abgerundet ist. Das S500 ist in Weiß oder Schwarz erhältlich, Fingerabdrücke lassen sich leider – wie so oft – NICHT vermeiden und sind auf dem Glanzlack gerngesehene Gäste. Die mitgelieferte Schutzhülle ist hingegen ok, wird aber bei den meisten Menschen sowieso zugunsten der individuellen Bedürfnissbefriedigung ausgetauscht.
Die Einzelteile sind gut verschraubt, was dem Cubot S500 einen hochwertigen Eindruck verleiht. Die Verarbeitungsqualität ist state oft the art, offensichtliche Mängel, scharfe Kanten oder unsaubere Arbeiten konnte ich jedenfalls nicht entdecken. Das Ergebnis ist insgesamt sehr zufriedenstellend und zu begrüßen. Chinaware ist eben nicht gleich Chinaware!

Cubot S500 Frontseite  Cubot S500 Seitenansicht  Cubot S500 Rückseite

► (Fehlende) Funktionen:

Das Cubot S500 besitzt KEINE Benachrichtigungs-LED, die mich auf verpasste Anrufe, Nachrichten, etc. aufmerksam machen würde. Persönlich finde ich diese Funktion sehr nützlich, andere sind hingegen froh, wenn diese wegfällt.
Als Sicherheits-/Entsperrungscode dient neben den herkömmlichen Dingen wie z.B. der vierstellige Code, Muster oder Wischen ein Fingerabdruck-Scan. Endlich hat es diese Funktion auch in ein Low-Budget-Smartphone geschafft! Allerdings muss ich die Euphorie ein wenig bremsen. Der Fingerabdruck-Scanner lässt sich zwar schnell und einfach konfigurieren, man kann sogar auswählen welcher der 10 Finger es sein soll (oder sogar bis zu allen 10 Finger können gleichzeitig abgespeichert werden), jedoch ist diese Funktion eher fehleranfällig. Hält man den Finger zu schräg oder zu weit unten/oben auf den Scanner, gibt es einen Fehlversuch. Wird der Finger 3-mal hintereinander NICHT erkannt, muss man den PIN eingeben. Von den angegebenen 0,3 Sekunden sind wir auch meilenweit entfernt, im Schnitt benötigt das Smartphone gute 1 bis 2 Sekunden zur vollständigen Entsperrung. Das Feature finde ich klasse, es ist aber beispielsweise beim UMi IRON Pro schneller und besser gelöst worden. Zu dem Preis ist dies aber natürlich Meckern auf hohem Niveau und auch nur halb so schlimm, denn in 7 von 10 Fällen wurde der Finger vom Cubot S500 korrekt erkannt. Andere, neuartige Features wie der Augen- oder Voicescan bleiben hingegen den Premium-Smartphones weiterhin vorbehalten.
Des Weiteren können bei ausgeschaltetem Display mithilfe des Smart-Wake-Up durch das Imitieren verschiedener Buchstaben bestimmte Funktionen direkt angesprochen werden. Zum Beispiel wird durch das Nachzeichnen des Buchstabens „o“ direkt auf den Kalender, bei „m“ direkt auf den Telefonhörer, bei „e“ direkt auf den Internetexplorer zurückgegriffen. Das spart Zeit und unnötiges Herumgedrücke. Allerdings lassen sich die Buchstaben NICHT individuell bestimmen, sondern sind – wie die Funktionen – vorher festgelegt und definiert worden.

► Datenübertragung/Konnektivität:

Im Gegensatz zu anderen China-Handys unterstützt das Cubot S500 4G LTE, was in der zunehmend digitalen Welt von großem Vorteil ist. Somit können auch unterwegs Filme und Videos reibungslos angeschaut werden. Der Wechsel in das 2G- oder 3G-Netz funktionierte ebenfalls problemlos. Die Signalstärke der jeweiligen Netze waren sehr gut, ein totales Funkloch blieb aus. Auch die Übertragung der auf dem S500 gespeicherten Daten wie z.B. Bilder und Videos erfolgte schnell. Der erstklassige W-LAN-Empfänger überträgt die Daten mühelos in die Cloud, die Reichweite ist ebenfalls erstklassig. Wer lieber mit dem PC arbeitet kann oldschool-mäßig die Daten per Kabel auf seinen PC übertragen. Beides funktionierte im Test spielend einfach, die Verbindungen waren stabil und abbruchsfrei. Zusätzlich kann das S500 durch seine 4.0 Bluetooth-Funktion sowie zahlreichen anderen Funktion wie GPS, A-GPS, BLE, etc. punkten. Auch hier machte das Smartphone eine gute Figur, es erkannte die BT-Geräte schnell, die GPS-Daten wurden (zum Glück) korrekt und ohne Aussetzer/Abweichungen übermittelt. Ansonsten hätte ich irgendwo im Nirwana festgesteckt.

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► Fazit:

Das Cubot S500 ist wirklich gelungen! Es merzt viele Probleme der älteren Cubot-Geräte aus und besticht durch Innovation und Performance. Dieses Mal besinnt sich Cubot nicht nur auf die elementaren Sachen, die ein Smartphone in dieser Preiskategorie haben sollte. Sie gehen einen Schritt weiter und verpassen dem S500 ein gebogenes Display und eine verdammt gute Kamera. Die Hardware ist ebenfalls klasse, das Android 5.1 Betriebssystem hat sich seit jeher bewährt, auch wenn es bereits das 6.0 gibt. Das Design ist zwar schlicht, kann aber durch seine exzellenten Materialien und Verarbeitungsqualität glänzen und kann durch die „Verglasung“ überzeugen. Es ist kein wirklicher Exot, verrichtet aber alle anfallenden Aufgaben erfolgreich! Wer ein gutes Handy für den Alltag benötigt, sollte zugreifen, denn Surfen, Whatsapp und Telefonieren erledigt das Smartphone spielend einfach. Der 2700 mAh große Akku verleiht hierbei genügend Kraft für den Tag! Ich kann das Smartphone wirklich uneingeschränkt empfehlen und bin von dem S500 positiv überrascht. Selbst mit dem 4G-LTE, der guten W-LAN-Verbindung und dem erstklassigem 4.0 Bluetooth ist man für die Zukunft gewappnet. Abstriche sollte es nur für Gaming-Liebhaber geben, denn die Benchmarks befinden sich auf dem Niveau eines Samsung Galaxy S4. Ich bin überzeugt, dass das Cubot S500 viele Kunden finden wird! Wer allerdings auf den Fingerprint-Sensor und das 4G-LTE verzichten kann, sollte über die billigere Variante in Form des Cubot Note S nachdenken.

[+] Display (Schärfe, Kontrast, Auflösung, gebogen)
[+] verglastes Design in glänzendem Schwarz oder Weiß
[+] Android Lollipop 5.1
[+] exakte Bedienung über Touchscreen möglich
[+] nützliche Apps vorinstalliert
[+] Speicherplatz erweiterbar (Mirco SD-Karten mit bis zu 32 GB)
[+] 2700 mAh Akku mit guter Performance
[+] 16 GB Speicherplatz
[+] 2 GB RAM
[+] sinnvolle Kameraeinstellungen und -effekte
[+] Hohe Konnektivität durch 4G LTE-Unterstützung sowie 4.0 Bluetooth
[+] sehr gute Verarbeitung
[+] Preis-Leistungs-Verhältnis

[0] Fingerabdruck-Scanner nur bedingt einsetzbar
[0] Kamera
[0] Kein Eye- oder Voicescan als Sicherheitsfunktion
[0] keine „echte“ Dual SIM-Funktion
[0] ab und an Probleme mit dem Bildstabilisator/Helligkeit

[-] keine Benachrichtigungs-LED

Ich gebe dem Cubot S500 8,6 Sterne, da mich das Design, die Verarbeitung als auch das Display umgehauen haben. Wirkliche Fehler weist es jedenfalls nicht auf!.

Preisvergleich zum Cubot S500



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Video zum Cubot S500 – Unboxing, Test und Review

Bilder zum Cubot S500 – Unboxing, Test und Review

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