Smartphone Cubot Z100 im Test (2016)

Cubot Z100 frontansicht
10 Lieferumfang
9.5 Installation
9 Akku
8.5 Betriebssystem
7.5 Display
6.5 Hardware
7.5 Speicherplatz
7.5 Kamera
7.5 Funktionen
9 Datenübertragung
8.3
Letztes Update am 20. Oktober 2017 11:08

Ich bewerte hier folgendes Produkt: Smartphone Cubot Z100. Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich habe dieses Produkt im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen bekommen. Trotzdem habe ich es ehrlich, objektiv und kritisch begutachtet. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

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Testbericht zum Smartphone Cubot Z100

► Kaufgrund:

Ich habe bereits das Cubot P11 getestet und war von diesem positiv überrascht. Sowohl die Performance als auch das Design waren spitze. Was hat nun das Z100 damit zu tun? Nun, es ist der inoffizielle Nachfolger und wird als P12 gehandelt. Vor allem die spektakuläre Rückseite des P11 ist auch in abgeschwächter Form bei dem Cubot Z100 vorzufinden. Ob es einen würdigen Nachfolger darstellt und die kleineren Macken des P11 sogar beseitigen kann, erfahrt ihr in diesem Test. Übringens ist das Z100 ein günstiges Low-Budget Smartphone, das vor allem für die Tätigkeiten Surfen, Whatsapp und Chatten bestens geeignet sein sollte.

► Lieferumfang:

Das Smartphone wird in einer edlen, vergoldeten Box geliefert, auf der in silberne Schrift das Wort „CUBOT“ zu sehen ist. Der Lieferumfang kann sich durchaus sehen lassen:
– Cubot Z100 Smartphone
– Akku zum Einsetzen
– USB-Kabel
– Ladegerät für die Steckdose
– Schutzfolie mit Reinigungstuch
– transparentes Schutzcase (nur Rückseitenschutz) mit Reinigungstuch
– Bedienungsanleitung/Benutzerhandbuch/Quick-Start-Guide

Hier lässt CUBOT wirklich keine Wünsche offen. Herausnehmbarer und damit austauschbarer Akku, super! Das Kaufen einer Displayschutzfolie kann ich mir sparen, denn selbst diese ist samt Reinigungstuch dabei. Vorher sollte man allerdings die beiden Folien (1x Abziehfolie und 1xweitere Staubschutzfolie) auf dem Display entfernen. Selbst an ein Schutzcase hat CUBOT gedacht. Dieses schützt allerdings nur die Rückseite und agiert als Bumper. Durch den großzügigen Lieferumfang spare ich mir geschätzt weitere 10-20 Euro. Hier könnten sich andere Hersteller schon mal eine Scheibe von abschneiden.

► Installation:

Etwas Cubot-untypisch für die Installation, ist die Dauer. Normalerweise kann man sich hier in binnen weniger Sekunden durch das Menü durchklicken und es muss lediglich die Sprache ausgewählt werden. Bei dem Z100 ist dies etwas anders, sodass neben der Sprache auch noch eventuelle Konten, W-LAN und vieles weitere eingestellt werden KÖNNEN. Wie ihr seht lässt sich dieser Vorgang aber beschleunigen und überspringen. Insgesamt dauerte die komplette Einrichtung (mit Überspringen) ca. 1 Minute, d.h. das Cubot Z100 ist trotz allem relativ schnell betriebsbereit. Auch sind die Funktionen bereits ohne eine eingelegte Sim-Karte zu benutzen. Das Smartphone kommt mit einem Speicherplatz von 16 GB, zur freien Verfügung stehen nach der Installation aber nur noch 11,91 GB. Angekommen ist das Cubot Z100 mit einem Akkustand von ca. 58%.

► Akku:

Nach dem Öffnen folgt meist das erstmalige Laden. Aufgeladen wird es ganz normal per USB-Kabel (in Verbindung mit dem Netzadapter). Wirklich beeindruckend ist, dass der 2450 mAh Akku herausnehmbar und damit auch austauschbar ist. Das sind übrigens 250 mAh mehr als bei seinem Vorgänger. Meines Wissens nach besitzt das Smartphone keine Schnellladefunktion. Das merkt man auch, denn eine vollständige Aufladung von 0% auf 100% dauert zu Beginn gute 3 Stunden. Der Akku kann aber durchaus überzeugen. Abends muss man ihn zwar aufladen, bei normaler Nutzung übersteht er aber locker den Tag. Tests auf Geekbench untermauern dies. Einen echten Unterschied zum Vorgänger konnte ich aber NICHT feststellen. Bereits das P11 konnte mit seinem Akku überzeugen. Vor der Inbetriebnahme bitte das Plastikstück unter dem Akku entfernen, damit der Akku Kontakt bekommt. Ansonsten wird das Smartphone NICHT angehen.

► Betriebssystem:

Das Betriebssystem ist das Android Lollipop 5.1. Wer sich mit den Android-Systemen auskennt, der wird sich auch hiermit schnell zurechtfinden. Über die verschiedenen Symbole kann man seine vorherige Aktion umkehren (Dreieck), ins Hauptmenü gelangen (Kreis) oder sich die geöffneten Tabs (Viereck) anzeigen lassen. Die diversen Einstellungsmenüs können leicht aufgerufen werden, indem man über das Display von oben nach unten streicht. Des Weiteren besitzt das Cubot Z100 von Werk aus viele nützliche Apps. Einen echten Junk-Friedhof oder nervige Abo-Apps konnte ich nicht entdecken. Die Symbole der Apps sind klar und deutlich, das Design richtet sich – meiner Meinung nach – aber eher an die männliche Generation. Die Symbole wirken kräftig und intensiv, hier ist deutlich das Android 5.1 System zu erkennen, welches zu modernen Appsymbolen verhilft. Ob sich das Smartphone rooten lässt, habe ich nicht getestet.

► Display:

Eingebaut ist ein 5 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720, welches sich durch seine hervorragende Schärfe und Kontrast auszeichnet. Höherpreisige Smartphones weisen da eine deutlich höhere (absurdere) Pixeldichte auf, aber die Pixeldichte ist in meinen Augen vollkommend ausreichend. Das Display gibt die verschiedenen Bilder oder Videos farbgetreu und ohne Ruckler wieder. Vor allem im Einsteigersegment weisen die Smartphones oftmals eine geringe Pixeldichte auf, von teilweise nur 800×600 oder 1024×768. Hier hat das Cubot Z100 gegenüber der Konkurrenz klar die Nase vorn. Zudem ist das Display zu 2.5D gebogen, was NICHT nur dem Design zugutekommt, denn die Wisch- sowie die Touch-Funktion sind erstklassig, sodass ein bequeme Alltagstauglichkeit herrscht. Ein gebogenes Premium-Display zum Spottpreis nehme ich gerne mit! Da es kein mattes Display ist, hat es ab und an mit Lichtreflexionen zu kämpfen. Die Helligkeit kann über den Helligkeitsregler (Balken) angepasst werden. Wahlweise können auch verschiedene Modi wie z.B. adaptive Helligkeit ausgewählt werden, sodass sich das Display den Lichtverhältnissen automatisch anpasst. Der Bildschirm ist bereits ab Werk auf „automatisch drehen“ eingestellt. Insgesamt also ein sehr gutes Display – wie bereits zuvor bei dem P11.

► GPU, CPU, RAM:

Die genauen Daten entnehmen Sie bitte der Produktbeschreibung. Mit diesen möchte ich Sie nicht langweilen. Mir geht es hier viel mehr um die Alltagstauglichkeit. Auffallend ist allerdings dass das Cubot Z100 nur noch mit einem 1 GHZ-Prozessor ausgestattet ist, das P11 aber bereits einen 1,3 GHZ Quad-Core zu verzeichnen hatte. Inwieweit ein Prozessor der neuen Generation vorliegt, ist mir NICHT bekannt. Warum dieser „Rückschritt“ – zumindest laut Datenblatt – gemacht wurde, ist mir etwas unbegreiflich. Schmerzlich ist es allerdings nicht, denn in Verbindung mit dem 1 GB Arbeitsspeicher und der Grafikkarten ist auch das Cubot Z100 eher für den Normalbetrieb und leistungsschwächere Spiele gedacht. Die Hardware erlaubt in jedem Fall eine farbgetreue und flüssige Wiedergabe. Normale Aufgaben erfüllt das Cubot Z100 zuverlässig und schnell. Das Aufrufen der einzelnen Apps oder das Abspielen der Videos geschieht innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. Die Internetseiten – bei entsprechender Internetverbindung vorausgesetzt – werden zügig geladen und der Flashplayer arbeitet einwandfrei. Für anspruchsvolle Spiele oder zum Erledigen von multiplen Aufgaben gleichzeitig, ist das Smartphone aber NICHT gedacht. Hier stößt es dann schnell – aufgrund des geringen Arbeitsspeichers – an seine Grenzen. Zum Telefonieren oder Surfen für unterwegs ist es aber bestens geeignet.

► Speicherplatz/SIM-Karte:

Das Cubot Z100 gibt es nur in einer 16 GB-Variante, was zu Beginn völlig ausreicht, der ein oder andere könnte aber schnell an die Kapazitätsgrenze gelangen, denn Bilder, Videos, Apps und Updates müssen alle gespeichert werden. Da nach der Installation nur noch knapp 11,91 GB zur freien Verfügung stehen, sollte man sich überlegen, ob man direkt zusätzlichen Speicherplatz mit kauft. Zum Glück unterstützt das Smartphone eine Micro-SD/TF-Karte mit bis zu 32 GB. Bei der Bestellung daher am besten direkt eine entsprechende Karte mitliefern lassen. Des Weiteren unterstützt das Handy die duale SIM-Karten-Funktion (2 SIM-Karten gleichzeitig), wobei 1 freier Slot für die SD- oder SIM-Karte genutzt werden muss.

► Kamera:

Dies war ganz klar eine echte Schwäche des P11 gewesen. Sein Nachfolger das Cubot Z100 kann zumindest laut Datenblatt mit mehr MP punkten. So verfügt das Smartphone über eine 8 MP Frontkamera (für Selfies) und über eine 13 MP Rückkamera. Inwieweit es sich hierbei schon um interpolierte Werte handelt, konnte ich NICHT herausfinden. Sämtliche Datenblätter zeigen nur diese Werte an. Das klingt für mich schon etwas absurd, ich vermute daher interpolierte Werte. Bewegen dürften wir uns in einem Raum von 5 (Front) und 8 MP (Rear). Im Vergleich zu dem P11 hat sich die Kamera auch in der Praxis verbessert. Bei guten Lichtverhältnissen können erstklassige Bilder geschossen werden, bei schlechten Lichtverhältnissen hilft auch der 500 mAh LED-Blitz NICHT weiter. Insgesamt sind die Ergebnisse sehr zufriedenstellend, allerdings benötigt der Autofokus recht lange. So müssen teilweise 4-8 Sekunden abgewartet werden bis der Fokus das Objekt scharf stellt. Das kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch störend. Die Kamera lässt einen 4-fach Zoom zu, das Ergebnis ist allerdings aufgrund der hohen Unschärfe nicht zu gebrauchen. Machen wir uns nichts vor, für unter 100 Euro muss man bei 16GB und einem guten Display irgendwo sparen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Kamera sich gegenüber dem P11 verbessert hat, aber dennoch Mängel aufweist. Hier hat im gleichen Preissegment das Cubot Notes S ganz klar die Nase vorn.

► Design/Verarbeitung:

Das Design des Cubot Z100 ist erstklassig. Es enthält Elemente des P11, welches für seine grandiose Rückseite bekannt war. Zudem vereint es die Schlankheit und Dünne von wesentlich teureren Produkten, das gebogene Display und die sehr gute Verarbeitung machen Lust auf mehr. Hier spielt das Cubot Z100 an vorderster Front mit. Als Unwissender würde man das Smartphone im mittleren Preissegment zwischen 200-300€ ansiedeln, so überzeugend ist die Optik und das Design. Die Vorderseite ist im schlichten Schwarz gehalten und wird durch das großzügige Display unterstützt. Die Rückseite des Cubot Z100 ist sehr modern und verspielt gestaltet, das transparente Schutzcase deshalb sinnvoll. Die Einzelteile sind gut verschraubt, was dem Gerät einen robusten Eindruck verleiht. Die Verarbeitungsqualität ist für diese Preisklasse überdurchschnittlich gut, wie ich finde. Offensichtliche Mängel, scharfe Kanten oder unsaubere Arbeiten konnte ich jedenfalls NICHT entdecken. In Puncto Design ein würdiger Nachfolger!

► (Fehlende) Funktionen:

Das Smartphone besitzt KEINE Benachrichtigungs-LED, die mich auf verpasste Anrufe, Nachrichten, etc. aufmerksam machen würde. Persönlich finde ich diese Funktion sehr nützlich, andere sind hingegen froh, wenn diese wegfällt.
Als Sicherheits-/Entsperrungscode dienen nur die herkömmlichen Dinge wie z.B. der vierstellige Code, Muster oder Wischen. Neuartige Features wie Fingerabdruck, Augen- oder Voicescan bleiben den Premium-Smartphones vorenthalten.
Im Gegensatz zum P11 unterstützt das Cubot Z100 4G LTE, was in der zunehmend digitalen Welt von großem Vorteil ist. Somit können auch unterwegs Filme und Videos reibungslos angeschaut werden. Des Weiteren können bei ausgeschaltetem Display mithilfe des Smart-Wake-Up durch das Imitieren verschiedener Buchstaben bestimmte Funktionen direkt angesprochen werden. Zum Beispiel wird durch das Nachzeichnen des Buchstabens „o“ direkt auf den Kalender, bei „m“ direkt auf den Telefonhörer, bei „e“ direkt auf den Internetexplorer zurückgegriffen. Das spart Zeit und unnötiges Herumgedrücke. Allerdings lassen sich die Buchstaben NICHT individuell bestimmen, sondern sind – wie die Funktionen – vorher festgelegt und definiert worden.

► Datenübertragung:

Daten können über den guten W-LAN-Empfänger in die Cloud geladen werden oder man verbindet das CUBOT-Modell per Bluetooth mit einem anderen Endgerät. Beides funktionierte im Test spielend einfach, die Verbindungen waren stabil und abbruchsfrei. Das Überspielen der Daten auf den PC erfolgt per USB-Anschluss. Ob und wie einfach dies funktioniert, habe ich noch nicht getestet.

► Fazit:

CUBOT beschränkt sich auch bei diesem Einsteiger-Smartphone auf das Wesentliche. Das Cubot Z100 kann vor allem durch seine gute Alltagstauglichkeit und Design überzeugen. Es wird zurecht auch als P12 bezeichnet, denn in vielen Funktionen ist es seinem Vorgänger überlegen. So wurden ein stärkerer Akku, ein gebogenes Display, mehr Speicherplatz und eine wesentlich bessere Kamera (mehr MP) eingebaut. Für unter 100 Euro bekommt man einen guten Allrounder, der die Hardware für einen guten Alltagsgebrauch liefert. Ein Heavy-User oder Gamer sollte aber an die Hardware keine zu hohen Ansprüche stellen. Leider hat die Kamera insbesondere mit schlechten Lichtverhältnissen und einem langen Autofokus zu kämpfen. Dennoch ist das Cubot Z100 für den täglichen Bedarf sehr gut. Hierzu verhilft ihm auch der austauschbare Akku, der im Normalfall locker einen Tag übersteht. Der hohe Produktionsstandard und die gute Verarbeitungsqualität wappnen das Smartphone gegen die täglichen Gefahren und sorgen für einen langen Lebenszyklus. Ein schlankes Smartphones mit einer annehmbaren Performance, welches die Mängel seines Vorgängers zu großen Teilen beseitigt!

[+] 5″ gebogenes Display (Schärfe, Kontrast, 1280×720 Auflösung)
[+] auffalendes Design
[+] sehr dünn und schlank
[+] Verarbeitung
[+] Lieferumfang
[+] Android Lollipop 5.1 (keine Junk-Apps, einfache Bedienung)
[+] Speicherplatz erweiterbar (TF Karten mit bis zu 32 GB)
[+] Herausnehmbarer 2450 mAh Akku
[+] flüssige Wiedergabe von Videos und Streams
[+] Dual Sim
[+] 16 GB Speicherplatz
[+] LTE-Unterstützung
[+] Farbtreue und Schärfe der geschossenen Bilder
[+] Preis-Leistungs-Verhältnis

[0] 1 GHZ Prozessor
[0] 1 GB Ram
[0] keine neuartigen Sicherheitsfunktion (Eye-print, finger-print, etc.)

[-] Autofokus der Kamera / Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen
[-] keine Benachrichtigungs-LED

Ich gebe dem Smartphone 8,3 Sterne. Damit ist es um 0,8 Sterne besser als sein Vorgänger! Die Kamera ist und bleibt leider weiterhin ein kleiner Kritikpunkt.

UPDATE: Mittlerweile gibt es neuere Modelle von Cubot, die sich ebenfalls lohnen.

 

Video des Cubot Z100 – Unboxing, Installation, Hands-On, Test und Review

Bilder des Cubot Z100 – Unboxing, Installation, Hands-On, Test und Review

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