DJI Mavic Air – Ausführlicher Testbericht

10 Installation
9.5 Bedienung
10 Verarbeitung
8.5 Akkuleistung
9.5 Kamera
10 Features
10 Geschwindigkeit
7 Reichweite
9.3
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Die DJI Mavic Air ist eine Kombination aus der DJI Spark und der DJI Mavic Pro und versucht die Vorteile beider Produkte zu vereinen. Das neue Design wirkt sehr futuristisch und die kompakte Größe soll sie zu der Traveller-Drohne No 1 berechtigen. Ob und warum uns die DJI Mavic Air im Praxistest überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Testbericht zur DJI Mavic Air. Dabei musste sich die Mavic Air auch einige Kritik gefallen lassen.

Besuchen Sie doch auch mal unseren YouTube-Kanal. Über ein Abo, Like oder Share freuen wir uns! Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Lesen unseres Testberichts.

DJI Mavic Air – Testbericht | Teil 1

Mavic Air – Testbericht | Teil 2

Testbericht zur DJI Mavic Air (Fly More Combo)

► Lieferumfang:

Wie bereits bei ihrem größeren Bruder der Mavic Pro, gibt es auch die DJI Mavic Air in der Standard-Version sowie in dem Fly More Combo Paket. Allerdings unterscheidet sich das Fly More Combo Paket von der Mavic Pro.

So gibt es bei der Mavic Air beispielsweise kein KFZ-Ladegerät mehr und auch das Verbinden des iPhones über Kabel gelingt nur umständlich über Adapter. Außerdem liegt keine SD-Karte mehr bei, denn die Mavic Air verfügt über einen internen Speicher von 8 GB.

Mavic Air – Standard Version Lieferumfang  (UVP: 849€)
Mavic Air – Fly More Combo Lieferumfang  (UVP: 1.049€)

Bei der Fly More Combo (UVP: 1.049€) bekommt man zwei zusätzliche Akkus, die Ladeplattform zum gleichzeitigen Aufladen mehrere Akkus, eine Tragetasche sowie zusätzliche Rotorblätter. Wem das immer noch nicht reicht, kann auch das dritte Bundle  (UVP: 1.448€) bestellen, welches aus der Fly More Combo + DJI Goggles besteht.

Des Weiteren wird es bei der Mavic Air endlich mal bunter und so können sich Interessenten die Mavic Air in Polarweiß, Onyx oder Feuerrot bestellen.

Das Gewicht der Mavic Air beträgt 430g und sie besitzt folgende Maße:

Gefaltet: 168×83×49 mm (L×B×H)
Entfaltet: 168×184×64 mm (L×B×H)

► Installation:

Während die Installation – vor allem bei der P4 – bei der Mavic Pro noch eher schleppend verlief und zig Neustarts, Updates und Kabeländerungen von Nöten waren, ist die Installation bei der Mavic Air sehr einfach gehalten.

Auf eurem Smartphone benötigt ihr lediglich die neue DJI Go 4.0 App. Besitzt ihr noch keinen DJI Account, müsst ihr erst einen solchen registrieren. Danach kann es eigentlich auch schon mit der Installation losgehen. Zu Beginn solltet ihr die Mavic Air ausklappen, den Gimbal-Schutz entfernen (!) und anschalten, danach die Fernsteuerung aktivieren und nun die DJI Go 4.0 App öffnen.

Im Menü angelangt müsst ihr lediglich die Mavic Air auswählen und auf Starten klicken. Anschließend wird zunächst die Mavic Air, dann die Fernbedienung geupdated. Ist dies eure erste Drohne, müssen auch noch weitere Sicherheitshinweise/-features heruntergeladen werden. Zum Updaten benötigt ihr deshalb eine stabile Internetverbindung. Verbindungsabbrüche oder Installationsfehler wie man sie beispielsweise bei der Mavic Pro oder P4 hatte, blieben uns bei der Mavic Air erspart.

Die komplette Erst-Installation und das Setup gelang uns in weniger als 5 Minuten. Fortgeschrittene Piloten können bei der Installation den Anfänger-Modus (reduzierte Geschwindigkeit und Reichweite) deaktivieren. Des weiteren kann man die metrischen Einheiten auf Meter und km/h umstellen.

► Ladevorgang:

Der im Vergleich zur Mavic Pro kleinere Akku von 2.375 mAh ist in ziemlich genau 50 Minuten voll aufgeladen. Wer also das Fly More Combo Paket hat benötigt für eine volle Aufladung der drei Akkus 2,5 Stunden; hinzu kommt noch die Zeit für die Fernbedienung, die aber eher vernachlässigbar ist.

Mithilfe des Lade-Hubs (beim Fly More Combo Paket enthalten) können bis zu 4 Akkus gleichzeitig inklusive Fernbedienung geladen werden. Wie bereits zuvor werden hier die Akkus nacheinander und intelligent (Akku mit höchstem Restwert wird zuerst) geladen. Die Ladestation ist hierbei faltbar und so leicht verstaubar. Wem dies allerdings immer noch zu groß ist, der kann seine Akkus auch einzeln – ohne Lade-Hub – laden. Der hierzu benötigte Adapter ist in beiden Versionen enthalten.

► Betriebsdauer/Flugzeit:

In unserem Praxistest flog die Mavic Air bei normaler Flugweise ca. 15-16 Minuten bevor die 30% Grenze erreicht wurde und es zu blinken und tuten begann. Wer die Mavic Air bis aufs Äußerste ausreizen und erst bei 1% Akkustand landen möchte, hat noch ca. 3-4 weitere Minuten.

Verglichen mit der Mavic Pro bzw. P4 ist das doch spürbar weniger, denn diese Drohnen bleiben über 25 Minuten in der Luft. Gerade in diesen 10 Minuten mehr können aber zusätzliche Aufnahmen gedreht oder Fotos geschossen werden. Hobby-Flieger dürfte dies weniger stören, alle semi-professionellen Filmer sollten dann aber mindestens 6 Akkus dabei haben.

► Bedienung:

Die Mavic Air kann entweder über das Smartphone oder über die Fernbedienung gesteuert werden. Wer aber einmal die Fernbedienung in der Hand hat, wird diese nur ungern wieder hergeben wollen, denn nicht nur die Steuerung ist erheblich präziser, sondern auch der Komfort hat sich verbessert.

Die Fernsteuerung der Mavic Air liegt hervorragend in der Hand und verfügt über herausnehmbare Steuerknüppel, die in einem Fach auf der Unterseite der Fernbedienung aufbewahrt werden können. So gehen die Steuerknüppel nicht verloren und die Fernbedienung ist gut verstaubar.

Im Vergleich zur Mavic Pro sind allerdings das integrierte Display sowie die hinteren Tasten C1 und C2 weggefallen. Leider merkt man auch, dass die Mavic Air nicht über OccuSnyc verfügt. So kann es in einigen Situationen dazu kommen, dass die Live-Übertragung ab 200-300 Metern etwas zaghaft und ruckelig wird.

Die von anderen Testern (übertrieben) dargestellten Probleme mit der Verbindung und dem Live-Bild sehen wir aber etwas skeptisch. Ja, es kann ab und an mal vorkommen und ja es nervt. Ein K.O.-Kriterium ist es aber definitiv nicht, denn es ist doch sehr von der Location und dem ausgewählten Kanal abhängig. Im Notfall sollte man einfach mal den Kanal (manuell zwischen 2,4 oder 5,8G) wechseln und seine Positionierung überdenken.

Fliegt man so, wie es in Deutschland nur zulässig/erlaubt ist, d.h. Fliegen in Sichtweite, treten auch nur selten Lags/Verbindungsfehler auf. Wer sich also bei 400 Metern über Verbindungsabbrüche oder Ruckler beschwert, begeht eine Ordnungswidrigkeit und handelt zudem grob fahrlässig.

Laut Hersteller soll eine maximale Reichweite von 4 km möglich sein (wagen wir zu bezweifeln!)

► Kamera:

Die Mavic Air verfügt ebenfalls über eine 12MP-Kamera mit einem 3-Achsen-Stabilisator. Neu ist allerdings, dass Videos in 4K nun auch mit 100 mb/s statt bisher 60 mb/s aufgenommen werden können.

Folgende Videoauflösungen sind denkbar:

4K Ultra HD:3840×2160 @ 24/25/30p
2.7K: 2720×1530 @ 24/25/30/48/50/60p
FHD: 1920×1080 @ 24/25/30/48/50/60/120p
HD: 1280×720 @24/25/30/48/50/60/120p

Besonders cool ist die Zeitlupen-Funktion in 1080p bei 120 fps.

Als Videoformate werden MP4/MOV (H.264/MPEG-4 AVC) angeboten. Damit die 4K Videos auch problemlos aufgenommen werden können, empfiehlt der Hersteller microSD-Karten der Klasse Klasse 10 oder UHS-1. Persönlich können wir die SanDisk Extrem Pro 32GB wärmstens empfehlen.

Als Fotoformate unterstützt die Mavic Air JPEG und DNG (RAW), wobei verschiedene Fotomodi zur Verfügung stehen:

FotomodiEinzelaufnahme
HDR
Serienaufnahme: 3/5/7 Frames
Belichtungsreihe (AEB): 3/5 fokussierte Frames bei einer Blendenöffnung von 0,7
Intervall 2/3/5/7/10/15/20/30/60 s
Pano: 3×1:

Die Bilder im 4:3 Format haben eine Auflösung von 4.056 x 3.040 Pixel, die Bilder im 16:9 Format besitzen 4.056 x 2.280 Pixel. Ein neues Feature ist zudem die Aufnahme von HDR-Fotos, welches für einen größeren Dynamikumfang sorgen soll.

Ein weiteres Highlight sind die 32 MP sphärischen Panoramaaufnahmen, bei denen die folgenden Optionen unterschieden werden:

Vertikal: Die Kamera nimmt drei vertikale Fotos auf

Horizontal: Die Kamera nimmt neun Fotos aus verschiedenen Winkeln auf

180°: Die Mavic Air rotiert automatisch in der Luft und nimmt beeindruckende 21 Fotos der Umgebung auf

Sphäre: Die Mavic Air rotiert automatisch in der Luft und nimmt 25 Fotos auf, welche zu einer atemberaubenden sphärischen Panoramaaufnahmen zusammengefügt werden.

Die Live-Übertragung auf das Smartphone/Tablet erfolgt im Regelfall mit 720p bei 30 fps.

Ehrlich gesagt waren wir anfangs etwas skeptisch gegenüber dem 3-Achsen-Gimbal eingestellt, da es optisch doch sehr nah an das 2-Achsen-Gimbal der DJI Spark erinnert. Dementsprechend erstaunt waren wir als wir uns die Filme Zuhause anschauten. Das kleine Gimbal macht einen extrem guten Job und steht dem der Mavic Pro in nichts nach. Nur bei äußerst schnellen Bewegungen (im S-Modus) sind die Wackler im Nachhinein auf dem Video zu erkennen.

Ist die Mavic Air damit also die bessere Kamera-Drohne im Vergleich zur Mavic Pro/P4? Wir sagen Nein, denn folgende Kritik muss sich die Mavic Air gefallen lassen:

  1. Die bereits oben erwähnten sporadisch auftretenden Live-Übertragungsfehler/-aussetzer können den Drehspaß erheblich behindern. Wenn die Drohne im Baum hängen bleibt und als Schrott-Wrack herunterkracht findet das niemand witzig! Wirklich niemand! Zudem gelingen damit schöne Übergänge oder Überblendungen nur schwer, da man eben nicht immer genau das sieht, was die Kamera filmt.
  2. Zumindest in den Standard-Einstellungen dreht sich die Drohen für unseren Geschmack zu schnell und auch die Gimbalbewegung ist zu hoch eingestellt. So lassen sich nur schwer butterweiche Bewegungen filmen. Eine optimal zufriedenstellende Einstellung haben wir bislang noch nicht gefunden, was aber eher ein subjektives Problem darstellt. (Auch bei der Mavic Pro haben wir Einstellungen diesbezüglich vorgenommen)
  3. Die automatische Helligkeitsregulierung reagiert zu sensibel. Bei mehreren Kurzvideos sieht man vor allem bei extrem guten Wetter (Sonne knallt richtig, wolkenlos!) die schnelle Anpassung der Helligkeit. Dadurch wirkt das Video weniger atmosphärisch und starke Farbunterschiede binnen weniger Sekunden sind zu verzeichnen (satt grünes Gras wirkt plötzlich bläulich-grün und fade). Uns ist bewusst, dass die Kamera sich den veränderten Bedingungen anpassen muss und ND-Filter dagegen helfen werden; im direkten Vergleich mit der Mavic Pro hatte diese aber weniger Probleme damit.

Die Videoqualität/Fotoqualität der Mavic Air steht der Mavic Pro aber in nichts nach, die 100 mb/s der 4K Videos dürfte aber nur Profis einen weiteren Vorteil verschaffen. Uns sind zumindest keine Qualitätsunterschiede aufgefallen.

Wer also aus Video/Foto-Gründen von einer Mavic Pro auf eine Mavic Air umsteigen möchte, dem können wir sagen: Warte lieber auf die Mavic Pro 2. Wer hingegen noch keine Drohne besitzt und eine gute 4K Kamera möchte, sollte sich das aktuelle Modell, die Mavic Air holen, da dieser der Mavic Pro in nichts nachsteht und zudem noch über zusätzliche und ziemlich coole Flugmodi/Aufnahme-Modi verfügt.

► Flugmodi/Geschwindigkeit:

Die Mavic Air besitzt die herkömmlichen Flugmodi der DJI Spark und DJI Mavic Pro. Im P-Modus (normaler Modus) bewegt sich die Drohne mit bis zu 28,8 km/h nach vorne. Legt man den Schalter um, damit der S-Mode (Sport-Modus) aktiviert wird, gehts richtig ab und ein breites Grinsen macht sich bemerkbar – sowohl beim Piloten als auch den umherstehenden Gaffern. In diesem Modus fliegt die Air sogar schneller als die Pro und es kann eine Spitzengeschwindigkeit von 68,8 km/h erreicht werden. Absolut genial und nur per Fernsteuerung nutzbar!

P-Mode: Normale Geschwindigkeit
S-Mode: maximale Geschwindigkeit

Öffnet man über die DJI Go 4 App im Menü den Reiter “Flugmodi”werden einem die bereits bekannten intelligenten Flugmodi angezeigt: Normal, Gestensteuerung, Activ Track, TapFly, Cinematic Mode, Stativ, Terrain Follow, Point of Interest, Follow Me, Waypoints, Home Lock und Kursverriegelung angezeigt. Wer mit diesen Modi nichts anfangen kann, sollte sich unseren Testbericht zur Mavic Pro durchlesen, denn hier haben wir alle Modi ausgiebig erklärt.

An dieser stelle möchten wir deshalb nur auf die beiden neuen Flugmodi “Asteroid” und “Boomerang” eingehen, die unter dem Reiter “Quickshots” zu finden sind. Beide haben wir auch in unserem 2. Video getestet und erklärt.

Asteroid: Die Mavic Air fliegt ziemlich hoch und macht dort 360° Aufnahmen. Anschließend fliegt sie wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Wie der Name bereits vermuten lässt, sieht das fertige Video dann später so aus als ob eine Meteroid/Asteroid auf die Erde stürzen würde. Ziemlich cool, zumindest bei den ersten Male.

Boomerang: In diesem Modus fliegt die Drohne in einer ovalen Umrundung um das gewünschte Objekt.

Der Rocket (Drohne fliegt schnell geradeaus nach oben) und der Helix Modus (Drohne fliegt im ca. 45° vom Objekt weg nach oben), die bereits von der DJI Spark bekannt sind, wurden im übrigen stark verbessert und machen nun endlich DAS, was sie schon immer sollten! Sehr schön!

Das Active Tracking (von bis zu 16 Objekten) und die Gestensteuerung funktionieren ebenfalls tadellos und können in der Praxis absolut überzeugen. Es ist schon krass, was derzeit mit Drohnen möglich ist und wie es DJI immer wieder schafft die Intelligenz ihrer Drohnen durch immer ausgeklügeltere Modi und Sensoren zu verbessern.

Apropos Sensoren, die müssen wir uns natürlich auch mal noch anschauen.

► Design & Sensoren:

Das futuristische Design wird eigentlich nur durch die immense Unterbringung der Sensoren getoppt. Wie schafft es DJI eigentlich in so einem kleinen Teil eine 4K Kamera, mehrere Sensoren und einen so großen Akku unterzubringen? Das dürfte sich wohl auch die Konkurrenz fragen, wobei wir bei “Konkurrenz” etwas schmunzeln müssen. Meinen wir damit Xiaomi’s globige 4K Drohne mit Aussetzern oder Go Pros peinlicher Karma-Drohne, die eigentlich nicht mehr als halbwegsfliegender Schrott ist?

Seien wir ehrlich: DJI ist seiner Konkurrenz meilenweit voraus und der Vergleich mit diesen hinkt in etwa wie der eines Lamborghini Huracán mit einem Fiat Punto. Genug Bashing, konzentrieren wir uns wieder auf die Mavic Air.

In den Punkten 1, 11 und 17 werden die Sichtsysteme bzw. Sensoren angesprochen. Eigentlich fehlen nur noch die seitlichen Sensoren und wir hätten eine Phantom 4 Pro Mini. Das ist einfach der Wahnsinn und DJI betitelt die MAvic Air zurecht als Ingeniurskunst.

Blind sollte man den Sensoren natürlich auch nicht vertrauen, dennoch erhöht es die Sicherheit der Mavic Air ungemein. Man muss schon wirklich sehr schlecht fliegen oder mehrere ungünstige Umstände müssen aufeinander treffen, damit die Mavic Air irgendwo reinkrachen kann.

Die Verarbeitung und das Design sind exzellent. Hier wird die neuste Technologie mit leichtem Plastikgehäuse kombiniert um eine stabile Flugleistung zu gewährleisten. Zu dem wirkt die Mavic Air hochwertig und edel!

► Rechtliche Regelungen:

Ich bitte Sie, sich selbst über die rechtlichen Regelungen zu informieren, da sich diese ständig ändern und neue Erlässe auf uns Hobby-Flieger zukommen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit, und übernehme keinerlei Haftung. Bei Fragen kontaktieren Sie besser das zuständige Amt oder ihren Rechtsanwalt. Dennoch versuche ich für absolute Neulinge die wichtigsten Regeln festzuhalten:

  • Jeder Drohnen-/Quadrocopter-Halter MUSS eine Versicherung für sein unbemanntes Flugobjekt abschließen. Hierbei spielt es KEINE Rolle, ob man bei sich im Garten oder auf freiem Feld fliegt. Das sollten Sie auch bedenken, wenn Sie so etwas verschenken. Bei der Versicherung ist darauf zu achten, ob man eine Versicherung zur privaten oder gewerblichen Nutzung des Kopters abschließt. Wir empfehlen beispielsweise folgende Haft-Pflichtversicherung für nur 66€ pro Jahr!

  • Seit dem 07.04.2017 muss an jedes Fluggerät mit einem Gesamtgewicht von über 250g  eine feuersichere Plakette (Name, Adresse, evtl. Handynummer) angebracht werden, die Rückschlüsse auf den Eigentümer der Drohne zulässt.
  • Grundsätzlich ist der Kopter so zu fliegen, dass keine Rechte Dritter verletzt werden oder sich diese belästigt fühlen (das gilt auch für Tiere). Das umschließt das Recht auf Privatsphäre und Lärm mit ein.
  • Bestimmte Gebiete dürfen NIE (z.B. Unfallorte, Militärplätze, usw.) überflogen werden, von anderen Gegenenden z.B. Krankenhäusern, Wohnsiedlungen, usw. muss man sich 1,5 km entfernt halten. Für eine vollständige Übersicht einfach in die diversen Foren oder Gesetzestextes nachschauen.
  • Ohne besondere AE ist eine maximale Flughöhe von 100 Metern einzuhalten. (An bestimmten Gebieten/Orten sogar weniger)

Hier die Gesetze und die sich daraus ergebenden Auswirkungen im Überblick:

  

► Fazit:

Die Mavic Air übertrumpft in Puncto “Reisetauglichkeit/Kompaktheit” die Mavic Pro. Es ist unbeschreiblich, wie viel Technik in diesem kleinen Teil steckt. Die geringe Größe bringt natürlich auch kleinere Nachteile mit sich. So ist beispielsweise eine durchschnittliche Flugdauer von 16 Minuten die Norm und bei der Fernbedienung gibt es kein Display mehr.

Wen das nicht stört, der darf sich über eine 12 MP Kamera mit 4K-Videos und tollen Flugmodi wie Asteroid, Boomerang, Rocket, Gestensteuerung, Activ Track und vieles mehr freuen. Zusätzlich gibt es 32 MP 360° Panorama-Aufnahmen oder eine Zeitlupe-Funktion, die Videos bei 1080p in 120fps aufnimmt.

Die Mavic ist extrem wendig und mit bis zu 68,8 km/h alles andere als langsam. Die Bedienung gelingt mit der Fernbedienung sehr präzise und der Installationsvorgang ist einfacher gehalten. Leider besitzt die Mavic Air keine OccuSync Übertragung, was je nach Location bzw. Entfernung zu Live-Übertragungsrucklern/-fehler führen kann. Wer die extrem stabile Übertragung der Mavic Pro gewöhnt ist, wird hier schon Unterschiede feststellen können.

Keine Unterscheide gibt es hingegen bei der hervorragenden Leistung des 3-Achsen-Gimbals, den Vorder-, Abwärts- und Rück-Sensoren sowie der 4K Videos in bis zu 100 mb/s.

[+] extrem klein, leicht zu transportieren
[+] viele, gut durchdachte Flugmodi
[+] gutes 3-Achsen-Gimbal
[+] hohe Foto-/Videoqualitat
[+] 4K-Filme bei 30 fps mit 100mb/s möglich
[+] leicht zu steuern
[+] viele Sensoren/hohe Sicherheit
[+] einfache Installation
[+] verbesserter Gimbal-Schutz, leicht zu entfernen
[+] 3 verschiedene Farben zur Auswahl
[+] hohe Geschwindigkeit

[0] Flugzeit “nur” ca. 16 Minuten
[0] Störanfälligkeit der Live-Übertragung

[-] Warnton bei kritischem Akkustand (nun einstellbar)

Wir geben der DJI Mavic Air 9,3 Sterne. Sie reiht sich in DJIs Drohnenserie perfekt ein und ergänzt das Sortiment sinnvoll. Hier wurde eine schöne 4K-Drohne für Hobbyfilmer und Reisende zu einem vernünftigen Preis geschaffen!

DJI Mavic Air NORMALE VERSION – Bester Preis



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DJI Mavic Air FLY MORE COMBO – Bester Preis



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