DJI Mavic Pro im Test

8 Installation
10 Bedienung
10 Verarbeitung
9.5 Akkuleistung
9.5 Kamera
10 Features/Funktionen
10 Geschwindigkeit
10 Reichweite
9.6

Ich bewerte hier folgendes Produkt: DJI Mavic Pro (Fly More Combo). Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich hätte dieses Produkt gerne im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen erhalten, leider musste ich es mir zum vollen Preis selbst kaufen. Nichtdestotrotz werde ich die DJI Mavic Pro ehrlich, objektiv und kritisch begutachten. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

Testbericht zum DJI Mavic Pro (Fly More Combo)

► Kaufgrund:

Wenn auch Sie das Drohnenfieber gepackt hat, dann dürfte die DJI Mavic Pro derzeit das Nonplusultra sein. Sie ist nicht größer als eine Fototasche, aber dennoch hat man die Drohne, 3 Akkus und die Fernbedienung dabei. Aufnahmen in bis zu 4K und 30fps sind möglich, die Videos sind atemberaubend und können per Live-Display auf dem Smartphone verfolgt werden. Wenn Ihnen jetzt schon das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist, dann halten Sie sich fest. Eine Reichweite von bis zu 7 km soll möglich sein, in naher Zukunft wird DJI ihre eigene FPV-Brille herausbringen, die das Flugerlebnis unvergesslich werden lässt.

Klingt atemberaubend? Ist es auch, wie mein nachfolgender Praxistest zur DJI Mavic Pro zeigen wird! Wer sich übrigens erst einmal im Drohnenflug üben und nicht mehr als knapp 100€ ausgeben möchte, sollte sich diese Drohne anschauen.

► Lieferumfang:

Wer sich wie ich für das Fly More Combo Pakte entschieden hat, bekommt etwas mehr geliefert. Ob es sich für den Einzelnen lohnt, muss jeder selbst wissen. Kaufentscheidend waren für mich die zwei zusätzlichen Akkus und die Transporttasche (Einzelkaufpreis insgesamt: 287€), die ich mir so oder so gekauft hätte. Für die vergleichsweise restlichen 14€ bekommt man zudem 4 faltbare Propeller (36,00 €), die Mavic-Akkuladestation für bis zu 4 Akkus (45,00 €), den Power Bank Adapter (22,00 €) das Mavic-Autoladegerät (55,00 €).

Unabhängig von dem Combo-Paket befinden sich in jeder Box die Garantieerklärung, Bedienungsanleitung, die verschiedenen Kabel zum Anschließen eines Smartphones mit Lightning-, C-Type- oder Micro-USB-Anschluss. Damit wir die Mavic Pro auch steuern können, befindet sich ebenfalls die Fernbedienung im Lieferumfang.

Weitere Details erfahren Sie im nachstehenden Unboxing-Video zur Mavic Pro, in dem auch die Frage geklärt wird, ob sämtliche Inhalte in die Transporttasche passen und wie man überhaupt die Akkus und die Fernbedienung auflädt.

Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, wird es in der Transporttasche zwar etwas eng, aber es ist genügend Platz zum Transport der Mavic Pro, Fernsteuerung, drei Akkus, vier Ersatz-Rotoren und diverse Fächer für die SD-Karte und die zur Mitführung verpflichtenden Papiere (Bedienungsanleitung, Versicherungsnachweise, evtl. AE). Wer einen Koffer bevorzugt, sollte sich dieses Modell (Fly More Combo) oder dieses Modell (Standard) anschauen.

► Installation:

Im Prinzip ist die Installation der Mavic Pro recht einfach, dauert aber seine Zeit. Bevor man die neuste Software aufspielt, sollten diverse Aufkleber und Folien auf der Mavic Pro und von der Kamera entfernt werden. Anschließend unbedingt den äußeren (große Plastikkugel) sowie inneren (Plastik-Fixierung) Gimbalschutz entfernen, da die Mavic Pro bei der Installation das Gimbal kalibriert und bewegt. Zuvor kann man bereits die Akkus und die Fernbedienung aufladen.

Zum Aufspielen der richtigen Firmware sollte ein Smartphone mit der Fernbedienung verbunden werden, die entsprechenden Kabel liegen dem Lieferumfang bei. Zuvor sollte man sich im Google-Store oder iTunes die App „DJI Go 4.0“ oder „DJI Go“ (3.0 Version) herunterladen. Prinzipiell unterstützen beide Apps, das Updaten und Fliegen mit der Mavic pro, wie der Name aber bereits vermuten lässt, handelt es sich bei ersterem um die neuere App.

Wer noch keinen DJI-Account besitzt, muss diesen nun zwangsweise erstellen. Ohne diesen lässt sich das Produkt nicht updaten und auch nicht registrieren! Nun solltet ihr die Fernbedienung und auch die Mavic Pro einschalten; beides gelingt, indem ihr die Tasten einmal schnell drückt und das zweite Mal länger haltet. In der App angelangt wird man mithilfe eines roten Banners auf die Aktualisierung hingewiesen, wenn man zuvor den QR-Code, der sich auf dem vorderen, rechten Arm befindet, eingescannt hat. Klickt man darauf, beginnt das Update zu laufen. Hierbei solltet ihr darauf achten, dass euer Smartphone mit dem WLAN verbunden ist und die Antennen der Fernbedienung fachgerecht ausgeklappt sind und in Richtung Mavic Pro zeigen, da die Übertragung der Daten an die Mavic per Funk geschieht.

Nun ist erst einmal warten angesagt. Bei mir hat die Installation ca. 20 Minuten gedauert. Wundert euch auch nicht darüber, dass die Lüfter oder die Beleuchtung der Mavic mehrfach an und aus gehen können oder sogar Alarmtöne erklingen können. Das ist alles völlig normal, bleibt einfach cool und haltet den Ladestatus im Auge.

Wenn alles fertig geladen habt, solltet ihr euch mit eurem DJI-Account einloggen und die Mavic registrieren. Hierbei bleibt euch selbst überlassen, ob ihr den Anfänger-Modus zum Üben beibehalten wollt oder lieber ein paar Trainingsstunden im Flugsimulator absolviert. Lediglich den Kompass solltet ihr im Freien zunächst kalibrieren, auf die Kalibrierung der IMU oder des Gimbals kann zunächst verzichtet werden.

Im folgenden Video werden die Installationsabläufe und auch ein paar Tipps zur richtigen Einstellung näher erläutert.

► Bedienung:

Gesteuert wird die Mavic Pro mithilfe der Fernbedienung; eine Steuerung ist prinzipiell auch mithilfe des Smartphones möglich. Hierzu muss an der Drohne der Schalter von RC auf WiFi umgestellt werden. Ob das wirklich Sinn macht, sei mal dahin gestellt, denn die Reichweite beträgt dann nur noch ca. 50 Meter.

Im RC-Modus beträgt die Reichweite der Drohne dank OcuSync-Technologie unter optimalen Bedingungen bis zu 7 km. In dieser Entfernung werden sogar noch Live-Bilder auf das Smartphone übertragen, es empfiehlt sich bei größeren Distanzen das Übertragungssignal von HD auf Normal umzustellen, da so weniger Daten transferiert werden müssen. Um aber diese Distanzen erreichen zu können, muss der Anfänger-Modus ausgeschaltet sein und in den Einstellungen  die maximale Reichweite (standardmäßig: 1.000 Meter) sowie die maximale Höhe (standardmäßig: 120 Meter) verändert werden.

Neben den herkömmlichen zwei Steuerungsknüppel verfügt die Fernbedienung der Mavic Pro über zusätzliche Tasten, mit deren Hilfe die RTH-Funktion (return to home), Fotos und Videos ausgelöst werden können. Zusätzlich lassen sich die beiden hinteren Tasten an der Rückseite (C1 und C2) individuell belegen. Empfehlenswert finde ich hierbei das Belegen der C1-Taste mit „automatischer Fokusierung des Zentrums“ und der C2-Taste mit „Wiedergabe des Videos/Fotos„. Das von vorne betrachtet hintere, linke Rädchen neigt dabei das Gimbal um bis zu 90°C, mithilfe des rechten Rädchens kann die Helligkeit (ISO) reguliert werden.

Wichtig bei der Bedienung ist zudem, dass die Antennen korrekt ausgerichtet (siehe Bild) werden und man bei der Steuerung parallel zur Mavic Pro steht. So kann das Risiko von Verbindungsabbrüchen und Interferenzen minimiert werden. Vor jedem Flug sollte zudem der Status (GPS-Signal, Kompass, Gimbal, …) auf dem Display überprüft werden. Als besonders wichtig empfinde ich, dass man wartet bis der Home-Point neugesetzt wurde, da der Mavic bei Problemen/Schwierigkeiten/geringem Akkustand automatisch (zumindest in den Standardeinstellungen) zu diesem Punkt zurückkehrt.

Wer nicht weiter als 1.000 Meter vom Controller wegfliegt, kann überlegen, ob er die kritische Akkuanzeige von 30% auf 20% Akkustand heruntersetzt, da beim Erreichen dieses Prozentwertes die Steuerung wie verrückt anfängt zu piepesen. Warnung schön und gut, aber es ist zu laut, zu grell und lässt sich auch nicht verstellen. Einige Piloten gehen sogar soweit, dass sie zum Lötkolben greifen und entsprechende Stelle zerstören.

► Ladevorgang:

Das Aufladen eines Akkus dauert in der Regel zwischen einer Stunde und 1 Stunde 25 Minuten, abhängig davon, ob mehrere Akkus gleichzeitig geladen werden oder ob der Akkustatus tatsächlich bei 0% lag oder die DJI Mavic Pro bei dem kritischen Prozentwert gelandet wurde. Zu der beim Fly More Combo Paket enthaltenen Mavic-Akkuladestation sei noch gesagt, dass diese intelligent lädt, d.h. der Akku mit dem höchsten Restwert wird zuerst geladen, damit dieser am schnellsten vom Netz genommen werden und erneut eine Runde mit der Mavic geflogen werden kann. Über die LED-Anzeige sieht man, welcher Akku gerade geladen wird.

Das Einstecken der Akkus gelingt recht einfach und der Ladevorgang geschieht von selbst. Lediglich beim Aufladen der Fernbedienung sollte man darauf achten, dass richtige Kabel zu verwenden. Das Kabel muss bei der Fernbedienung in den Micro-SD-Slot eingeführt werden, wozu das vorinstallierte Lightining-Kabel entfernt werden muss. Anschließend wird das Kabel in den USB-Slot der Ladestation eingeführt und gleichzeitig mit einem weiteren Akku geladen!

Beim Fly More Combo Paket hat man zusätzlich noch die Möglichkeit einen Akku im Auto, per Zigarettenanzünder, aufzuladen.

► Betriebsdauer/Flugzeit:

Die durchschnittliche Betriebsdauer/Flugzeit des Mavic Pro ist schwierig einzuschätzen und von so vielen Variablen abhängig. Wie viel Wind geht? Fliege ich im Sport-Modus? Mache ich Bilder oder viele Videos? Fliege ich mit oder gegen den Wind? In welcher Höhe fliege ich? und und und…

Nach mehr als acht Testflügen kann ich nun sagen, dass meine kürzeste Flugdauer bei 19:37 Minuten (30% Restakku) und die längste Flugzeit bei 24:13 Minuten (13% Restakku) lag. Gute 20 Minuten Flugzeit sollten damit in fast jeder erdenkbaren Situation möglich sein. Wie in meinen Videos ersichtlich ist, habe ich in 90% meiner Flugzeit gefilmt und zwischen den verschiedenen Flugmodi gewechselt. Von den seitens DJI angegebenen 27 Minuten Optimum-Flugzeit sind wir zwar etwas entfernt, mit den im Fly More Combo Paket enthaltenen Akkus ist aber eine Betriebsdauer von über einer Stunde locker möglich.

Wird der kritische Akkuwert erreicht, leitet der Mavic Pro übrigens automatisch die RTH-Funktion ein, wobei diese manuell abgebrochen werden kann.

► Kamera:

Die Mavic Pro verfügt über eine 12,71 MP starke Kamera, die durch ein Gimbal stabilisiert wird. Während des Transports wird der Gimbal durch zwei Schutzmechanismen in Position gehalten und vor Schäden geschützt. Beim Fliegen sollte man allerdings sowohl den äußeren als auch inneren Gimbalschutz entfernen.

Musste man zu Beginn die Kamera durch berühren des Touchscreens noch auf das gewünschte Objekt fokussieren (manuelle Fokussierung), kann dies seit dem neusten Update vernachlässigt werden. Zwar besitzt die Mavic Pro noch immer KEINEN Infinity-Focus, doch die intelligente Software versucht die Objekte nun automatisch scharf zu stellen (automatische Fokussierung), was teilweise zu dem berühmten Pump-Effekt führt.

Das Sichtfeld der Kamera ist mit seinen 78,8° etwas kleiner als dies zum Beispiel bei der Phantom- oder Inspire-Reihe üblich ist. Dreht man Videos gegen die Sonne, kommt es oft zum Lens-Flare-Effekt, wogegen auch die Anpassung der ISO-Werte (100 – 3.200 bei Videos, 100 – 1.600 bei Fotos) oder das Benutzen eines ND-Filters nicht wirklich Abhilfe schaffen. Technisch gesehen ist eine Belichtungszeit von 8s bis 1/8000s und eine Bildgröße von 4.000 x 3.000 Pixeln möglich. In der Praxis macht aber eine Belichtungszeit von maximal 3-4 Sekunden Sinn, denn dann wird es grenzwertig. Die Mavic steht zwar stabil in der Luft, aber machen wir uns nichts vor; ein Stativ ist sie nicht.

Zudem unterstützt die Mavic folgende Videoaufnahmemodi:

  • C4K: 4096×2160 24p
  • 4K: 3840×2160 24/25/30p
  • 2.7K: 2704×1520 24/25/30p
  • FHD: 1920×1080 24/25/30/48/50/60/96p
  • HD: 1280×720 24/25/30/48/50/60/120p

Allerdings wird von der Aufnahme in FHD 1.920 x 1.080 in 60 bzw. 96fps abgeraten, da die Ergebnisse miserabel sind. Es wird spekuliert, dass die kommenden DJI Goggles hauptverantwortlich für diese Leistung sein sollen, da die FPV-Brille in FHD mit geringer Latenz streamen soll.

Es wird deshalb empfohlen immer in 4K oder 2,7K aufzunehmen und die Videos im nachhinein durch Videobearbeitungsprogramme in ihrer Auflösung zu reduzieren. Obiges Video wurde in 4K und 30 fps aufgenommen und als 4K-Datei (.mpeg) exportiert.

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Profile (bewölkt, sonnig, …) und Farbeinstellungen (D-Cinelike, D-Log, TruColour, Film-A, Film-B, …) über die bestimmte Effekte erzielt werden können. Da ich mich in diesen Bereich noch nicht eingearbeitet habe, sind alle meine Videos im Standard-Modus gefilmt worden.

► Flugmodi:

Als echtes Hightech-Gerät verfügt die DJI Mavic Pro über diverse, intelligente Flugmodi, die ich im Folgenden kurz erläutern möchte.

Beginnen wir zunächst mit den echten Flugmodi, die die Geschwindigkeit und die Steuerung der Mavic Pro beeinträchtigen.

  • Anfängermodus: Die Geschwindigkeit liegt bei ca. 25 km/h und die Mavic kann sich maximal 30 Meter vom Steuerer bewegen. Besonders geeignet ist dies für Fluganfänger oder erste Testflüge, damit man ein Gefühl für die Steuerung bekommt. Alle Sensoren arbeiten ordnungsgemäß.
  • Normaler Modus/P-Mode: Im Standardmodus verfügt die Mavic Pro über sämtliche Sensoren, die maximale Geschwindigkeit liegt bei ca. 45 km/h. Das Gimbal gleicht die Bewegungen aus, es sind tolle Video- und Bildaufnahmen möglich; Propeller sind im Bild nicht zu sehen.
  • Sport-Mode/S-Mode: Hierzu muss zunächst in den Einstellungen „mehrere Modi aktivieren“ freigeschaltet werden. Anschließend wird der Hebel auf der rechten Seite der Fernbedienung nach oben geschoben (S). In diesem Modus erreicht die Mavic Pro ihre Spitzengeschwindigkeit von bis zu 65 km/h, in der Praxis habe ich bereits 66,8 km/h erreicht. Die Sensitivität der Steuerungsknüppel ist merklich erhöht und der Bremsweg der Drohen verlängert sich drastisch! Aufnahmen sind zwar möglich, jedoch kann das Gimbal nicht alle Bewegungen – besonders bei starkem Wind – ausgleichen. Zudem versucht der Autofokus bei der hohen Geschwindigkeit bestimmte Objekte zu fokussieren, wodurch es zu Pump-Vorgängen kommen kann. Für mich ist dies ein reiner Fun-Modus, der zum Filmen weniger geeignet ist. Aber aufpassen, der Kollisionsschutz ist aus!
  • Tripod-Mode/Stativ: Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 3,6 km/h schwebt der Mavic pro durch die Lüfte, wodurch smoothe und atemberaubende Bilder und Videos geschossen werden können. Auch die Schwenk- und Aufstiegsgeschwindigkeit wurden entsprechend angepasst, sodass fließende Übergänge und hervorragende Videos möglich sind. Zudem arbeiten alle Sensoren, wenn ein Crash auch sehr unwahrscheinlich sein sollte.

Weiter gehts nun mit den intelligenten Flugsystemen, bei denen ich die Fernbedienung weglegen und den Algorithmen die Steuerung überlassen kann.

  • Geste: Der Quadrocopter erlaubt das Auslösen der Kamera per Gestensteuerung. Hierzu muss zunächst in den Foto-Modus gewechselt werden, anschließend muss man sich ein bisschen bewegen  und ein Viereck mit beiden Händen formen, sodass das Foto nach wenigen Sekunden geschossen wird.
  • Active Track: Im Grunde genommen verfolgt die Mavic Pro das gewünschte Objekt, welches man zuvor auf dem Bildschirm durch ein grünes Rechteck ausgewählt hat. Allerdings unterteilt sich diese Funktion in die drei weiteren Modi „Trace“, „Profile“ und „Spotlight“. Drückt man direkt „Go“ ohne eins dieser drei Profile auszuwählen, startet der Kopter im Trace-Mode. Hierbei dreht sich der Kopter zunächst solange mit wie er das Objekt im Bild hat, entfernt sich das Objekt weiter von der Kamera, so fliegt die Mavic hinter ihm her und behält dabei den Höhenabstand bei. Über die Menüeinstellungen kann zudem das automatische Zurückweichen aktiviert werden, was besonders sinnvoll ist, wenn man sich der Mavic nähert und unter dieser hindurchlaufen würde. Allerdings kann dies leichter zu Crashs führen, da die Mavic hinten keine Sensoren besitzt. Zudem kann man mit der Fernsteuerung den Abstand und die Höhe navigieren, wobei es beim Umfliegen des Objektes zu Steuerungsproblemen kommt. Subjektiv gesehen nimmt die Mavic die Befehle falsch entgegen oder interpretiert diese neu, sodass an dieser Stelle der Modus verlassen werden und zur manuellen Steuerung zurück gekehrt werden musste.
  • Im Profile-Mode  fliegt der Kopter seitlich neben dem gewünschten Objekt her und hält immer den gleichen Abstand zu diesem. Hierbei sollte man auf eine freie Flugbahn achten, da der Mavic über keine seitlichen Kollisionssensoren verfügt.
  • Der Spotlight-Modus funktioniert so ähnlich wie der Point of Interest-Modus, nur das sich beim Spotlight-Modus das Objekt bewegen kann. Nachdem man das Objekt ausgewählt hat, dreht der Kopter seine Kreise um das Objekt, wobei Richtung und Geschwindigkeit zuvor eingestellt werden können. Zudem ist das Navigieren per Steuerungsknüppel ebenfalls erlaubt.
  • TapFly: Im Tap to fly Modus kann der Quadrocopter durch berühren des Bildschirms navigiert werden. Durch zusätzliche Einstellungen im Menü kann zudem ausgewählt werden, dass der Mavic erkannte Hindernisse automatisch umfliegt. Eine nette Spielerei für zwischendurch, manuelles Fliegen macht aber deutlich mehr Spaß!
  • CinematicMode: Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was ich von diesem Modus halten soll. Er scheint ein Hybrid zwischen Normal- und Tripod-Mode zu sein und macht nichts wirklich falsch, aber auch nichts wirklich richtig. Die Steuerungsknüppel reagieren etwas träger, für meinen Geschmack aber immer noch zu schnell. Perfekte Schwenks fallen im Tripod-Mode deutlich leichter. Allerdings bremst der Kopter im Rückwärtsflug NICHT ab, wenn man den Hebel loslässt, sondern gleitet dahin bis er zum Stehen kommt. Wer das nicht beachtet, landet schnell im Baum, denn selbst beim Gegensteuern/Abbremsversuch ist der Bremsweg deutlich länger! Dafür bekommt man beim Rückwärtsfliegen flüssige – eben kinotypische – Aufnahmen.
  • Terrain Follow: Wie der Name bereits vermuten lässt, bleibt die Höhe zum fokussierten Objekt immer gleich. Egal ob man einen Berg hoch oder herunter geht, der Mavic hält die zuvor eingestellte Höhe perfekt.
  • Point of Interest: Nachdem man das Objekt seiner Begierde ausgewählt hat, beginnt der Mavic perfekte Kreise um dieses zu ziehen. Zuvor kann allerdings noch die Geschwindigkeit und die Richtung (mit oder gegen den Uhrzeigersinn) per Balkensteuerung ausgewählt werden.
  • FollowMe: So ganz ist mir der Unterschied zum Active Track noch nicht klar, aber: Beim FollowMe Modus behält die Kamera den gleichen Winkel, Entfernung und Höhe zum ausgewählten Objekt. Das klingt für mich dann wieder nach Porträt-Modus. In der Praxis funktionierte der Modus nicht, da trotz eines freien Feldes und mehrerern Satelliten-Signale der Controller nicht geortet werden konnte (angeblich zu schwaches Signal). Es sieht aber so aus als müsse man kein Objekt auswählen, sondern das Smartphone zur Ortung bestimmt wird.
  • Waypoints: Im Gegensatz zu älteren Versionen ist es nun nicht mehr möglich zuerst Wegpunkte zu generieren und diese dann abzufliegen. DJI begründet dies mit Sicherheitsvorkehrungen, damit eventuelle Behinderungen erkannt werden. Demnach MUSS man die gewünschte Route zuerst abfliegen und manuell Wegpunkte setzen. Danach kann man die erstellte Mission abfliegen oder unter Favoriten speichern.
  • HomeLock: Dies ist eine abgespeckte Version der Return to Home-Funktion. Indem man den rechten Steuerungsknüppel nach unten zieht, fliegt die Drohne automatisch in Richtung Homepoint. Im Gegensatz zur RTH-Funktion bleibt das nervige Piepsen aus, dafür landet die Drohne aber auch nicht. Sie bewegt sich auf direktem Weg in 5 Meter Entfernung zum Homepoint und kommt dann zum Stillstand.
  • Kursverriegelung: Dieser Modus wird oftmals auch als Headless-Mode bezeichnet und vereinfacht das Fliegen für Anfänger. In diesem Modus ist es egal, ob man sich gedreht hat oder nicht, da das Betätigen des rechten Steuerungsknüppels nach vorne das Fliegen nach vorne, nach hinten das Fliegen nach hinten, nach rechts das Fliegen nach rechts und nach links das Fliegen nach links betätigt. Somit ist es egal, wie der Kopter in der Luft steht; auch muss sich der Pilot keine Gedanken mehr machen, was jetzt vorne oder hinten ist. Die integrierte Software rechnet dies automatisch um. Zu erwähnen ist nur, dass der Kopter diesbezüglich am Anfang kalibriert wird, d.h. wer sich während des Fluges mit dem Controller bewegt und seine Position verändert, darf sich nicht wundern, wenn der Kopter anders fliegt als gewünscht. Da man aber meist ein Smartphone mit Live-Bild angeschlossen hat, ist dieser Modus überflüssig, denn dank der Live-Übertragung sehe ich schneller, ob ich links rechts oder wohin auch immer fliegen muss. UPDATE: Dieser Modus ist besonders für schöne Cinema-Shots geeignet, da die Richtung sehr leicht beibehalten werden und der Steuerer sich problemlos auf die Rotation und die Szene konzentrieren kann.

► Verarbeitung & Design:

Die Verarbeitungsqualität des Mavic Pro ist überragend! Die Faltmechanismen funktionieren einwandfrei, das Gesamtkonzept ist millimetergenau durchdacht. Alle Abdeckungen schließen perfekt ab, die Rotorblätter sind dank Schnell-Schraubverschluss einfach zu (de)montieren. Des Weiteren ist der Mavic sehr stabil, er musste bereits den ein oder anderen Crash überstehen und bis auf ein abgebrochenes Rotorblatt hat er den Absturz unversehrt überstanden.

Das Design ist momentan noch einzigartig und etwas komplett Neues. Ich kenne KEIN anderes Produkt, das so ruhig und zielgenau auf der Stelle schwebt. Der Konkurrent GoPro musste seine Karma vom Markt nehmen wegen angeblichen Akku-Problemen, wer sich aber die Reviews angeschaut hat, kennt den eigentlichen Grund. Das Ding war eine einzige Blamage, driftete wie eine 200€ Drohne und die verbaute Technik war eine Katastrophe. Zudem war sie größer, schwerer und unhandlicher. Die Mavic ist mit ihren knapp 800 Gramm ein wahres Technik-Wunder. Sie ist kompakt, besitzt ein ausgeklügeltes Design und liefert spektakuläre Bilder!

Die zahlreichen Sensoren an der Vorder- und Unterseite reduzieren das Unfallrisiko. So nehmen die vorderen Sensoren Objekte aus 30 Meter Entfernung war und reduzieren die Geschwindigkeit automatisch, wenn man sich ihnen nähert. Eingeschaltet ist es somit unmöglich gegen die Hauswand oder andere Objekte zu krachen, solange sich diese im Frontbereich der Mavic Pro befinden!

Die Sensoren auf der Unterseite „merken“ sich beim Start den Untergrund und gleichen diesen beim Ladevorgang ab. In Verbindung mit dem GPS sind so punktgenaue Landungen mit Abweichungen von maximal 10 cm möglich!

Das Hinterteil und die Arme der Drohne sind zusätzlich mit LEDs besetzt, die in verschiedenen Farben leuchten und damit Signale geben können. So wird man durch sie darauf aufmerksam gemacht, dass der Akkustand gering ist, gerade ein Bild oder Video geschossen wird.

► Individualisieren/Folieren/Skin:

Wer seinen Mavic gerne abseits des Mainstreams individualisieren möchte, der findet bereits auf Amazon und Ebay einige Folien. Einfach mal nach dem Suchbegriff „Mavic Pro Skin“ googlen. Jedoch decken diese Folien meist nur die Oberseite des Quadrocopters ab, was mir persönlich zu wenig war.

Ich wollte einen Full-Wrap-Skin, der die komplette Mavic umschließen sollte. Nach einiger Recherche bin ich auf auf die Folien/Skins von TacoRC gestoßen. Daneben bietet der Shops auch noch zahlreiche Filter und divers Schutzmechanismen für die Fernbedienung und Landung an.

Das Ergebnis und auch das Anbringen der Folie könnt ihr auf den folgenden Bilder und dem Video sehen. Ich weiß, dass Geschmäcker verschieden sind und auch einige fragen werden, wie ich SO ETWAS meiner Mavic antun konnte. Mir gefällts und das ist die Hauptsache 🙂 Zudem ist die Mavic Pro damit im Himmel leichter zu erkennen!

Die tatsächliche Farbe der Folie liegt irgendwo zwischen den gemachten Bildern und den Produktfotos. Sie ist heller und leuchtender als auf meinen Fotos, dennoch nicht so grell wie auf den Produktfotos.

► Rechtliche Regelungen/Allgemeine Aufstiegserlaubnis:

Ich bitte Sie, sich selbst über die rechtlichen Regelungen zu informieren, da sich diese ständig ändern und neue Erlässe auf uns Hobby-Flieger zukommen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit, und übernehme keinerlei Haftung. Bei Fragen kontaktieren Sie besser das zuständige Amt oder ihren Rechtsanwalt. Dennoch versuche ich für absolute Neulinge die wichtigsten Regeln festzuhalten:

  • Jeder Drohnen-/Quadrocopter-Besitzer MUSS eine Versicherung für sein unbemanntes Flugobjekt abschließen. Hierbei spielt es KEINE Rolle, ob man bei sich im Garten oder auf freiem Feld fliegt. Das sollten Sie auch bedenken, wenn Sie so etwas verschenken. Laut Gesetz muss dann der Beschenkte, auch wenn er ein Kind ist, eine Versicherung dafür bezahlen, sonst macht er/sie sich strafbar. Bei der Versicherung ist darauf zu achten, ob man eine Versicherung zur privaten oder gewerblichen Nutzung des Kopters abschließt. Letztere benötigt man zum Beispiel für die Allgemeine Aufstiegserlaubnis.
  • Wer seine Bilder/Videos auf YouTube, Twitter, Facebook oder irgendwo sonst veröffentlich muss sich beim zuständigen Amt eine Allgemeine Aufstiegserlaubnis oder Einzelerlaubnis ausstellen lassen. Diese sind von Land zu Land unterschiedlich, die Kosten für eine AE belaufen sich zwischen 100-200 € und gelten für 2 Jahre für ein bestimmtes Bundesland. Zwar wird von einigen Seiten vertreten, dass sie dies aus privaten Gründen tun, die zuständigen Ämter der Bundesländer sehen dies aber ziemlich klar und anders. Sie geben einem  soweit recht, dass sie sagen, dass obige Nutzung zwar nicht unbedingt gewerblich sein muss, dennoch unter die „sonstige“ und NICHT private Nutzung fällt. Demnach ist eine AE unerlässlich.
  • Grundsätzlich ist der Kopter so zu fliegen, dass keine Rechte Dritter verletzt werden oder sich diese belästigt fühlen (das gilt auch für Tiere). Das umschließt das Recht auf Privatsphäre und Lärm mit ein.
  • Bestimmte Gebiete dürfen NIE (z.B. Unfallorte, Militärplätze, usw.) überflogen werden, von anderen Gegenenden z.B. Krankenhäusern, Wohnsiedlungen, usw. muss man sich 1,5 km entfernt halten. Für eine vollständige Übersicht einfach in die diversen Foren oder Gesetzestextes nachschauen.

► Fazit:

Ich bin von der Mavic Pro restlos begeistert. Ich war anfangs etwas skeptisch, da dieses „Spielzeug“ doch sehr kostspielig ist. Letzten Endes hat sie sogar meine Erwartungen übertroffen. Sie ist so einfach zu fliegen und beim Loslassen der Steuerungsknüppel bleibt sie einfach an Ort und Stelle stehen (nach dem Bremsweg). Das GPS und die Ocu-Sync-Technologie funktionieren erstklassig. Ich hatte bisher nur sehr wenige Verbindungsabbrüche, die maximal 1 bis 2 Sekunden dauerten. In 95% der Flugzeit liefert die Mavic Pro hervorragende Bilder und dreht atemberaubende Videos. Den größten Vorteil – und das bestätigen auch die Verkaufszahlen – sehe ich in der Kompaktheit der DJI Mavic Pro. Es ist einfach unfassbar wie viel Technik in so einem kleinen Ding steckt. Meiner Meinung nach ist die Mavic momentan konkurrenzlos und die ungeschlagene Nummer eins in puncto Flexibilität und Videoqualität. Es ist einfach immer wieder erstaunlich, dass sich grandiose und epische Videos drehen lassen und ich hierfür nicht mehr Platz als für eine Fotoapparat-Tasche benötige.

[+] Erstklassige Live-Bilder (Full-HD)
[+] Stabile und weitreichende Verbindung (bis 7 km)
[+] Hochwertige Kamera (12 MP, 4K Aufnahmen mit 30fps)
[+] Viele Sensoren
[+] Zahlreiche, intelligente Flugmodi (Active Track, Spotlight, …)
[+] Verarbeitung/Design
[+] Flexibilität/Kompaktheit/Transportibilität
[+] Einfach zu fliegen
[+] lange Flugzeit (~ 22 Minuten)
[+] intelligente Akkuladung
[+] Position/Orientierung/Punktgenaues Schweben

[0] Preis
[0] Transporttasche etwas eng

[-] Warnton bei kritischem Akkustand, nicht einstellbar
[-] RTH bei kritischem Akkustand

Ich gebe der DJI Mavic Pro 9,6 Sterne. Das Fly More Combo Paket ist derzeit auf Amazon für 1499,99 € zu haben. Eine einzigartige Drohne, die ihresgleichen sucht! Wer seine Drohne direkt vom Hersteller haben möchte, kann auch die Mavic Pro bei DJI bestellen.

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Beim Kauf der DJI Mavic Pro Geld sparen (08.03.2017)

Preis mit Code: 1193,79 €

Coupon-Code: AJMAVIC130

Somit bekommt ihr bei TOMTOP für 1193,79 € ein vollwertiges DJI Mavic Pro FLY MORE COMBO Paket und spart im Vergleich zum Originalpreis über 300€! Wenn man so will, bekommt man zum Originalpreis, das Fly and More Combo Paket geschenkt!

Zudem handelt es sich hierbei um die EU-Version mit EU-Plug. Ein weiterer riesiger Vorteil ist, dass die Lieferung „Free-taxes & free Shipping“ ist, d.h. es fallen KEINE Zollgebühren oder Transportkosten an. Der Ärger mit dem Zoll bleibt einem erspart, die Lieferzeit beträgt zwischen 7 – 15 Tagen.

Den vollen News-Bericht und einen weiteren Code für die reguläre Mavic Pro Version findet ihr in diesem Artikel.

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Probleme mit der DJI Mavic Pro – Unschärfe, Wellen und Vibrationen am Gimbal

► Update 1 (04.01.2017):

Nach nun mehr als einer vierwöchigen Testphase befindet sich meine Mavic leider in Reperatur. Leider habe ich erst zu spät bemerkt, dass meine Mavic auf allen Fotos und Videos eine leichte Unschärfe im rechten, unteren Bildrand hat. Zudem treten vermehrt Vibrationen am Gimbal bzw. Jello-Effekte auf. Ob es nun an den Temperaturen oder an einem defekten Sensor liegt, wird sich erst herausstellen. In einem ehrlichen Testbericht sollten diese Umstände aber dennoch Beachtung finden, denn die Vibrationen am Gimbal – vor allem bei Temperaturen unter 0 – finden sich bei unzähligen User in den Foren wieder.

Hier the best of the worst shots: Wer eine perfekte Mavic Pro besitzt, dem kann ich nur gratulieren. Ich hoffe, dass meine zweite Mavic auch problemlos funktioniert, denn lieben tue ich das kleine Teil immer noch!

► Update 2 (20.01.2017):

Habe nun eine komplett neue Mavic bekommen, auch wenn auf der Rechnugn lediglich steht, dass das Gimbal/Kamera ausgetauscht wurde. Die Mavic hat eine komplett neue Seriennummer und funktioniert einwandfrei. Keinerlei Unschärfe und auch keine Jello-Effekte mehr! Es war also definitiv ein Gimbal-Problem! Selbst bei Kälte sind die Videos fehlerfrei! Ich bin absolut zufrieden! Musste die Mavic nach NL schicken und nach nun mehr als 2 Wochen, halte ich die perfekte Mavic wieder in den Händen. Toller Service und guter Kontakt! Hatte den EU-Service von DJI kontaktiert. Dank RMA musste ich weder die Rechnung noch die Tansportkosten bezahlen.

2 Comments

  • Danke für den ausführlichen Bericht. Endlich einmal jemand der gleich zur Sache kommt! Hard Facts !

    Ich habe zur Zeit noch eine Yuneec Q500 4K und möchte sie über eBay verkaufen.
    Die Mavic erscheint mir einfach handlicher, und noch einfacher zu fliegen.

    • Freut mich! Vielen Dank 🙂 Die Mavic scheint nur nicht all zu gut die Kälte zu vertragen, sodass es zu Vibrationen am Gimbal kommen kann. Ich werde es noch weiter testen und darüber berichten. Momentan ist es aber auch einfach A….kalt 🙂

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