Phantom 4 Advanced – Ausführlicher Testbericht

8.5 Installation
10 Bedienung
10 Kamera
9.5 Akku
9 Verarbeitung
10 Geschwindigkeit
9.5 Funktionen
9 Reichweite
9.4

Endlich ist es soweit! Auch wir durften nun die DJI Phantom 4 Advanced testen. Diese besitzt eine bessere Kamera also die Phantom 4 Standard, aber die baugleiche Kamera der Pro Versio. Von der Phantom 4 Pro unterscheidet sie sich nur in der Hinsicht, dass sie über keine seitlichen bzw. rückseitigen Kollisionssensoren verfügt.

Wer daher auf die Sensoren verzichten kann, bekommt eine TOP-Kamera-Drohne, die das gleiche wie die Pro Version kann, nur eben 150€ günstiger ist.



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Anmerkung: Bei Tomtop fallen keine zusätzlich Zoll- oder Transportkosten an, da diese im Voraus vom Unternehmen bezahlt werden. Man hat also keinen Stress mit dem deutschen Zoll. (Original-Quelle: “we will pay tariffs in advance when the ship to these countries : UK, FR, DE, ES, IT ,Belgium ,Austria, Czech Republic, Denmark, Hungary, Ireland, Luxembourg, the Netherlands, Poland, Slovakia, Slovenia, Sweden and so on. But Need 7-15 days delivery”

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Letztes Update am 2. September 2018 21:19

Wir haben für euch die DJI Phantom 4 Advanced ausgiebig getestet und stellen euch sämtliche Features und Wissenswertes zur Drohne vor. Besuchen Sie doch auch mal unseren YouTube-Kanal. Über ein Abo, Like oder Share freuen wir uns! Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Lesen unseres Testberichts.

Testbericht zur DJI Phantom 4 Advanced

► Lieferumfang:

Geliefert wird die Phantom 4 Advanced in einem grauen Koffer, der einen hervorragenden Transportschutz liefert. Somit ist es bereits schon zu Beginn möglich, mit der Phantom 4 Advanced herumzureisen bzw. sie zu transportieren, denn der Koffer verfügt über einen Transportgriff und ist verschließbar. Des Weiteren gibt es bereits diverse Möglichkeiten diesen Koffer in andere System zu integrieren, z.B. in einen Rucksack – dazu später mehr. Hebt den Koffer als auf jeden Fall auf!

Der Lieferumfang des Phantom 4 Advanced fällt hingegen recht mager aus. Zwar sind alle notwendigen Komponenten für die Erstinstallation und den Betrieb vorhanden (für Android zumindest!), da DJI aber nur ein Standard-Paket anbietet, ist der Inhalt natürlich nicht mit dem einer Fly More Combo vergleichbar.

DJI Phantom 4 ADVANCED – Unboxing, Lieferumfang und erster Eindruck | Teil 1

Konkret befinden sich diese Einzelteile im Lieferumfang der DJI Phantom 4 Advanced:

  • Phantom 4 Advanced mit integriertem Gimbal
  • Gimbal-Transportschutz und -stabilisierung
  • Fernbedienung (ohne Display) mit Halterung
  • Phantom 4 Advanced Disclaimer, Sicherheitshinweise, Bedienungsanleitung, Quick-Start-Guide
  • Vier Propeller-Paare
  • Transporttasche (grau) mit DJI Logo
  • 16 GB SD-Karte | SanDisk Extreme U3 HC I
  • USB OTG Kabel
  • Micro USB Kabel
  • Ladekabel
  • Akku-Ladegerät
  • 5.870 mAh Akku

 

Wer allerdings mit IOS unterwegs ist, sollte sein iPhone-Ladekabel bei der Installation mitnehmen, denn das fehlt im Lieferumfang. Ohne dieses Kabel können wir aber das iPhone – bei der Erstinstallation – nicht mit dem Kopter verbinden. Später wird es zudem benötigt, um das Smartphone mit der Fernbedienung zu verbinden. Bei dem Einsatz eines Tablets bzw. eines Smartphones habe ich mit einem 30 cm Lightning Kabel gute Erfahrungen gemacht. Es ist weder zu lang noch zu kurz, sodass es einen angenehmen Komfort bietet.

Wer auf einen externen Monitor – sei es in Form eines Smartphones oder Tablets – gänzlich verzichten möchte, der kann sich auch die Phantom 4 Advanced in der Plus-Variante bestellen. Hier bekommt man eine Fernbedienung mit integriertem 5,5″ Bildschirm geliefert. Ein weiterer Vorteil dieses Bildschirm ist, dass er eine hohe Helligkeit aufweist (1.000 cd/m2), sodass man auch bei starken Sonneneinstrahlungen den Bildschirm problemlos ablesen kann.

► Installation:

Die Inbetriebnahme, das Updaten sowie die Erst-Installation des Phantom 4 Advanced sind eigentlich nicht schwer. Richtig, Sie haben eigentlich gelesen, denn in der Praxis kann so manches schief laufen oder man hat einfach keine Ahnung, was man jetzt wie mit wem verbinden soll.

Um Ihnen diesen Vorgang zu erleichtern, haben wir ein ausführliches Video zu dem Update- und Installationsprozess gedreht. Auch bei uns lief nicht alles perfekt 🙂 So mussten wir beispielsweise bestimmte Update-Vorgänge mehrmals wiederholen bevor die Phantom 4 Advanced endlich abhob.

Phantom 4 ADVANCED – Ausführliche Installation, WIE verbinden, Gesetze, Tipps erster Flug | Teil 2

Phantom 4 Advanced mit dem iPhone/iPad/IOS verbinden:

Hier nochmal die wesentlichen Schritte, die auch im Video gezeigt wurden:

  1. Akku des Phantom 4, der Fernbedienung und des Smartphones/Tablets aufladen
  2. DJI GO 4 App herunterladen | DJI Account erstellen, falls noch nicht geschehen
  3. Gimbalschutz- und -klemme entfernen
  4. iPhone/iPad in die Halterung klemmen und mithilfe des Lighting Kabels mit der Fernbedienung verbinden
  5. DJI Go 4 App öffnen und mit Account einloggen
  6. Fernbedienung anschalten
  7. Phantom 4 Advanced anschalten
  8. Firmware der Fernbedienung starten (hierzu muss das iPhone/iPad mit dem Internet und über das Lighting Kabel mit der Fernbedienung verbunden sein)
  9. Lightning Kabel nur von der Fernbedienung trennen und das USB-Ende in den OTG-Adapter stecken. Das OTG-Kabel anschließend in den Micro-USB Anschluss des Phantom 4 Advanced stecken.
  10. Empfehlung: Zuerst die Firmware der Phantom 4 Advanced aktualisieren (Internetverbindung notwendig)
  11. und erst dann das Fly Safe Update installieren (Internetverbindung notwendig)

Normalerweise sollte dann der Phantom 4 Advanced betriebsbereit sein. Wir empfehlen den Kopter und auch die Fernbedienung nach jedem Update neu zu starten, um die Wahrscheinlichkeit für Fehler oder Bugs so gering wie möglich zu halten.

Phantom 4 Advanced mit demSmartphone/Tablet/Android verbinden:

Auch beim Verbinden mit einem Android-Gerät müssen Sie im wesentlichen nur die Schritte 1-11 wiederholen. Einziger Unterschied ist, dass Sie kein Lightning Kabel, sondern das im Lieferumfang enthaltene USB-Kabel benutzen können.

Was Sie beachten sollten:

Ab jetzt beginnt der schöne Teil der Phantom 4 Advanced! Das anfängliche Prozedere haben Sie nun erledigt und nun können Sie sich voll und ganz auf Ihre ersten Flugstunden mit der Phantom 4 Advanced freuen. Zumindest fast, gäbe es da nicht noch die neue Drohnenverordnung und Co.

Vor dem ersten Flug sollten Sie sich mit den rechtlichen Rahmenbedinungen auseinandersetzen und vor jedem Flug checken, ob Sie sich in einer Flugverbotszone befinden oder nicht. Zudem besteht in Deutschland für jede Drohne eine Versicherungspflicht. Da die Phantom 4 Advanced über 250g wiegt, muss zudem ein feuerfestes Etikett mit Name und Adresse des Eigentümers angebracht sein.

Für wen das alles noch Neuland ist oder wer sich in dem Drohnen-Jungle noch nicht so gut auskennt, dem können wir folgendes Buch ans Herz legen:

In diesem Buch werden die verschiedenen Modelle sowie die rechtlichen Bestimmungen kompakt und gut erläutert. Zudem schlägt der Autor auch Versicherungen vor. Wir empfehlen aber aufgrund der guten Erfahrungen und des Preis-Leistungs-Verhältnis die “Haftpflicht Helden”. Hier bekommt man eine private Haftpflichtversicherung + Drohnenversicherung für 66€ im Jahr!

► Bedienung:

Fernbedienung:

Per Live-Übertragung wird die derzeitige Kamerasicht der Drohne auf Smartphone oder Tablet abgebildet. Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass das Gerät mit der Fernbedienung verbunden ist. Die beiden Steuerknüppel dienen dabei zur Regulierung der Geschwindigkeit, Drehung, Neigung und Vorwärtsbewegung.

Zudem verfügt die Fernbedienung über zusätzliche Tasten und Funktionen mit denen man sich vertraut machen sollte

Hier eine Übersicht aller Funktionen, Anschlüsse, Tasten, Knöpfe und so weiter …

Das Umschalten von dem P-Modus in den S- oder A-Modus gelingt erst, wenn dies in den Einstellungen freigeschaltet wurde. Erst so kommt man in den schnelleren Sport-Modus der Phantom 4 Advanced. Des Weiteren kann hier der Anfänger-Modus ein- bzw. ausgeschaltet werden. (Falls Sie sich fragen, warum ihr Kopter nur 30m hoch und 50m entfernt von Ihnen fliegen kann).

Standardmäßig befindet sich die Fernbedienung in Modus 2, wer will hat aber auch noch Modus 1 und 3 zur Auswahl. Auf der DJI-Homepage können diese ebenfalls unter Downloads -> Phantom 4 Advanced Bedienungsanleitung eingesehen werden.

Die Tasten C1 und C2 können zudem individuell belegt werden, die LEDs geben Auskunft darüber, wie viel Akku noch übrig ist. Der exakte Akkustand der Fernbedienung kann in der DJI Go 4 App abgelesen werden.

DJI GO 4 App – Einstellungen und Menüführung:

Die DJI Go 4 App kann im App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden. Wichtig hierbei ist die Nummer 4, da die normale DJI Go App nur die Bedienung der älteren Modelle (DJi inspire 1, Phantom 3) sowie dem DJI Osmo Mobile ermöglicht.

Der Startbildschirm sieht wie folgt aus und enthält wichtige Flugparameter:

Wer sich für die einzelnen Symbole näher interessiert, findet bei 2:14 unseres Videos mehr Erläuterungen. Alternativ können diese auch in der Phantom 4 Bedienungsanleitung auf S. 49 nachgelesen werden.

Darüber hinaus lässt sich durch die drei Punkte in der oberen rechten Ecke das Einstellungsmenü aufrufen, indem Einstellungen zur Drohne, Sensoren, Modi, Gimbals und zum Akku verändert werden können.

DJI Phantom 4: Allgemeine Einstellungen
DJI Phantom 4: Hinderniserkennung aktivieren / Sensoren ein-/ausschalten
DJI Phantom 4: Fernbedienung kalibrieren und C1 und C2 belegen

Wem auch der laute Sound bei geringem Akkustand auf die Nerven geht, der sollte die 2. Warnschwelle von 30 auf 20 heruntersetzen. Der kritische Akkustand ertönt in unserem Beispiel erst bei 10% des Akkustandes.

DJI Phantom 4: Dir piepts wohl?! Töne bei geringem Akkustand

Wer anspruchsvollere Videos drehen möchte, sollte sich auf jeden Fall die Einstellungen zur Kamera anschauen. Hier kann man entscheiden, ob Fotos im RAW oder JPEG Format in 4:3 oder 16:9 geschossen werden können.

Des Weiteren können Hilfslinien bei der Komposition helfen und der Zebra-Effekt informiert schnell darüber, in welchen Teilen des Bildes das Foto/Video überbelichtet ist. Zudem können unterschiedliche Auflösungen von bis zu 4K60fps ausgewählt werden.

DJI Phantom 4 Advanced: Einstellungen zur Kamera – Teil 1
DJI Phantom 4 Advanced: Einstellungen zur Kamera – Teil 2

Um weiche und smoothe Kamerabewegungen zu bekommen, empfehlen wir die folgenden Einstellungen für das Gimbal:

Die Gimbal-Nickgeschwindigkeit ist mit einem Wert von 18 relativ gering, sodass das Gimbal nicht zu schnell, sondern langsam schwenken kann. Beim Gimbal-Nick-Puffer sorgt ein Wert von 22 dafür, dass das Gimbal auch nach Loslassen des Rädchens leicht nachschwenkt, sodass es zu keinem abruptem Stopp kommt. Das sieht nämlich in Videos verdammt hart und harsch aus.

Wer die Kippwinkelbegrenzung auf 30 Grad aktiviert, kann zudem mit dem Gimbal nach oben filmen.

► Betriebsdauer/Flugzeit/Akku:

Die normale Phantom 4 besitzt einen Akku mit einer Kapazität von 3.350 mAh. Die Phantom 4 Advanced sowie die Phantom 4 Pro benutzen hingegen die verbesserte Intelligent Flight Batterie mit 3.870 mAh. Beide Batterien sind untereinander kompatibel – auch eine normale P4 kann die neuen Batterien benutzen bzw. auch die Phantom 4 Advanced kann die Batterien der alten P4 benutzen.

Laut DJI kann durch den neuen Akku eine Flugdauer von 30 Minuten erreicht werden. Abhängig davon wie oft man tatsächlich in den Sport-Modus wechselt, konnten wir in der Praxis eine Betriebsdauer zwischen 24 und 28 Minuten feststellen. Hierbei sind wir immer beim kritischen Wert (10%) gelandet.

Wird der kritische Akkuwert erreicht, leitet die DJI Phantom 4 Advanced übrigens automatisch die RTH-Funktion ein. Allerdings kann diese noch manuell abgebrochen werden.

Phantom 4 Advanced: Ladevorgang

Über einen Zweit- oder sogar Drittakku sollte sich jeder DJI Phantom 4 Advanced Besitzer Gedanken machen. Auch wir standen vor dieser Frage und haben uns für den Akku mit 3.870€ entschieden. Dieser kostet allerdings 189€ (UVP) und hält nur 3 Minuten länger als der 3.350 mAh Akku. Wem eine Flugdauer von 21 -25 Minuten reicht, bekommt den älteren 3.350 mAh schon für günstige 89€ angeboten.

Hinweis: Kaufen Sie nur direkt bei DJI oder bei DJI über Amazon die Akkus. Leider befinden sich derzeit viele Fake-Akkus von Dritt-Anbietern im Umlauf, sodass wir von externen Seiten oder den Kauf über eBay an dieser Stelle abraten. Wir haben unseren 3.870 mAh bei Amazon (DJI) für 162,90€ gekauft. So konnten wir uns sicher sein, dass es sich um ein Original-Produkt handelt. Auf das Horror-Szenario eines explodierenden Akkus oder einem Total-Ausfall bei 80 Metern in der Luft, hatten wir keine Lust.

Wer etwas Geld sparen möchte, kann die 3.350 mAh Variante für 89,99€ ausprobieren. Allerdings hatten wir nachgefragt, ob es sich hierbei um ein Original-Produkte handle. Die Antwort des Verkäufers: “Unser Produkt ist nicht ein originale Produkt des Herstellers Dji. Unser Ersatzakku ist Kompatibles Eigenprodukt.” Ansonsten sind die Original-Akkus (3.350 mAh) nur noch schwer zu bekommen bzw. fällt der preisliche Unterschied zu den 3.870 mAh Batterien so gering aus, dass sich ein Kauf der älteren Akkus kaum noch lohnt.

► Technische Daten:

Was kann die DJI Phantom 4 Advanced eigentlich alles? Wie groß ist sie? Wie schwer? Diesen Fragen sind wir nachgegangen und präsentieren euch die Ergebnisse in einer übersichtlichen Tabelle.

Technische Daten

Datenblatt

Länge (ohne Propeller)

Breite (ohne Propeller)

Höhe (ohne Propeller)

Diagonale (ohne Propeller)

Gewicht (mit Akku und Propeller)

Reichweite

Kamera

Flugdauer

max. Geschwindigkeit im P-Modus

max. Geschwindigkeit im S-Modus

max. Geschwindigkeit im A-Modus

Sensoren

Gimbal

max. Videoaufnahmemodus

max. Fotomodus

Live-Übertragung

Unterstütze SD-Karten

Mit DJI Goggles kompatibel

Mit Phantom 4 Akku kompatibel

Neuste Intelligente Flugmodi

Phantom 4 Advanced


29 cm

29 cm

20 cm

35 cm

1.368g

bis zu 7 km

20MP, 1" CMOS, mechanischer Shutter

max. 30 Minuten

50 km/h

72 km/h

58 km/h

vorwärts und abwärts gerichtet

3-Achsen-Gimbal | -90° bis +30°

H. 264 = 4K60fps | H.265 = 4K30fps | je 100 Mbps

2:3, 4:3 und 16:9 | RAW und JPEG

720p30fps | 220ms Latenz

max. 128GB | > 15mb/s sowie Klasse 10 oder UHS-1

► Kamera:

Das Herzstück der DJI Phantom 4 Advanced ist die 20MP 1″ CMOS Kamera, die an einem 3-Achsen-Gimbal hängt. Mit einem Sichtfeld von 84° (FOV) und einem hervorragendem Autofokus (1m bis unendlich) sind nicht nur die Bilder der Live-Übertragung scharf, sondern auch die geschossenen Fotos und gedrehten Videos.

Dank des Gimbals sind diese komplett ruckelfrei. Propeller sieht man auf den Bildern/Videos nur, wenn man im Sport-Modus Vollgas gibt.

Videos:

Wer einen ersten Eindruck von der Qualität der Videos sehen möchte, kann in unserem Video zur Stelle 16:34 springen. Allerdings wurde das Video von 4K60fps auf 1080p60fps herunterskaliert. Ein kurzer Film in 4K60fps wird zeitnah nachgeliefert.

PHANTOM 4 ADVANCED – VIDEO 4K60FPS EINFÜGEN

Folgende Videaufnahmemodi stehen zur Auswahl:

H.265
C4K:4096×2160 24/25/30p @100Mbps
4K:3840×2160 24/25/30p @100Mbps
2.7K:2720×1530 24/25/30p @65Mbps
2.7K:2720×1530 48/50/60p @80Mbps
FHD:1920×1080 24/25/30p @50Mbps
FHD:1920×1080 48/50/60p @65Mbps
FHD:1920×1080 120p @100Mbps
HD:1280×720 24/25/30p @25Mbps
HD:1280×720 48/50/60p @35Mbps
HD:1280×720 120p @60Mbps

H.264
C4K:4096×2160 24/25/30/48/50/60p @100Mbps
4K:3840×2160 24/25/30/48/50/60p @100Mbps
2.7K:2720×1530 24/25/30p @80Mbps
2.7K:2720×1530 48/50/60p @100Mbps
FHD:1920×1080 24/25/30p @60Mbps
FHD:1920×1080 48/50/60 @80Mbps
FHD:1920×1080 120p @100Mbps
HD:1280×720 24/25/30p @30Mbps
HD:1280×720 48/50/60p @45Mbps
HD:1280×720 120p @80Mbps

Die Videos können als MP4 oder MOV-Dateien gespeichert werden. Damit Sie die bestmöglichen Videos drehen können, empfehlen wir Ihnen unsere Einstellungen zum Gimbal zu übernehmen.

Fotos:

Die maximale Bildgröße ist abhängig vom gewählten Format und lässt sich wie folgt beschreiben:

  • Seitenverhältnis 3:2: 5.472×3.648
  • Seitenverhältnis 4:3: 4.864×3.648
  • Seitenverhältnis 16:9: 5.472×3.078

Zudem können auch während eines Videos Bilder geschossen werden, allerdings entspricht dann die Auflösung der Fotos der Auflösung des Videos. Die ISO-Werte können manuell von 100 bis 12.800 eingestellt werden. Die mechanische Verschlusszeit beträgt 8 bis 1/2000s.

Als Fotomodi stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Einzelaufnahme
  • Serienbildaufnahmen: 3/5/7/10/14 Frames
  • Belichtungsreihe: 3/5 fokussierte Frames bei Blendenöffnung 0,7
  • Intervall: 2/3/5/7/10/15/30/60 s

Eine Reihe von Fotos, die mit der DJI Phantom 4 Advanced geschossen wurden, können sie demnächst hier begutachten:

PHANTOM 4 ADVANCED – FOTO-REIHE EINFÜGEN

► Flugmodi:

Zwar verfügt die DJI Phantom 4 Advanced über keinen Panorama-Modus (DJI Spark) und auch über keinen Fixed-Wing Modus (DJI Mavic Pro), dafür trumpft sie aber mit zahlreichen intelligenten Flugmodi auf. Welche das sind und was diese tun, erfahrt ihr in folgendem Video.

DJI Phantom 4 Advanced – Intelligente Flugmodi | Teil 4

Neu hinzugekommen ist neben den bereits aus der Mavic Pro/Phantom 4 bekannten Flugmodi vor allem der Modus “Draw”. Darüber hinaus wurden die anderen Flugmodi wie Geste und Active Track mit einem verbessertem Algorithmus versehen.

Phantom 4 Advanced: Bereits bekannte Flugmodi – Teil 1
Phantom 4 Advanced: Bereits bekannte Flugmodi – Teil 2

Beginnen wir zunächst mit den echten Flugmodi, die die Geschwindigkeit und die Steuerung der Phantom 4 Advanced beeinträchtigen.

  • Modus „P“ (Positionsbestimmung): Der Modus „P“ sollte gewählt werden, wenn das GPS-Signal ausreichend stark ist. Das Fluggerät arbeitet mit GPS, einem Stereo-Sichtsystem und Infrarotsensoren, um sich zu stabilisieren, Hindernissen auszuweichen und bewegliche Objekte zu verfolgen. In diesem Modus sind erweiterte Funktionen wie TapFly und ActiveTrack aktiviert. Bei aktiviertem vorwärtsgerichteten Sichtsystem und ausreichender Umgebungshelligkeit erreicht das Fluggerät einen maximalen Fluglagewinkel von 16 Grad bei 36 km/h maximaler Fluggeschwindigkeit. Bei deaktivierter vorwärtsgerichteter Hinderniserkennung beträgt der maximale Fluglagewinkel 25 Grad bei 58 km/h maximaler Fluggeschwindigkeit.
  • Modus „S“ (Sport): Die Verstärkungswerte werden angepasst, um die Wendigkeit des Fluggeräts zu optimieren. Die Maximalgeschwindigkeit des Fluggeräts ist in diesem Modus auf 72 km/h erhöht. Beachten Sie, dass die Hinderniserkennung in diesem Modus deaktiviert wird.
  • Modus „A“ (Attitude/Fluglage): Wenn weder GPS noch das Sichtsystem verfügbar sind, nutzt das Fluggerät lediglich ein Barometer zur Positionsbestimmung und zum Steuern der Flughöhe.

Bei den intelligenten Flugmodi lassen sich folgende Klassifizierungen vornehmen:

  • TapFly: Mit der TapFly-Funktion kann jetzt auf dem Bildschirm des Mobilgeräts die gewünschte Richtung angetippt werden, ohne die Fernbedienung benutzen zu müssen. Sofern die Lichtverhältnisse stimmen (300 bis 10.000 Lux) um iegt das Fluggerät selbsttätig alle erkannten Hindernisse bzw. bremst und schwebt auf der Stelle. Dabei wird der Modus zusätzlich unterteilt in “Vorwärts” und “Freier Modus”. Im Vorwärts-Modus fliegt das Fluggerät auf das Ziel zu. Das vorwärtsgerichtete Sichtsystem ist aktiv. Im freien Modus gilt: Das Fluggerät fiegt auf das Ziel zu. Mit der Fernbedienung können Sie die Gierbewegungen des Fluggeräts frei steuern. In diesem Modus ist die Hinderniserkennung deaktiviert. Der Modus darf nur in Bereichen ohne Hindernisse verwendet werden.
  • ActiveTrack: Mit ActiveTrack können Sie ein sich in Bewegung befindliches Objekt auf dem Bildschirm Ihres Mobilgeräts markieren und xieren. Das Fluggerät weicht in diesem Modus automatisch Hindernissen auf seiner Flugroute aus. Dafür wird kein externes Ortungsgerät benötigt. Der Phantom 4 Advanced/Advanced+ erkennt und verfolgt automatisch Fahrräder und andere Fahrzeuge, Menschen und Tiere und wendet bei jeder Objektart andere Verfolgungsstrategien an.

  • Draw: Bei der Draw-Funktion richtet sich die Flugroute des Fluggeräts nach der am Display gezeichneten Bahn. Während des Flugs bremst das Fluggerät bei erkannten Hindernissen automatisch ab und schwebt. Dafür müssen allerdings optimale Lichtverhältnisse vorherrschen (mindestens 300 Lux und maximal 10.000 Lux). Nachdem die Flugbahn bestätigt wurde, verfolgt das Fluggerät die auf dem Display angezeigte Bahn. Hinweis: Das Fluggerät kann während des Flugs mit den Steuerhebeln gesteuert werden.
  • Geste: Im Gestenmodus erkennt das Sichtsystem des Phantom 4 Advanced/Advanced+ menschliche Gesten und folgt ihnen, sodass Sie Ihre Sel es ohne Handy oder Fernbedienung aufnehmen können. Verwenden Sie den Gestenmodus wie folgt:

  • Stativ: Im Stativmodus ist die Fluggeschwindigkeit auf 9 km/h begrenzt, und der Bremsweg reduziert sich auf 2 Meter. Auch die Steuerhebel sprechen weniger empfindlich an, damit Sie die Bewegungen des Fluggeräts sanfter und präziser steuern können.
  • Gelände/TerrainFollow: Im Geländemodus kommt das abwärtsgerichtete Sichtsystem zum Einsatz und hält die Flughöhe auf 1 bis 10 Metern konstant. Der Modus eignet sich für Grünflächen mit maximal 20 Grad Gefälle. Um den Geländemodus zu aktivieren, tippen Sie in der „DJI GO 4“-App auf das Symbol für den intelligenten Flugmodus. In diesem Modus wird die aktuelle Flughöhe aufgezeichnet. Das Fluggerät hält die aufgezeichnete Flughöhe während des Fluges konstant und fliegt demnach höher, sobald das Gelände ansteigt. An einem Gefälle wird die Flughöhe jedoch nicht reduziert!
  • Point of Interest: Das Fluggerät umkreist automatisch den Zielpunkt, damit Sie sich besser auf die Positionierung des Zielpunkts im Bild konzentrieren können.
  • FollowMe: Das Fluggerät und das Mobilgerät werden virtuell gekoppelt, sodass Sie das Fluggerät Sie verfolgen kann. Beachten Sie, dass die Leistung der Funktion „Follow Me“ von der GPS-Genauigkeit und vom Mobilgerät abhängt.
  • Wegpunkte/Waypoints: Wenn Sie eine Flugroute aufzeichnen, folgt das Fluggerät immer wieder dieser Route, während Sie die Kamera und die Ausrichtung steuern. Diese Flugroute können Sie speichern und später wieder abrufen.
  • Home Lock: Ziehen Sie den rechten Steuerhebel nach hinten, um das Fluggerät zum aufgezeichneten Startpunkt zu führen.
  • Course Lock: Fixiert die aktuelle Ausrichtung der Nase als Flugrichtung des Fluggeräts. Das Fluggerät fliegt unabhängig von ihrer Fluglage (Gierwinkel) in die fixierten Richtungen.
  • Der Spotlight-Modus funktioniert so ähnlich wie der Point of Interest-Modus, nur das sich beim Spotlight-Modus das Objekt bewegen kann. Nachdem man das Objekt ausgewählt hat, dreht der Kopter seine Kreise um das Objekt, wobei Richtung und Geschwindigkeit zuvor eingestellt werden können. Zudem ist das Navigieren per Steuerungsknüppel ebenfalls erlaubt.

► Verarbeitung & Design:

Das Design der Phantom 4 Advanced gefällt uns unheimlich gut. Das weiße, hochglänzende Plastik verleiht der Drohne eine edle Optik. Sie wirkt zwar nicht ganz so dynamisch wie eine Mavic Pro, punktet dafür aber in den Bereichen Kameraqualität und Geschwindigkeit.

Die Verarbeitung des Quadrocopters ist an für sich sehr hochwertig. Die verbauten Teile sowie der Zusammenbau sind exzellent. Allerdings stört uns bei den Landestützen die eher unschöne Naht. Was im Gegensatz zur Mavic Pro – zumindest mit dem beiliegenden Koffer – nervt ist die Tatsache, dass man die Propeller vor und nach jedem Flug auf- bzw. abschrauben muss. Gut, schrauben mag vielleicht hier das falsche Wort sein, aber das (ab)drehen aller Propeller dauert bestimmt 1 Minute.

Insgesamt betrachtet ist die Phantom 4 Advanced aber ein erstklassiges Produkt bei dem der UVP von 1.399€ absolut gerechtfertigt ist. Schade ist allerdings, das nach derzeitigem Stand nur die Farbe Weiß zur Auswahl steht. Wer ein schwarzes Exemplar haben möchte, muss demnach zur Phantom 4 Pro greifen.

► Rechtliche Regelungen/Drohnenverordnung:

Vorwort:

Ich bitte Sie, sich selbst über die rechtlichen Regelungen zu informieren, da sich diese ständig ändern und neue Erlässe auf uns Hobby-Flieger zukommen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit, und übernehme keinerlei Haftung. Bei Fragen kontaktieren Sie besser das zuständige Amt oder ihren Rechtsanwalt. Dennoch versuche ich für absolute Neulinge die wichtigsten Regeln festzuhalten:

  • Jeder Drohnen-/Quadrocopter-Besitzer MUSS eine Versicherung für sein unbemanntes Flugobjekt abschließen. Hierbei spielt es KEINE Rolle, ob man bei sich im Garten oder auf freiem Feld fliegt. Das sollten Sie auch bedenken, wenn Sie so etwas verschenken. Laut Gesetz muss dann der Beschenkte, auch wenn er ein Kind ist, eine Versicherung dafür bezahlen, sonst macht er/sie sich strafbar. Bei der Versicherung ist darauf zu achten, ob man eine Versicherung zur privaten oder gewerblichen Nutzung des Kopters abschließt. Letztere benötigt man zum Beispiel für die Allgemeine Aufstiegserlaubnis.
  • Dank des neuen Drohnengesetztes, welches am 07.04.2017 in Kraft getreten ist, ist nun KEINE AE mehr nötig, wenn man aus den oben genannten Gründen seine Bilder/Videos bei YouTube, Twitter und Co. hochladen möchte. Jedoch muss für Fluggeräte, die mehr als 250g wiegen eine feuersichere Plakette (Name, Adresse, evtl. Handynummer) angebracht werdern, die Rückschlüsse auf den Eigentümer der Mavic Pro zulassen.
  • Grundsätzlich ist der Kopter so zu fliegen, dass keine Rechte Dritter verletzt werden oder sich diese belästigt fühlen (das gilt auch für Tiere). Das umschließt das Recht auf Privatsphäre und Lärm mit ein.
  • Bestimmte Gebiete dürfen NIE (z.B. Unfallorte, Militärplätze, usw.) überflogen werden, von anderen Gegenden z.B. Krankenhäusern, Wohnsiedlungen, usw. muss man sich 1,5 km entfernt halten. Für eine vollständige Übersicht einfach in die diversen Foren oder Gesetzestextes nachschauen.
  • Ohne besondere AE ist eine maximale Flughöhe von 100 Metern einzuhalten. (An bestimmten Gebieten/Orten sogar weniger)

Aus welchem Gesetz ergibt sich die Versicherungspflicht für Drohnen?:

Auf YouTube und in Foren tummeln sich allerlei Halbwissende, die immer wieder behaupten eine Drohnenpflicht gäbe es vom Gesetzgeber überhaupt nicht und dass dies nur Geldmacherei sei. Auch wir konnten lange nicht konkret beweisen, woraus sich die Pflicht zur Drohnenversicherung ergab. Mit dem neuen Drohnengesetz wurden jedoch einige Fakten und Definitionen konkretisiert, sodass unmissverständlich klar wird, dass eine Versicherungspflicht besteht.

Zunächst einmal muss geklärt werden als was Drohnen klassifiziert werden.

Damit dürfte klar sein, dass Drohnen auf jeden Fall als Luftfahrzeuge gelten, da Punkt 9 bzw. 11 auf Drohnen im Allgemeinen zutreffen. (Zuvor war dies genau die Frage, ob Drohnen als Luftfahrzeuge gelten, da eine schwammige Formulierung die Drohnen – bei der Benutzung in der Freizeit und im Hobbybereich – nicht unbedingt als Luftfahrzeuge deklarierten. Doch dies war bereits schon Interpretationssache weswegen eine genauere Abgrenzung erfolgen musste.)

Da Drohnen Luftfahrzeuge sind muss der Halter einer Drohne eine Haftpflichversicherung abschließen.

Darüber hinaus ist er gesetzlich dazu verpflichtet seinen Versicherungsnachweis mitzuführen.

► Fazit:

Die Phantom 4 Advanced ist neben dem DJI Inspire ein wahres Monster in der Luft. Mit seiner langen Flugdauer von fast 30 Minuten und der 20MP starken Kamera sind perfekte Fotos und überragende Videos in bis zu 4k bei 60fps möglich.

Aufgrund der leichten Steuerung und Bedienung eigent sich die Phantom 4 Advanced sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene. Wer ein integriertes Display mit hoher Helligkeit möchte, sollte über den Kauf der DJI Phantom 4 Advanced Plus Variante nachdenken. Wer zudem noch Sensoren für den seitlichen und rückwärtigen Flug möchte, bekommt für 200€ mehr auch die Phantom 4 Pro.

[+] 20MP Kamera / 1″ CMOS
[+] 24-28 Minuten Flugzeit
[+] bis zu 7 km Reichweite
[+] stabile Verbindung & Live-Übertragung
[+] perfektes Gimbal
[+] hohe Geschwindigkeiten möglich
[+] einfache Steuerung
[+] Videos in 4K60fps
[+] viele intelligente Flugmodi
[+] punktgenaues Schweben/Positionsbestimmung
[+] 

[0] nicht so leicht zu transportieren
[0] hohes Gewicht des Kopters
[0] Fernbedienung mit Tablet recht schwer und massiv

[-] Verarbeitung der Standfüße
[-] zu lauter Akku-Warnton
[-] DJI Account zwingend notwendig

Ich gebe der DJI Phantom 4 Advanced 9,4 Sterne und kann sie nur wärmstens empfehlen. Sie ist zwar etwas größer als die Mavic Pro, dafür bekommt man aber unglaubliche Aufnahmen in 4K bei 60FPS und einem breiteren Winkel!

Preisvergleich: DJI Phantom 4 Advanced



  • 1298,18 €


  • 986,91 €*


  • 1399,00 €

Anmerkung: Bei Tomtop fallen keine zusätzlich Zoll- oder Transportkosten an, da diese im Voraus vom Unternehmen bezahlt werden. Man hat also keinen Stress mit dem deutschen Zoll. (Original-Quelle: “we will pay tariffs in advance when the ship to these countries : UK, FR, DE, ES, IT ,Belgium ,Austria, Czech Republic, Denmark, Hungary, Ireland, Luxembourg, the Netherlands, Poland, Slovakia, Slovenia, Sweden and so on .But Need 7-15 days delivery”