ToughGear Blade / Bestore KV-MXCS-ZL3S im Test

9 Installation
7 Betriebssystem
8 Display
7 Technische Daten
9 Kamera
7 Akku
10 Outdoor-Fähigkeit
7 Funktionen
8
Letztes Update am 22. Oktober 2017 14:34

Ich bewerte hier folgendes Produkt: ToughGear Blade/Bestore KV-MXCS-ZL3S. Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich habe dieses Produkt im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen bekommen. Trotzdem habe ich es ehrlich, objektiv und kritisch begutachtet. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

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Testbericht zum Outdoor Smartphone ToughGear Blade/Bestore KV-MXCS-ZL3S

► Kaufgrund:

Heutzutage zählen Smartphones zu den Grundbedürfnissen. Kaum jemand kann ohne sie auskommen. Doch die Produktvielfalt ebenso die Preisspannen sind enorm. Wer riskante Hobbies oder eine Arbeit hat, die einen körperlich an seine Grenzen bringt, der wird mit normalen Handys KEINE Freude haben. Warum? Sie sind viel zu zerbrechlich. Ein jeder kennt einen Freund, dessen Smartphone-Display zersprungen ist. Meist geschieht dies im Suff, das Smartphone fällt hin oder Wutausbrüche lassen das Handy zum Wurfgeschoss werden. Oftmals sind Teilfunktionen danach beeinträchtigt, im schlimmsten Fall wird das Smartphone zum wirtschaftlichen Totalschaden.

Was machen also Bergsteiger, Extremsportler oder Menschen, die sich gerne Gefahren aussetzen? Richtig, sie benötigen ein sogenanntes Outdoor-Smartphone. Diese zeichnen sich durch ihre extreme Beständigkeit auf und können meist durch weitere Sicherheitsfeatures punkten. Wie sich dieses Smartphone im Test schlägt und ob es den Ansprüchen für den Außenbereich genügen wird, erfahrt ihr im Test.

► Lieferumfang:

Das ToughGear Blade wird in einer originellen Verpackung geliefert. Gleich mal die Zielgruppe richtig ansprechen und das Teil in einem Werkzeugkoffer liefern, haben sich die Marketingleute gedacht. Das sieht nicht nur klasse aus, sondern der Inhalt kann ebenfalls überzeugen. Geschützt durch eine weitere Hartschalenbox (wie man es von Kopfhörern kennt), sind folgende Einzelteile im Lieferumfang enthalten:
– Kopfhörer
– Mini-USB zu USB-Ladegerät
– Adapter für die Steckdose
– Magnetladekabel
– Karabiner mit Kompass
– Mini-Schraubenzieher
– Kurzanleitung inkl. deutscher Sprache

Das eigentliche Smartphone liegt über der Box in einer Schaumummantelung gut geschützt.

ToughGear Blade Box ToughGear Blade Inhalt, Übersicht

► Installation:

Die erstmalige Installation des ToughGear Blades dauert nicht mal 1 Minute. Das ist beachtlich und spart definitiv Zeit. Auch sind die Funktionen bereits ohne eine eingelegte Sim-Karte zu benutzen, sodass ein schnelles Erkunden möglich ist. Das Smartphone kommt mit einem Speicherplatz von 8 GB, zur freien Verfügung stehen nach der Installation aber nur noch 5,69 GB. Angekommen ist das ToughGear Blade mit einem Akkustand von ca. 45%. Zu Beginn muss lediglich die Sprache eingestellt werden, dann ist es betriebsbereit.

► Akku:

Nach dem Öffnen folgt meist das erstmalige Laden und hier gibt es bereits verschiedene Möglichkeiten. Mithilfe des mitgelieferten Magnetkabels kann das ToughGear Blade aufgeladen werden. Das klingt erst mal cool und nach einer echten Innovation, wirklich brauchbar ist dies allerdings – ebenfalls wie das Aufladen am PC – aber NICHT. Warum? Ich habe das Smartphone per Magnetkabel und per USB am PC getestet. Das ernüchternde Ergebnis: Nach 45 Minuten wurden gerade mal 6% aufgeladen. Ich hab dann beide Tests abgebrochen und das Aufladen per Adapter über die Steckdose vorgezogen. Das Resultat hat hier ganz klar die Nase vorn: 35% in 1 Stunde. Das ist absolut vertretbar und entspricht dem Durchschnittswert. Leider ist der Akku im Falle eines Defekts NICHT austauschbar!

Überzeugender ist allerdings der Akku im Standby-Modus! Hier waren nach 14h lediglich 1% Akkuverlust zu verzeichnen. Das ist wirklich gut, aber auch nötig. Schließlich möchte ich NICHT in der Wildnis festsitzen, um dann in einer brenzligen Situationen zu bemerken, dass mein Handy leer ist. Wer nicht gerade Bear Grills oder Mac Gyver ist, der wird in der Regel im Freien seine Schwierigkeiten haben, sein Smartphone wieder aufladen zu können. Wer trotzdem Angst hat, sollte über eine Powerbank nachdenken. Die verleiht im Notfall die benötige Kraft.

ToughGear Blade Rückseite, rear ToughGear Blade seitenansicht

Der Akku besitzt 4200 mAh, was dem Produkt eine durchschnittliche Betriebsdauer gewährt. Meines Wissens nach besitzt das Smartphone keine Schnellladefunktion, eine vollständige Aufladung von 0% auf 100% dauert daher gute 3 Stunden (an der Steckdose!). Die Leistung des Akkus kann überzeugen, ist aber natürlich sehr von den individuellen Ansprüchen abhängig. Bei mir hält das Handy 1-2 Tage am Stück durch, da ich es – wie jeder wahrscheinlich – aber abends auflade, kann ich die genaue Laufzeit nicht wiedergeben. Wir sollten uns aber nochmal fragen, WER oder WARUM man sich das ToughGear Blade zulegen sollte.

Es ist ganz klar für den Außenbereich und auf maximale Stabilität und Langlebigkeit getrimmt. Wer hier ein Gaming-Smartphone der nächsten Generation oder ein High-Media-Phone erwartet, der wird von der Akkuleistung enttäuscht werden. Es soll schlichtweg lange genug überleben, damit wir im Notfall überleben können. Ein iPhone das 3 Mal hingefallen und mehrmals gegen die Bergwand geklatscht ist, wird dies kaum noch erfüllen können.

► Betriebssystem:

Das Betriebssystem ist das Android Kitkat 4.4.2. Wer sich mit den Android-Systemen auskennt, der wird sich auch hiermit schnell zurechtfinden. Über die verschiedenen Symbole kann man seine vorherige Aktion umkehren (Dreieck), sich die geöffneten Tabs (Viereck) anzeigen lassen oder auf die Startseite (Kreis) zurückgelangen. Was ich persönlich gut heiße, ist die Tatsache, dass diese Tasten sowohl im Display als auch als extra Tasten am Smartphone vorzufinden sind.

ToughGear Blade Vorderseite, Display ToughGear Blade einstellungen

Allzu oft habe ich es schon erlebt, dass die Apps diese Tasten ausblenden oder eine genaue Benutzung verhindern. Mit den Tasten am Case kann dies NICHT geschehen! Die diversen Einstellungsmenüs können leicht aufgerufen werden, indem man über das Display von oben nach unten streicht. Des Weiteren besitzt das ToughGear Blade von Werk aus viele nützliche Apps. Einen echten Junk-Friedhof oder nervige Abo-Apps konnte ich NICHT entdecken. Obwohl ich bereits andere Android 4.4.2 Smartphones besitze, war ich über die Symbole verwundert. Hier wurden wohl hausinterne Icons verwendet, die ich bis dato so noch NICHT kannte. Für mich ist das Gesamtbild stimmig, die Icons sind scharf und klar.

In Verbindung mit dem hervorragenden Display werden die Symbole kräftig und intensiv dargestellt. Das Betriebssystem verläuft dank der Hardware stabil und flüssig. Bugs, Abbrüche oder andere Fehler konnte ich keine feststellen. Wer hier allerdings das neuere Android Lolipop 5.1 haben möchte, der muss sich gedulden. Updates gab es bisher noch keine. Mir ist das relativ egal, hauptsache es läuft stabil und erfüllt seinen Zweck.

► Display:

Eingebaut ist im ToughGear Blade ein 5 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280 x 720, welches sich durch seine hervorragende Schärfe und Kontrast auszeichnet. Die gute Farbwiedergabe sowie das kristallklare Erkennen der Apps, habe ich ja bereits oben beschrieben. Damit besitzt das Smartphone zwar KEIN Full HD und andere Smartphones mögen vielleicht eine höhere (absurdere) Pixeldichte aufweisen, dennoch sollte sich jeder im Klaren sein: Ein 5,5-Zoll-Bildschirm ist jetzt kein krasser Flachbildfernseher, bei dem ich aus 3 Meter Entfernung darauf starre. Die Pixeldichte ist vollkommend ausreichend, Full HD ist bei dieser Größe und Reichweite in meinen Augen eine Verschwendung.

Das Display gibt die verschiedenen Bilder oder Videos farbgetreu und ohne Ruckler wieder und erledigt damit die anfallenden Tätigkeiten überragend. Die Wisch- sowie die Touch-Funktion sind erstklassig, sodass eine bequeme Alltagstauglichkeit herrscht. Da es kein mattes Display ist, hat es ab und an mit Lichtreflexionen zu kämpfen. Der Bildschirm ist bereits ab Werk auf „automatisch drehen“ eingestellt werden, was nerviges Umstellen erspart. Inwiefern das Display auch mit angezogener Arbeitskleidung wie z.B. Handschuhen interagiert, konnte ich NICHT testen.

► Technische Daten:

Hier nochmal die wichtigsten Daten des ToughGear Blade im Überblick:
– Betriebssystem Android Kitkat 4.4.2
– 1GB RAM und 8GB Speicher (davon gut 5,32GB verfügbar)
– Micro SD-Kartenslot für maximal 32GB zusätzlichem Speicher
– 5 Zoll IPS Display mit HD-Auflösung (1280*720 Pixeln) und 5 Punkt Touch
– 1,3GHz MTK6582 Cortex A7 Quadcore Prozessor mit 32 Bit
– 8 MP Rückkamera (13MP interpoliert) und 2 MP Frontkamera (für Selfies, 5MP interpoliert)
– 2G/3G Telefonie/Daten (kein deutsche LTE Band Unterstützung)
– Dual Sim Funktion
– GPS/aGPS
– Bluetooth 4.0, Wifi 802.11 b/g/n
– Nicht austauschbarer 4.200 mAh Akku

Daten sind zwar schön und gut, mir geht es hier viel mehr um die Alltagstauglichkeit. Der 1,3 GHZ Quad-Core in Verbindung mit dem 1 GB Arbeitsspeicher und der Grafikkarten erlauben dem Display eine schnelle und flüssige Wiedergabe von Bildern, Videos und teilweise auch von (anspruchsloseren) Spielen. Normale Aufgaben, wie das Surfen, E-Mail schreiben, Whatsapp, usw. erfüllt das Blade zuverlässig und reibungslos.

Das Aufrufen der einzelnen Apps oder das Abspielen der Videos geschieht innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. Die Internetseiten – bei entsprechender Internetverbindung vorausgesetzt – werden zügig geladen und der Flashplayer arbeitet einwandfrei. Für anspruchsvolle Spiele oder zum Erledigen von multiplen Aufgaben gleichzeitig, ist das Smartphone aber nicht gedacht. Hier stößt es dann schnell – aufgrund des geringen Arbeitsspeichers – an seine Grenzen. Zum Telefonieren oder Surfen für unterwegs ist es aber bestens geeignet.

► Speicherplatz/SIM-Karte:

Das ToughGear Blade gibt es nur in einer 8 GB-Variante, was angesichts der heutigen Anforderungen – aus meiner Sicht – ein großer Nachteil ist. Bilder und Videos müssen alle gespeichert werden. Da nach der Installation nur noch 5,69 GB zur freien Verfügung stehen, ist eine zusätzliche Speicherkarte fast Pflicht.

Zum Glück unterstützt das Smartphone eine Micro-SD/TF-Karte mit bis zu 32 GB. Bei der Bestellung daher am besten direkt eine entsprechende Karte mitliefern lassen. Des Weiteren unterstützt das Handy die duale Sim-Karten-Funktion (2 Sim-Karten gleichzeitig), der zusätzlich freie Platz für die SD-Karte bleibt davon unberührt.

► Kamera:

Die Frontkamera (für Selfies) hat 2 MP (interpoliert 5 MP), die Linse auf der Rückseite schlägt mit 8 MP (interpoliert 13 MP) zu Buche. Das hört sich nach NICHT viel an, in der Realität kann die Kamera aber überzeugen. Ich weiß zwar NICHT wie ToughGear das gemacht hat, aber die Kamera ist top. Besonders für ein Outdoor-Smartphone! Dort sind die Kameras meist das schwächste Glied! Bei anderen Geräten hatte ich oftmals bei schlechten Lichtverhältnissen enorme Probleme. Doch selbst diese Aufgabe meistert das Blade gut.

ToughGear Blade Kamera, Foto ToughGear Blade Kamera, Foto

Die Farben wirken echt, das Bild ist scharf, der Fotograf ist zufrieden, egal ob am Tag oder in der Nacht. Somit sind schöne Partyfotos oder Collagen selbst in der Abenddämmerung möglich, der Cropfaktor ist zwar vorhanden aber alles andere als kritisch einzustufen. Der Bildstabilisator und das Fixieren von einzelnen Objekten funktioniert schnell und gut. Die Kamera lässt einen 4-fach Zoom zu, das Ergebnis ist allerdings aufgrund der hohen Unschärfe weniger zu gebrauchen – weder als Bild noch als Video. Insgesamt eine solide Kamera, die ich bei diesem Produkt NICHT erwartet hätte. Ich bin positiv überrascht.

► Outdoor-Fähigkeit:

Das ToughGear Blade gehört zu den sogenannten Outdoor/Rugged (=robusten) Smartphones, da es über eine IP67 Klassifizierung verfügt. Mit der Schutzklasse wird grundsätzlich die Eignung von elektronischen Geräten eingeteilt. Die erste Kennziffer nach „IP“ steht dabei für den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern. Die 6 in diesem Fall bedeutet, dass das Gerät staubdicht ist. Die zweite Kennziffer, hier die 7, bezeichnet den Schutz gegen Wasser. Zeitweiliges Untertauchen des entsprechenden Gerätes ist also möglich, ohne es zu schädigen (Wassertiefe: 1 Meter, maximale Dauer: 30 Minuten). Zudem ist das Produkt als stoßfest deklariert, wobei das Bestore KV-MXCS-ZL3S – laut Herstellerangaben – Stürze aus 1,20m Höhe ohne Schäden übersteht. Dass das Produkt stoßfest und wasserdicht ist, habe ich überprüft, dass Ergebnis des Ertränkens im Waschbecken wurde im Video festgehalten.

ToughGear Blade Wasser ToughGear Blade Wasser

Das Smartphone hat den Vorgang bravourös überlebt, ein Bedienen unter Wasser ist aber NICHT möglich. Sämtliche Apps oder Videos schalten sich beim „Schwimmen“ automatisch aus. Das Handy kann also zurecht als Kategorie „Outdoor“ zugeordnet werden. Das robuste, stabile Äußere spiegelt sich auch in den zig Verschraubungen wieder. Wer hier eine SIM-Karte einlegen möchte, der darf erst mal 2 Stunden lang alle Schrauben entfernen.

Das ToughGear Blade ist sehr gut verschraubt, selbst die Öffnungen werden durch extrem dichte Gummiteile vor Staub und Wasser geschützt. Die Robustheits-Idee zieht sich durch das Gesamtkonzept. Die Tasten an den Seiten gehen teilweise etwas schwer, Staub oder Wasser werden dort aber unmöglich eindringen können. Auch hier gilt Survival vor Komfort. Die Verarbeitung und da muss man ToughGear wirklich loben ist vorbildlich, die Qualität extrem hoch. Die Hersteller versprechen ein extrem widerstandsfähiges Smartphone, der Käufer bekommt eins. Damit ist das Blade im Punkt „massive Bauweise“ eine echte Bedrohung für das Nokia 3310!

Smartphone Extremtest (ToughGear Blade)

Genug über die tollen Eigenschaften geschwafelt, das Design kann sich nämlich ebenfalls sehen lassen. Das hell leuchtende Orange in Kombination mit dem Schwarz verleiht einen einzigartigen Look. Es strahlt in gewisser Weise eine Aggression aus, sagt aber gleichzeitig: Hier bin ich. Ich bin unkaputtbar. Versuch es! Du wirst scheitern! Dabei weist das Produkt auch ein ordentliches Gesamtgewicht von ca. 250g auf. Das ist in der Hand deutlich spürbar, schaut man es dabei noch, denkt man teilweise man muss 600-700g tragen. Offensichtliche Produktionsfehler konnte ich KEINE finden, das Produkt glänzt durch seine brachiale Robustheit.

► Fehlende Funktionen:

Als Sicherheits-/Entsperrungscode dienen die herkömmlichen Dinge wie z.B. der vierstellige Code, Muster oder Wischen. Wer neuartige Features wie den Fingerabdruck oder den Augenscan haben möchte, muss in ein anderes Smartphone investieren. Die Größte Schwäche des Blade in der zunehmend digitalen Welt ist – in meinen Augen – aber, dass es nur 2 und 3 G, aber KEINE LTE-Unterstützung bietet.

Wer darauf verzichten kann, dürfte mit dem herkömmlichen Netz keine Probleme haben. Das Smartphone besitzt zudem KEINE Benachrichtigungs-LED, die mich auf verpasste Anrufe, Nachrichten, etc. aufmerksam machen würde. Persönlich finde ich diese Funktion sehr nützlich, andere sind hingegen froh, wenn diese wegfällt. Des Weiteren verfügt es NICHT über Smart-Wake-Up, was eine schnellere Zugriffzeit auf bestimmte Funktionen erlauben würde.

► Datenübertragung:

Daten können über den guten W-LAN-Empfänger in die Cloud geladen werden oder man verbindet das es per Bluetooth mit einem anderen Endgerät. Beides funktionierte im Test spielend einfach, die Verbindungen waren stabil und abbruchsfrei. Das Überspielen der Daten auf den PC erfolgt per USB-Anschluss, was im Test einwandfrei funktionierte.

► Fazit:

Wenn man das Bestore KV-MXCS-ZL3S/ToughGear Blade zum ersten Mal in der Hand hält, ist der Eindruck unbeschreiblich. Man hat einfach das Verlangen es mal mit voller Wucht gegen die Wand zu werfen, tut es dann aber doch nicht, weil man vor dem Loch in der Wand Angst hat. Das beachtliche Gewicht und die massive Bauweise sind wirklich phänomenal; an dieser Stelle muss ich einfach den Bezug zum Nokia 3310 herstellen. Beide Smartphones sind gänzlich unzerstörbar.

Ich habe das Blade ausgiebig getestet und was soll ich sagen? Ohne Erfolg oder besser mit Erfolg? Das Smartphone funktioniert immer noch, die Bedienung ist sehr gut! Schaut man über das veraltete Betriebssystem und die durchschnittliche Hardware hinweg, bekommt man einen echten Überlebenskünstler. Das Aufladen kann zwar je nach Benutzung etwas anstrengend sein, der Standby-Modus ist aber erstklassig. Auch die Kamera kann überzeugen und liefert schöne Bilder und Videos. Das ToughGear Blade richtet sich in erster Linie an echte Outdoor-Kings. Es ist unzerstörbar, wasser- und staubdicht! Wenn auch der Rest der Ausrüstung an der Bergwand zerschellen mag, das Smartphone bleibt dein treuer Begleiter. Diese Robustheit geht letzten Endes ein wenig zu Lasten der Performance, einfache Alltagsaufgaben wie Surfen und Whatsapp werden aber perfekt gemeistert.

[+] ROBUSTHEIT
[+] Display (Schärfe, Kontrast, Auflösung)
[+] Verarbeitungs-/Materialqualität
[+] keine unnötigen Apps vorinstalliert
[+] Speicherplatz erweiterbar (Mirco SD-Karten mit bis zu 32 GB)
[+] starker 4200 mAh Akku (Stand-by-Modus)
[+] Dual SIM
[+] Kamera
[+] wasser-, staubdicht und stoßfest (IP67-Zertifizierung)
[+] Preis-Leistungs-Verhältnis

[0] keine neuartigen Sicherheitsfunktionen (Eye-print, finger-print, etc.)
[0] Ladedauer
[0] „nur“ Android 4.4.2 Kitkat
[0] 1 GB RAM, 8 GB ROM

[-] keine LTE-Unterstützung
[-] keine Benachrichtigungs-LED
[-] Aufladen per Magnetkabel/USB-Anschluss am PC

Als normales Smartphone würde ich dem ToughGear Blade ca. 5 Sterne geben, da für den stolzen Preis von knapp 260€ deutlich besser Hardware verbaut sein könnte. Dafür ist es aber NICHT gedacht. Es ist ganz klar als Rugged- oder Outdoor-Smartphone beworben und da interessiert nun mal die Performance und die Hardware weniger. Der entscheidende Faktor ist hier die Outdoor-Fähigkeit und da überzeugt das Produkt auf voller Linie. Ich bin immer noch von dem Design und der Langlebigkeit fasziniert. Das kann ich NICHT nur meinen Enkelkindern erzählen, sondern noch zeigen! 8 von 10 Sterne für alle Wildnisfreaks da draußen!

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Video des Outdoor Smartphone „ToughGear Blade“ – Unboxing, Hands-On, Test, Review

Video des Outdoor Smartphone „ToughGear Blade“ – Outdoorfähigkeit & Extremtest

Bilder des ToughGear Blade – Unboxing, Hands-On, Test, Review

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