Ulefone Vienna im Test

Ulefone Vienna Testbericht
9.5 Lieferumfang
10 Installation
9.5 Akku
9 Betriebssystem
9.5 Display
9 Hardware
9.5 Speicherplatz
9 Kamera
9 Funktionen
10 Konnektivität
10 Sound
9.5

Ulefone Vienna

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Letztes Update am 20. Oktober 2017 11:07

Ich bewerte hier folgendes Produkt: Ulefone Vienna. Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich habe dieses Produkt im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen von Banggood erhalten. An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön dafür! Trotzdem werde ich das Ulefone Vienna ehrlich, objektiv und kritisch begutachten. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

Vowort: Ich habe bereits in dem Bereich „News & Deals“ auf den Presale des Ulefone Viennas aufmerksam gemacht. Dort finden Sie bereits gute Angebote mit starken Rabatten und Ermäßigungs-Codes. Hier geht es zum Presale-Artikel des Ulefone Vienna. Am Ende dieses Testberichts finden Sie aber auch alle Preisvergleiche wieder.

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Testbericht zum Ulefone Vienna

► Kaufgrund:

Ein jeder hat es, ein jeder will es. Smartphones gibt es zur Genüge, unlängst gehören sie zum Alltag und den Grundbedürfnissen. Dabei sind die Ansprüche an ein Smartphone von Person zu Person so unterschiedlich. Warum sollte ich mir deshalb ausgerechnet ein Ulefone Vienna kaufen? In erster Linie bewegen wir uns in einem Preisbereich der unteren Mittelklasse, sodass wir mit 150 € nicht viel falsch und auch nicht viel Geld ausgeben müssen. Gleichzeitig verfügt das Ulefone aber über hervorragende technische Daten und wird als erstes Smartphone der Welt mit integrierter Soundkarte ausgewiesen; nicht umsonst wird es als HiFi-Flagschiff beworben. Wer den Sound seines Smartphones also bisher mit externen Boxen auffrischen musste, darf gespannt sein was das Ulefone Vienna in Sachen Sound, Ton und Klang zu bieten hat. Echte Musikfans sehen sich also zum kaufe gezwungen. Aber das Ulefone Vienna kann noch weitaus mehr als nur Musik abzuspielen. Was genau, erfahrt ihr im Folgenden.

► Lieferumfang:

Das Smartphone Ulefone Vienna wird in einer schwarzen Box geliefert, auf der in silberne Schrift das Wort „Vienna“ lesen ist. Der Lieferumfang kann sich durchaus sehen lassen:

  • Ulefone Vienna mit integriertem Akku (3200 mAh)
  • USB-Ladekabel
  • Ladegerät für die Steckdose
  • Schutzfolie für das Display (gehärtetes Plastik)
  • transparentes Schutzcase (nur Rückseitenschutz)
  • Hilfsmittel zum Öffnen der SIM-Kartenhalterung
  • Bedienungsanleitung/Benutzerhandbuch/Quick-Start-Guide

Den großzügigen Lieferumfang ist man ja mittlerweile bereits von anderen Marken wie Cubot gewöhnt. Da ich die Feucht- und Trockentücher ohnehin nie benutze, vermisse ich diese auch nicht. Als provisorischer Schutz mag das beiliegende Schutzcase mit Sicherheit dienen, ich würde aber den Kauf eines richtigen Bumpers oder eines vollen Schutzcases empfehlen.

ulefone vienna lieferumfang

► Installation:

Das Ulefone Vienna ist bereits nach wenigen Sekunden betriebsbereit. Klickt man sich durch die Installation durch und überspringt einige Einstellungen, weil man dies auch noch im Nachhinein machen kann, dann ist das Gerät auch ohne eingelegte SIM-Karte startklar. Das Smartphone kommt mit einem Speicherplatz von 32 GB, zur freien Verfügung stehen nach der Installation aber nur noch 25,79 GB.

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► Akkuleistung:

Nach dem Öffnen folgt meist das erstmalige Laden. Aufgeladen wird das Ulefone Vienna ganz normal per USB-Kabel entweder direkt am PC oder an der Steckdose (mithilfe des im Lieferumfang enthaltenen Adapters). Der 3.250 mAh große Akku hat dabei ordentlich Power und ist mit einer Quick-Charge-Funktion ausgestattet, sodass eine volle Aufladung nur 1:38 Stunde gedauert hat. Dabei dürfte der Akku nicht nur für Musikfans, sondern auch für Zocker interessant sein. Mit dieser überdurchschnittlichen Akkugröße (normal sind 2400-2500 mAh) hat das Ulefone Vienna  gegenüber der Konkurrenz die Nase vorn. Kleines Manko ist, dass der Akku nicht herausnehmbar ist.

Doch genug der Theorie. Hier der Praxistest des Akkus, der auf eine wirklich effiziente Software sowie ausgeklügelte Chipsätze hinweist; Energie wird so gut wie kaum vergeudet. Andernfalls lässt sich die hohe Betriebsdauer von sagenhaften 9:03 Stunden nicht erklären. Der Test erfolgte bei ausgeschaltetem WLAN, geringster Display-Helligkeit und ausgeschalteter Dimm-Funktion. Damit wird ein Battery Score von 3664 Punkten erzielt!

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Mit dieser überragenden Akkuleistung hat mich das Ulefone Vienna überzeugt. Bei sparsamer Benutzung sollten somit 2 Tage am Stück möglich sein, Viel-Nutzer kommen aber auch auf ihre Kosten, denn selbst bei höchster Helligkeitsstufte dürfte man 7 Stunden aus dem Smartphone herausholen. Das reicht locker für 1 Tag, selbst beim Spielen und ständigem Selfies posten.

► Betriebssystem:

Das Betriebssystem ist das Android Lollipop 5.1. Wer sich mit den Android-Systemen auskennt, der wird sich auch hiermit schnell zurechtfinden. Zwar gibt es bereits Android 6.0, großartige Neuerungen gibt es aber nicht. Somit ist ein Update zwar denkbar, aber nicht unbedingt notwendig. Das Ulefone Vienna hat sogenannte Soft-Buttons, da es keine Tasten im eigentlichen Sinne sind, sondern die Tasten lediglich auf einer aufgezeichnete Darstellungen beruhen, deren Funktionen über den Touchscreen ausgeübt werden können.

Über das gekippte Dreieck-Symbol (rechte Taste) kann man seine vorherige Aktion umkehren, das Kreis-Symbol (mittlere Taste) trägt einem zum Startbildschirm zurück, die Viereck-Taste (linke Taste) öffnet das Widget- und Einstellungsmenü der einzelnen Bildschirme. Die diversen Einstellungsmenüs wie beispielsweise Helligkeit, W-LAN, Bluetooth, Audioprofil, usw. können leicht aufgerufen werden, indem man über das Display von oben nach unten streicht.

Des Weiteren besitzt das Ulefone Vienna von Werk aus viele nützliche Apps, z.B. CleanMaster und Compass. Einen echten Junk-Friedhof oder nervige Abo-Apps konnte ich NICHT entdecken. Obwohl ich bereits andere Android 5.1 Smartphones besitze, wirken die gestalteten App-Symbole des Ulefone Vienna frischer und neu designed. Hier hat Ulefone wohl eine eigene Android-Version aufgespielt. In Verbindung mit dem hervorragenden Display werden die Symbole kräftig und intensiv dargestellt. Das Betriebssystem verläuft dank der Hardware stabil und flüssig. Bugs, Abbrüche oder andere Fehler konnte ich keine feststellen.

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► Display:

Das 5,5 Zoll große IPS Display besitzt ein Corning Gorilla Glass 3, welches es extrem widerstandsfähig macht und vor Kratzern schützt. Displaybrüche oder unschöne Kratzer sollten damit der Vergangenheit angehören. Zudem handelt es sich hierbei um ein 2,5D gebogenes und randloses Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full HD). Dass man zu diesem Preis bereits ein Full-HD-Display (441 ppi) bekommt ist schon erstaunlich, insgesamt wirkt das Display edel und ist perfekt auf das Design abgestimmt.

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Neben dem Design und der Auflösung können auch die Wisch- sowie die Touch-Funktion überzeugen, denn diese sind wirklich erstklassig, sodass ein bequeme Alltagstauglichkeit herrscht. Ein gebogenes Premium-Display mit erstklassigen Werten zum Spottpreis nehme ich gerne mit! Das Display gibt die verschiedenen Bilder oder Videos farbgetreu und ohne Ruckler wieder und erledigt damit die anfallenden Tätigkeiten überragend. Dank der verbauten LTPS-Technologie bleibt das Display auch bei längere Inbetriebnahme auf angenehmen 33° C.

Die vorinstallierte Schutzfolie sollte aber in jedem Fall entfernt werden, da mit dieser Fehler beim Wischen oder Entsperren auftreten können. Da es kein mattes Display ist, hat es ab und an mit Lichtreflexionen zu kämpfen. Fingerabdrücke sind ebenfalls gern gesehene Gäste auf dem Ulefone Vienna. Die Helligkeit kann über den entsprechenden Regler(Balken) hervorragend angepasst werden, die Minimal- sowie die Maximalwerte sind absolut überzeugend. Alternativ kann auch der Modus „adaptive Helligkeit“ ausgewählt werden, sodass sich das Display den Lichtverhältnissen automatisch anpasst. Durch die hohe Helligkeit kann das Ulefone Vienna auch hervorragend im Freien verwendet werden, zudem ist es sehr blickwinkelstabil. Der Bildschirm ist bereits ab Werk auf „automatisch drehen“ eingestellt, sodass es beim ersten Video schauen keine Überraschungen gibt.

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► Technische Daten / Benchmarks:

Wer jetzt glaubt, dass das Smartphone für reine Musik-Freaks und -Enthusiasten sei, der irrt. Denn Ulefone eine bemerkenswerte Hardware verbaut, die sich sowohl an Normalos als auch Gamer richtet. Geliefert wird das Ulefone Vienna mit 3 GB Arbeitsspeicher, einem schnellen MTK6753 Achtkern-Prozessor mit 1,3 GHZ (64 Bit) und 32 GB Speicherplatz. Wer mit dem üppigen Speicherplatz nicht auskommt, darf sich auf eine Speicherplatzerweiterung von bis zu 64 GB freuen (insgesamt also 96 GB)! Der Achtkern-Prozessor sowie das Betriebssystem sind bereits bei vielen chinesischen Smartphones vorzufinden und konnten in der Praxis überzeugen.

Als echtes Geschenk empfinde ich die 3GB Arbeitsspeicher bei dem gute LPDDR3 Rammbausteine verbaut wurden, die sich zum einen durch ihre großartige Performance und zum anderen durch ihre gute Effizienzklasse auszeichnen. Dadurch bleibt dem Smartphone mehr Saft übrig, sodass auch einige Games wie Asphalt gezockt werden können. Für performancestarke Spiele ist es allerdings nicht geeignet, da der Spielspaß unter de anstehenden Ruckler leidet. Für normale Aufgaben ist das Smartphone aber fast schon überqualifiziert. Die Hardware erlaubt dem Display eine schnelle und flüssige Wiedergabe von Bildern, Videos und Spielen. Normale Aufgaben, wie das Surfen, E-Mail schreiben, Whatsapp, usw. erfüllt das Ulefone Vienna zuverlässig und reibungslos; Das Aufrufen der einzelnen Apps oder das Abspielen der Videos geschieht innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. Die Internetseiten – bei entsprechender Internetverbindung vorausgesetzt – werden zügig geladen und der Flashplayer arbeitet einwandfrei. Selbst mehrere Task, d.h. Multitasking sind dank der 3 GB kein Problem!

Beim Benchmark macht das Smartphone ebenfalls eine gute Figur. Mithilfe der Geekbench3-App erzielte das Ulefone Vienna im Single-Core-Ranking 622 Punkte, im Multi-Core-Ranking 2807 Punkte. Bei AnTuTu waren es hingegen 35.897 Punkte. Hartgesottenen Benchmark-Freaks wird dies natürlich bei Leibe nicht reichen, das Ulefone Vienna will aber auch alles andere als ein 500 Euro schweres Performance– und Gaming-Monster sein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich absolut stimmig!
Anmerkung: Die Tests wurden direkt nach dem Unboxing durchgeführt, d.h. nach erstmaliger Installation und bei einem Akkustand von ca. 60%. Im Hintergrund waren noch einige Tabs geöffnet, sodass die erzielten Punkte von einem Ideal-Ergebnis abweichen können. Andere Tester konnten bereits AnTuTu-Ergebnisse von 38.000 bis 39.000 Punkte erzielen.

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► Speicherplatz/Dual-SIM:

Das Ulefone Vienna gibt es nur in einer 32 GB-Variante, was zu Beginn völlig ausreicht, der ein oder andere könnte aber schnell an die Kapazitätsgrenze gelangen, denn Bilder, Videos, Apps und Updates müssen alle gespeichert werden. Da nach der Installation nur noch knapp 25,97 GB zur freien Verfügung stehen, sollte man sich überlegen, ob man zusätzlichen Speicherplatz direkt mitbestellt, denn das Smartphone unterstützt Micro-SD/TF-Karten mit bis zu 64 GB.

Des Weiteren unterstützt das Handy die duale SIM-Karten-Funktion (Dual SIM). Dies geht allerdings zu Lasten des 2. Slots. Wer also in jedem Fall auf die duale Funktion angewiesen ist, der hat NICHT die Möglichkeit seinen Speicher zu erweitern. Wem eine SIM-Karte reicht, muss auf die Speichererweiterung NICHT verzichten. Eine „echte“ duale SIM-Karten-Funktion liegt daher NICHT vor. Man spricht deshalb auch von einem Hybrid-Slot, bei dem man Abwägen muss, was einem wichtiger ist.

► Kamera:

Als Kamera wurde ein Panasonic-MN34172 Bildsensor mit 13 MP verbaut, der die üblichen Standards wie Autofokus, LED-Blitz und Co. aufweist. Ich hatte bereits gehört, dass die Kamera locker mit einem 16MP-Bildsensor vergleichbar oder sogar besser sein. Jetzt, nachdem ich die Kamera getestet habe, kann ich dies nur bestätigen. Ich war selten von einer Kamera so überzeugt. Der Autofokus reagiert blitzschnell, die Farben werden intensiv, aber naturgetreu wiedergegeben. Die Tendenz, dass die Kamera zur Über- oder Unterbelichtung neigen soll, kann ich absolut NICHT nachvollziehen. Schauen Sie sich die Bilder an! Sie sind so detailreich und gestochen scharf, dass ein meckern unmöglich wird. Selbst im starken Zoom werden Details sichtbar, wo sonst nur Crops und schwammige Texturen zu erkennen sind. Mir gefällt die Kamera richtig gut und dank des Android-Tutorials wird man auf die unterschiedlichen Modi und die Funktionsweisen aufmerksam gemacht. So stehen verschiedene Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter die Handelsüblichen wie Landschaftsbilder, Panorama oder bewegendes Objekt.

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Wichtig: Die gemachten Fotos und Videos sehen hierbei NICHT nur auf dem Smartphone-Display, sondern auch noch am PC verdammt gut und hammergeil aus!

Die gedrehten Videos werden im .3gp-Format abgespeichert, was bei einigen Schnittprogrammen zu Problemen führen könnte (z.B. bei dem von mir genutztem Programm „Magix Video Deluxe 2015 Premium“, weshalb ich das gedrehte Video nicht zuschneiden kann“. Die geschossenen Fotos werden im .jpg-Format abgespeichert, besitzen eine Auflösung von 4608 x 3456 und haben eine durchschnittlich Größe von 5-7 MB. Das Exportieren der Bilder und Videos auf den PC erfolgte problemlos, zuvor kann ausgewählt werden, ob das Smartphone als Kamera, USB-Schnittstelle oder Laufwerk dienen soll.

 

► Sound/Ton/Klang:

Kommen wir nun endlich zum Herzstück des Ulefone Vienna. Als erstes Smartphone besitzt es eine eigene Soundkarte, die zu gutem Sound verhelfen soll. Oftmals wird gerade im Low-Budget- und Mittelklasse-Bereich gerade am Sound und der Kamera gespart. Jetzt könnten einige behaupten, dass diese Dinge auch unwesnetlich seien. Aber überlegen Sie doch einmal, wofür Sie alles Sound benötigen! Ihnen wird auffallen, dass es fast keine Funktion gibt, bei dem Sie sich nicht über erstklassigen Sound freuen würden. Egal ob Sprachnachrichten per Whatsapp, beim Skypen, Anrufen oder Anschauen von Videos/Streams oder beim Hören Ihrer Lieblingsalben – ein integrierter Sound-Chipsatz bringt Ihnen wesentliche Vorteile; und genau hier setzt das Smartphone an.

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Ulefone preist das Vienna als leistungsstarkes HiFi-Smartphone an, dessen Augenmerk ganz klar auf einer bestmöglichen Musik- bzw. Audiowiedergabe liegt. Das ließ sich Ulefone einiges kosten, denn es wurde von der Firma NXP ein Digitaler Audio Converter (DAC) mit erstklassigem Verstärker verbaut.

Das Wichtigste zuerst: In der Praxis merkt man einen deutlichen Unterschied zwischen dem herkömmlichen Sound und dem des Viennas. Das Ergebnis erinnert viel mehr an einen tiefen, dumpfen Bass, den ich bisher nur mit guten Kopfhörern erzielt habe. Die Musik dringt durch Mark und Bein, das Ulefone Vienna wird – meiner Meinung nach – zurecht als Hifi-Flagschiff zur Schau gestellt. Der Sound ist sehr klar, die unterschiedlichen Höhen sind fein definiert, rundum ein gelungenes Musikerlebnis!

► Design & Verarbeitung:

Ein echter Eyecatcher oder Designwunder ist das Ulefone Vienna nicht. Snobs oder Personen, die auf extravagante und ausgefallene Produkte stehen, müssen sich deshalb nach einem anderen Produkt umschauen. Auffallend ist jedoch, dass das Ulefone Vienna sehr dünn und schmal ist und trotz des großen Akkus sehr leicht ist. Trotzdem ist es nicht leicht zerbrechlich, verbiegen lässt es sich nur mit größerem Kraftaufwand. Es macht einen stabilen Eindruck, spiegelt aber nach Außen hin die Leichtigkeit und das Grazile wieder.

Das Smartphone wird nach offiziellen Angaben in den Grace Black, Space Grey, Silk White, Rose Golden zu kaufen sein. Während Crace Black dem klassischen Schwarztongleicht, gelten Space Grey und Silk White als Synonyme für ein mattes Dunkelgrau undHellgrau. Zudem ist das immer mehr in Mode geratene Roségold ebenfalls erhältlich.

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Die Einzelteile sind gut verschraubt, was dem Ulefone Vienna einen hochwertigen Eindruck verleiht. Die Verarbeitungsqualität ist state oft the art, offensichtliche Mängel, scharfe Kanten oder unsaubere Arbeiten konnte ich jedenfalls nicht entdecken. Das Ergebnis ist insgesamt sehr zufriedenstellend und zu begrüßen. Chinaware ist eben nicht gleich Chinaware! Hier wurde 1A und sauber gearbeitet!

► (Fehlende) Funktionen:

  • Das Ulefone Vianna besitzt KEINE Benachrichtigungs-LED, die mich auf verpasste Anrufe, Nachrichten, etc. aufmerksam machen würde. Persönlich finde ich diese Funktion sehr nützlich, andere sind hingegen froh, wenn diese wegfällt.
  • Als Sicherheits-/Entsperrungscode dient neben den herkömmlichen Dingen wie z.B. der vierstellige Code, Muster oder Wischen ein Fingerabdruck-Scanner. Der Fingerabdruck-Scanner lässt sich schnell und einfach konfigurieren und funktioniert in der Praxis überragend. Ich habe 10 Tests hintereinander gemacht und mein Finger wurde 10 von 10 mal erkannt. Zudem ist die Schnelligkeit des Scanners und damit das Entsperren des Display großartig.  Probleme bezüglich des Erkennens oder der Schnelligkeit wie dies beim Cubot S500 der Fall ist, finden wir hier nicht vor.
  • Neuartige Features wie der Augenscanner bleiben aber weiterhin den teureren Smartphones vorbehalten.
  • Des Weiteren können bei ausgeschaltetem Display mithilfe des Smart-Wake-Up durch das Imitieren verschiedener Buchstaben bestimmte Funktionen direkt angesprochen werden. Zum Beispiel wird durch das Nachzeichnen des Buchstabens „c“ direkt auf die Kontaktdaten, bei „e“ direkt auf den Internetexplorer zurückgegriffen. Das spart Zeit und unnötiges Herumgedrücke. Allerdings lassen sich die Buchstaben NICHT individuell bestimmen, sondern sind – wie die Funktionen – vorher festgelegt und definiert worden.

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► Datenübertragung/Konnektivität:

Im Gegensatz zu anderen China-Handys unterstützt das Ulefone Vienna das schnelle 4G LTE Netz (Band 20), was in der zunehmend digitalen Welt von großem Vorteil ist. Somit können auch unterwegs Filme und Videos reibungslos angeschaut werden. Der Wechsel in das 2G- oder 3G-Netz funktionierte ebenfalls problemlos. Die Signalstärke der jeweiligen Netze waren sehr gut, ein totales Funkloch blieb aus. Getestet habe ich es einmal in einem kleinen Wald und in der Stadt. Meine Gesprächspartnerin und ich konnten jedenfalls keinen Unterschied feststellen. Sprachnachrichten per Whatsapp wurden ebenfalls gleichschnell übertragen.

Auch die Übertragung der auf dem Ulefone Vienna gespeicherten Daten wie z.B. Bilder und Videos erfolgtezügig. Der erstklassige W-LAN-Empfänger überträgt die Daten mühelos in die Cloud, die Reichweite ist ebenfalls erstklassig.  Ein kurzer Dropbox-Test untermauerte dies. Wer lieber mit dem PC arbeitet kann die Daten per Kabel auf seinen PC übertragen. Beides funktionierte im Test spielend einfach, die Verbindungen waren stabil und abbruchsfrei.

Daneben liefert das Ulefone Vienna noch weitere Features wie Bluetooth, GPS, A-GPS, G-Sensor, OTG, E-Compass, Infrarot-Sensor, 4 unterschiedliche Farbthemen (U-Launcher Themes) und vieles mehr. 

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► Fazit:

Das Ulefone Vienna hat mich wirklich umgehauen. Zu dem Preis bekomme ich Dinge geboten für dich ich sonst 300€ zahlen muss. Ein hervorragendes, gestochen scharfes Full-HD Display mit Gorilla Glas, ausgefeilte, energieeffieziente Hardware mit 3 GB RAM und 32 GB ROM, oben drauf gibt es noch ein erstklassiges von Android 5.1 mit diversen Customization-Einstellungen. Hinzukommt der von Panasonic entwickeltes Chipsätze, der aus der 13 MP das Beste herausholt. Wem das noch nicht reicht, der soll sich mal Musik auf dem Teil anhören, denn dank dem digitalen Audio Converter (DAC) glänzt das Smartphone auch bei der Audiowiedergabe.

Was ist dann eigentlich schlecht an dem Smartphone? Die Antwort liegt auf der Hand. NICHTS, ich konnte wirklich das erste Mal nichts feststellen, was mich gestört hat. Nicht einmal den festverbauten Akku kann ich wirklich bemängeln, denn der läuft dank optimierter Software über 9 Stunden am Stück!

[+] Display (1920×1080, Schärfe, Kontrast)
[+] 2,5 D gebogen durch Gorilla Glass 3 geschützt
[+] stabiles Android Lollipop 5.1
[+] exakte Bedienung über Touchscreen möglich
[+] nützliche Apps vorinstalliert
[+] 32 GB Speicherplatz
[+] Speicherplatz erweiterbar (Mirco SD-Karten mit bis zu 64 GB)
[+] 3250 mAh Akku (über 9 Stunden Betriebszeit)
[+] 32 GB Speicherplatz
[+] 3 GB RAM (LPDDR3)
[+] Viele Sensoren sowie Kompass vorhanden
[+] gute Benchmark-Tests
[+] hervorragende Kamera (Bildstabilisator, Schärfe, Funktionen)
[+] Hohe Konnektivität durch 4G LTE-Unterstützung sowie 4.0 Bluetooth
[+] 1A arbeitender Fingerabdruck-Sensor
[+] sehr gute Verarbeitung
[+] Preis-Leistungs-Verhältnis

[0] Kein Eyescanner
[0] keine „echte“ Dual SIM-Funktion

[-] keine Benachrichtigungs-LED

Ich gebe dem Ulefone Vienna 9,5 Sterne. Es ist einfach eines der besten Smartphones in dieser Preiskategorie. Durch die hohe Punktzahl bekommt das Ulefone Vienna ebenfalls meinen WIN-Award und verdrängt dadurch das zuvor hochgepriesene Cubot Note S von Platz 1!

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Preisvergleich zum Ulefone Vienna

Video zum Ulefone Vienna – Unboxing, Test und Review

Bilder zum Ulefone Vienna – Unboxing, Test und Review

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Ulefone Vienna Kamera

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