Visenta V9 im Test – Maus und Tastatur in einem

Visenta V9 Inhalt
7 Installation
9 Bedienung
9 Funktionen
7 Komfort
8.5 Verarbeitungsqualität
8.1

Ich bewerte hier folgendes Produkt: Visenta V9. Für diejenigen unter Ihnen, die lange Rezensionen hassen, gibt es die Möglichkeit direkt zum Fazit zu scrollen. Dort werden in aller Kürze auf die Vor- und Nachteile dieses Produktes eingegangen. Wer sich erst einmal (audio-)visuell berieseln lassen möchte, der findet am Ende mehrere Bilder und ein ausführliches Video zum Produkt. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ich habe dieses Produkt im Rahmen eines Produkttests zu vergünstigten Konditionen bekommen. Trotzdem habe ich es ehrlich, objektiv und kritisch begutachtet. Fake-Reviews findet man (leider) schon genug im Internet.

Testbericht zur Visenta V9

► Kaufgrund:

Man sitzt auf der Couch und versucht mühsam seine teuer erworbenen Streamingdienste abzurufen, verzweifelt hierbei aber beim umständlichen Eintippen seiner Lieblingsserie an dessen unendlich langem Namen. Die Normalo-Fernbedienung muss über die Steuerungskreuze jeden Buchstaben einzeln abtasten, in der Zeit hätte man die Serie schon zur Hälfte fertig. Wer keine Sprachsteuerung hat, kennt das Problem. Darauf hatte ich einfach keine Lust mehr, weshalb ich nach einer Kombilösung gesucht habe. Ich wollte eine Maus und Tastatur in einem haben, zudem sollte es platzsparend sein. Eine komplette Gaming-Ausrüstung wie am PC, wollte ich mir im Wohnzimmer ersparen. Ob die Visenta V9, die angesprochenen Probleme lösen kann, werden wir nun erfahren. Ich habe mir das Produkt mit einem USB-Dongle bestellt, es gibt die V9 aber auch noch als Bluetooth-Funktion.

► Lieferumfang:

Die Visenta V9 kommt in einer halb offenen Verpackung an, sodass der Inhalt teilweise ersichtlich ist. Das eigentliche Produkt ist nochmals durch eine weitere Schutzfolie vor Kratzern geschützt. Daneben gehören zum Lieferumfang das wichtige USB-Dongle und das USB zu Mini-USB Kabel. Einen Adapter zum Aufladen in der Steckdose liegt NICHT bei. Es muss deshalb zunächst einmal über den USB-Anschluss (z.B. am PC) aufgeladen werden.

► Installation:

Ich habe die Visenta V9 zuerst an einem Rechner mit Windows 10 angeschlossen und zu Beginn den Akku vollgetankt. Da das Produkt per USB-Kabel mit dem PC verbunden war, dachte ich man könne es schon mal testen. Leider funktioniert dies NICHT. Das mitgelieferte Kabel dient als reines Aufladekabel. Damit das Produkt ordnungsgemäß funktioniert, muss zwangsweise das USB-Dongle im Endgerät eingesteckt sein. Ich habe die besten Erfahrungen gemacht, die V9 zuerst anzuschalten und dann erst das Dongle einzusetzen. Andersherum funktioniert es zwar auch, jedoch hatte ich damit eher Probleme beim Verbindungsaufbau. Wichtig bei der erstmaligen „Installation“ ist, das die V9, das Dongle und das Endgerät auf einer Linie liegen. Was also NICHT sein sollte, ist dass ich vor dem PC oder Fernseher sitze und das USB-Dongle 3-4 Meter rechts oder links von mir entfernt eingesteckt ist. Dies und dickere Materialien behindern nämlich den Verbindungsaufbau erheblich. Anfänglich hatte ich deshalb einige Probleme das Endgerät mit der Visenta V9 zu verbinden. Des Weiteren habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Verbindung stabiler und besser funktioniert, wenn das Endgerät bereits einmal erkannt wurde, so als würde sich die Visenta V9 die Quelle merken. Ob dies objektiv gesehen stimmt oder ich es mir nur eingebildet habe, kann jeder selbst testen.

► Bedienung/Funktionen:

Die wichtigste Funktion befindet sich unten rechts, denn hier ist die „Mode“-Taste mithilfe derer ich zwischen Maus und Tastatur umschalten kann.
Im Maus-Modus dient das Buchstabenfeld als Touchpad. Über die mittleren, unteren Tasten können der Links- und Rechtsklick imitiert werden. Sowohl die Mausbedienung als auch die Tasten funktionieren reibungslos, die Schnelligkeit und Bedienung gleicht einem herkömmlichen Touchbetrieb. Die Mauseinstellung ist nicht zu schnell eingestellt, ein zielgenauer Mauscursor ist die Folge.
Möchte man nun allerdings einen Text eingeben oder einzelne Buchstaben schreiben, muss man in den Schreib-Modus wechseln (durch Drücken der Mode-Taste). In diesem Modus stehen einem sämtliche Buchstaben des Alphabets und Zahlen zur Verfügung und die gängigsten Tastaturbefehle wie alt, strg, shift, Home-Button, Caps, ESC, usw. Bekannt von Laptops, gibt es auch hier die Fn-Taste, die einigen Buttons (bei gedrückter Fn-Taste) eine weitere, zusätzliche Funktion zuordnet. Insgesamt lässt die Tastatur wirklich keine Wünsche offen, zumindest gibt es nichts, was ich vermisst hätte. Eine Bedienung wie mit einer herkömmlichen Tastatur ist ohne weiteres möglich.
Das Touchpad funktioniert ohne Probleme, die Befehle werden gut übertragen. Die aufgemalten Buchstaben besitzen einen guten Druckpunkt und das Eingabefeld ist ausreichend groß. Lediglich bei der Taste „.“ entstehen bei schnellerem Tippen manchmal auch „,“. Des Weiteren scheint irgendwas im Code mit der Taste „O“ nicht zustimmen, da das deutsche „Ö“ nicht erstellt werden kann. Hier erzeugt er statt des „Ö“ komische Klammern und größer, kleiner Zeichen. Ansonsten funktioniert die Taste reibungslos und wirklich gut. Die Reichweite ist auch mehr als ausreichend.

► Komfort:

Anfangs ist die Visenta V9 noch gewöhnungsbedürftig. Dies gibt sich jedoch nach einer Weile. Das Umschalten zwischen Tastatur und Maus durch die Mode-Taste verselbstständig sich nach der Zeit und wird NICHT mehr als störend empfunden. Das Produkt liegt gut in der Hand, der Akku hält lange durch. Leider gibt es auch hier KEINE Energieanzeige. Über die obigen LED-Anzeigen erkenne ich, ob die Taste Mode oder FN gerade aktiviert ist. Eine weiße Power-LED weist auf genügend Leistung hin, ist diese rot wird das Produkt gerade aufgeladen. Da das USB-Dongle so wichtig ist, hätte ich mir auch hier eine Verstaumöglichkeit gewünscht, z.B. an der Rückseite. Möchte man das V9 regelmäßig an verschiedenen Geräten anschließen, könnte das zu einem echten Problem werden, denn ohne dieses Teil ist das Produkt nutzlos.

► Verarbeitungsqualität:

Die Visenta V9 ist gut verarbeitet und sieht nicht nur hochwertig aus, sondern liefert auch gute Arbeit. Das schwarze Design auf der Fronseite ist ein guter Kontrast zu der weißen Rückseite. Zusammengehalten werden die beiden Hälften durch einen silbernen Verschluss. Das sieht nicht nur cool aus, sondern hält wirklich sehr gut. Offensichtliche Mängel konnte ich KEINE feststellen. Lediglich die aufgeklebten Gummi-Standfüße auf der Rückseite, gehen nach längerer Benutzung gerne mal ab. Dann ist ein kleines Loch mit angezogener Schraube zu sehen. Wirklich störend ist das aber nicht. Meiner Meinung nach ein sehr guter Produktionsstandard, an der Qualität gibt es nichts zu meckern.

► Fazit:

So, nach längerem Testen kann ich nun behaupten, dass das Problem zu Beginn mit der Visenta V9 gut gelöst wird. Nach anfänglicher Eingewöhnungsphase läuft die Bedienung wie von Geisterhand. Das genaue Touchpad sowie die guten Tasten und Funktionen tragen zu einem reibungslosen Ablauf bei. Texte oder Internetseiten können im Vergleich zu vorher deutlich schneller eingegeben werden. Allerdings sollte man das USB-Dongle NICHT verlieren, denn ohne dieses funktioniert die Maus/Tastatur NICHT mehr. Leider wurde auf eine Verstaumöglichkeit verzichtet. Abschließend kann ich das Produkt nur empfehlen. Es ist sehr handlich, die Installation geht spielend einfach, die Bedienung trivial. Platz spart man damit auch noch und endlich kann man sich wieder auf das Wesentliche besinnen: Dem Anschauen von Serien!

[+] Installation
[+] Viele Tasten und Funktionen
[+] abbruchsfreie und gute Verbindung
[+] einfache Bedienung
[+] hohe Qualität
[+] guter Akku
[+] gutes Touchpad
[+] gute Druckpunkte der Tasten

[0] Zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig

[-] keine Verstaumöglichkeit für das USB-Dongle
[-] keine Energieanzeige

Ich gebe dem Produkt 8,1 Sterne!

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Video der Visenta V9 – Unboxing, Installation, Hands-On, Test und Review

Bilder zur Visenta V9 – Unboxing, Installation, Hands-On, Test und Review

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